23 Dez 2008

Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt …

Kategorie: GOTT, Gebete — verfasst von Pilgerer um 13:21

Weihnachten ist nahe und die üblichen Weihnachtswünsche und -segen überfluten Briefkästen aller Art (ob virtuell oder reale). Auch ich kann mich dem nicht entziehen und wünsche allen Lesern und Besuchern eine gesegnete Weihnachtszeit! Doch auch die Botschaft dieses Festes möchte ich nicht verschweigen: der Retter wurde der Welt geboren! Der Retter und Erlöser der Welt, der als Opferlamm Gottes alle Schuld auf sich genommen hat, damit alle die an ihn Glauben gerettet sind.

So wie es Joh. 3,16 ausdrückt:

Denn so [sehr] hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.

So schaltet doch alle mal einen Gang zurück, die ihr durch diese Zeit hetzt um Besorgungen zu machen oder Geschenke zu kaufen und seht doch auf die Person auf die es einzig und allein ankommt: Jesus den Herrn. Denn ihm zu Ehren feiern wir dieses Fest. Es geht nicht um Geschenke und all den anderen Kram, den die zivilisierte Welt daraus gemacht hat.

Schaut auf Jesus, die ihr Euch alleine und einsam fühlt, die ihr hungrig, krank oder gequält seit. Jesus ist immer für Euch da. Er läd alle Menschen ein Gemeinschaft mit ihm zu haben, er möchte alle Menschen heilen und ihren Schmerz tilgen. Jesus sagt

Mt 11,28 Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, so will ich euch erquicken!29 Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir, denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen! 30 Denn mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht.

Weihnachten ist nicht da um die Wirtschaft anzukurbeln oder jemanden anderen eine Freude zu machen. Seit doch ehrlich: in Wirklichkeit schenkt ihr doch nur der Verpflichtung wegen. Kommt wieder zurück ins Zentrum dieses Festes. Kommt zurück in den kleinen Stall in Bethlehem wo in einer Krippe ein kleines Kind liegt. Wo der Erlöser geboren wurde, die Wahrheit, der Weg und das Leben!

Oh heiliger Vater im Himmel bitte schenke den Menschen dieser Welt Frieden und Freude. Bitte gib doch Ruhe in ihr Herz. Bitte erweise ihnen Deine Gnade, damit sie den sehen, der sie zu dir bringt, der sie heilt und sie tröstet. Jesus den Herrn. Amen!

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16 Dez 2008

Mein Erlöser lebt!

Kategorie: Mission — verfasst von Pilgerer um 15:56

Das unser Herr Jesus lebt ist nicht nur der Inhalt meines Glaubens, sondern war auch der Titel einer Dokumentation die vor einigen Wochen auf WDR (glaub ich) lief. Ich bin leider erst vor einigen Tagen dazu gekommen mir diese mal anzusehen.

Die Doku handelt vom Leben einiger gläubig gewordener Christen, ihrem Alltag, ihrem Glauben und auch den Problemen die sie damit haben. Das Ganze spielt sich im Raum Stuttgart ab und zeigt hauptsächlich Christen der Biblischen Glaubensgemeinde um den Pastor Peter Wenz.

Es geht ich zum Beispiel um Michael, der zum Glauben an Jesus kam – worauf ihn seine Frau verlassen hat. Er liebt seine Frau und seine Kinder und leidet sehr unter der Trennung. Doch seine Frau würde erst wieder zu ihm zurückkommen wenn er seinen Glauben verleugnen würde.

