24 Apr 2008

Zeit für Gott

Kategorie: Me — verfasst von Pilgerer um 20:31

Es ist immer wieder merkwürdig, wie müde ich plötzlich bin, wenn es darum die allabendliche Zeit mit Gott zu verbringen. So richtig müde, ich könnte sofort einschlafen. Oder aber ich knie da so rum und überlege mir: was sag ich denn jetzt zu Gott? Vielleicht geht es so manchen von Euch ähnlich.

Ich habe hier (dieses Blog ist übrigens eine Inspiration für mich – ein täglicher Besuch ist für mich schon fast Pflicht!) etwas gefunden (wie so oft) das mir aus dem Herzen spricht:

Komisch, dass 100 Euro nach so viel aussehen, wenn Du sie der Kirche gibst, aber so wenig, wenn Du damit einkaufen willst.

Komisch, wie lange es dauert, Gott für eine Stunde zu dienen, aber wie schnell 60 Minuten Fußball vergehen.

Komisch, wenn uns nichts einfällt, was wir beten können, aber wir unseren Freunden immer etwas zu erzählen wissen.

Komisch, wie schwer es ist, ein Kapitel in der Bibel zu lesen, aber wie leicht es ist, 100 Seiten eines Bestsellerromans zu verschlingen.

Komisch, wie sich Leute auf einem Konzert um die vordersten Plätze bemühen, und sich um einen der hintersten Platze in der Kirche drangeln.

Komisch, dass wir 2 oder 3 Wochen Vorwarnung brauchen, um ein kirchliches Ereignis in unseren Plan zu bringen, ihn für andere Ereignisse aber im letzten Augenblick umändern können.

Komisch, wie schwer es Menschen füllt, die Gute Nachricht weiterzugeben, aber wie leicht es ist, den neusten Klatsch und Tratsch weiterzuverbreiten.

Komisch, wie wir der Zeitung glauben, aber in Frage stellen, was die Bibel sagt.

Ja in der Tat komisch. Ich denke, dass der Satan genauso um uns herum ist wie Jesus. Er flüstert uns Dinge ein, die bequem und angenehm sind um uns von Jesus abzulenken. Ich bin immer versucht diesem nachzugeben. Wenn ich dem jedoch nicht nachgebe, mich einfach auf Jesus einlasse, beginne ihn zu loben und zu preisen, ihm zu danken und um Vergebung zu bitten, dann merke ich, wie die Müdigkeit schwindet, wie meine innere Kraft zunimmt, wie ich immer zufriedener und glücklicher werde. Satan muss fliehen! Sicher er kommt wieder – genau wie der alte Mensch in mir. Aber Jesus ist immer da – alle Tage meines Lebens, alles was ich tun muss ist mich auf ihn einlassen!

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17 Apr 2008

Schon wieder: gesündigt

Kategorie: Me — verfasst von Pilgerer um 06:08

Da ist er wieder gewesen – einer meiner ewigen Verfehlungen. Nichts schlimmes werden die meisten sagen. Ich habe gerade niemanden geschlagen, gar getötet, ich habe niemanden bestohlen oder betrogen. Ich habe nur mal wieder mich selber dargestellt.

Eine ganz alltägliche Situation in denen mein Mitfahrer und ich einfach unterschiedlicher Meinung waren. Ich habe gar nicht drüber nachgedacht. Gerade eben habe ich während der Fahrt noch gebetet und schon war ich in einem Streitgespräch verwickelt. Worum es ging? Um etwas absolut belangloses, welches ich bestimmt heute mittag wieder vergessen habe. Ich wollte nur Recht haben – vielleicht hatte ich Recht, aber ich wollte, dass der andere das auch bekennt!
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13 Apr 2008

Wenn Du mal traurig bist…

Kategorie: Bibel — verfasst von Pilgerer um 16:43

Es kommt ja immer wieder mal vor, dass wir über irgend etwas traurig sind. Oder uns fragen, warum Gott so schlimme Dinge “zuläßt” (tut er das wirklich – das ist eine Frage, über die ich ein andermal nachdenken will). Vielleicht ist es aber auch nur mal ein schlechter Tag. Mir geht es jedenfalls manchmal so.

Beim lesen der Bibel bin ich im 2. Korinther 7.10 auf folgendes gestossen:

Denn Gott kann die Traurigkeit in unserem Leben benutzen, um uns zur Umkehr von der Sünde und zur Suche nach der Erlösung zu bewegen. Diese Traurigkeit werden wir nie bereuen.

Wie oft bieten die traurigen Momente im Leben eine Möglichkeit, ja ein Sprungbrett unser Leben zu ändern, zu verbessern. Sie zeigen uns oft, wie unwichtig weltliche Dinge sind. Wie wenig Geld, Reichtum, Schönheit, Ruhm uns davor bewahren können krank zu werden oder gar zu sterben. Genauso wenig helfen uns diese Dinge ein glückliches Leben zu führen.
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