Dann geht es um einen junge Frau, die sich umbringen wollte – und dann zu Jesus gefunden hat. Nun ist sie Leiterin und begeistert in der Evangelisation tätig. Oder aber um eine alleinerziehende Mutter die von ihrem Ex-Mann belästigt und gequält wird. Sie sucht die Hilfe der Gemeinde, man merkt aber (ich habe jedenfalls den Eindruck), dass sie ihr Herz für Jesus nicht öffnet. Sie geht zwar am Ende der Doku nach vorne, um Jesus als Herrn anzunehmen. Aber sie sagt dann in die Kamera, dass sie nichts in Ihrem Herzen spürt. Ich persönlich hatte den Eindruck, dass sie nicht wirklich glaubt, was ihr die Brüder und Schwestern versuchen zu erklären.

Vielleicht hat ja der Eine oder Andere die Doku gesehen. Ich persönlich bin etwas unentschlossen, ob ich sie jetzt gut finden soll oder nicht. Wenn ich sie auf der christlichen Seite sehe, dann finde ich die Doku gut. Sie zeigt Ausschnitte von Predigten von Peter Wenz und auch das Leben einzelner Christen und ihren Alltag (am Besten fand ich die “Jesus, Jesus, Jesus” – Sprechchöre).

Doch auf der anderen Seite habe ich irgendwie das Gefühl (und das obwohl sich die Doku einer Wertung durch Worte selbst enthält – es kommen nur die Protagonisten zu Wort), das Christen hier als fanatische Eiferer dargestellt werden. Die Predigtauschnitte von Peter Wenz klingen oft wie Kampfansagen für gehirngewaschene Soldaten. Man hat hier eben nur Ausschnitte gezeigt in denen die Predigt laut und heftig war.

Ich weiß nicht, aber ich persönlich hatte das Gefühl das man hier ein überzogenes Bild zeigt, aber ich kann mich natürlich auch irren. Ich habe die Doku auf DVD gespeichert, wer interesse hat bitte bei mir melden – ich brenne gerne noch eine DVD und sende diese zu. [Update: ist leider nicht mehr möglich! Da nach einiger Zeit sich niemand mehr gemeldet hat, habe ich die Aufnahme gelöscht]

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07 Dez 2008

Bibelarbeit

Kategorie: Bibel — verfasst von Pilgerer um 08:00

Nach den etwas ernsteren Themen möchte ich mal wieder über etwas einfacheres schreiben :). Die Arbeit im und am Wort Gottes ist ja für jeden Christen etwas lebensnotwendiges. Es zieht uns zum Wort. Nun wenn man da so liest erscheint einem beim Lesen mal diese Stellen und beim nächsten mal wieder diese Stellen wichtig. Man bekommt vielleicht plötzlich Erkenntnis bzgl. eine Stelle die man nie verstanden hat und möchte sich Notizen machen.

So nun meine Frage an Euch – wie arbeitet Ihr in der Bibel?

Ich persönlich habe mir einige Farben und einige Abkürzungen angeeignet. Mit Buntstiften markiere ich Textteile, die für mich eine bestimmte Bedeutung haben (z.B. rot für Stellen, die über die die Glaubenstat Jesu berichten, blau für einfach interessante Stellen usw; am Rand notiere ich mit Bleistift Abkürzungen oder Symbole). Das hat den Sinn, dass ich damit versuche bestimmte Textstellen besser und schneller wieder zu finden. Außerdem (denke ich) beschäftigt man sich dann besser mit dem Wort und liest nicht nur einfach so drüber :).

Wenn wir schon beim Markieren sind: kenn jemand wirklich gute Bunt- oder andere Markierstifte. Ich bin bei Büchern (und natürlich gerade bei der Bibel) ein pedant – ich hasse es, wenn sich da was durchdrückt. Das muss alles schön ordentlich sein :) . Daher bin ich schon ewig auf der Suche nach wirklich guten Markierstiften. Also wenn da einer einen Tipp hat – nur her damit!

Neben meiner Bibel habe ich ein Büchlein liegen, in das schreibe ich mir bestimmte und wichtige Aussagen der einzelnen Bücher heraus. Einige versuche ich mir auswendig zu merken. Ich gehe dabei so vor, dass ich immer ein Buch versuche ganz durchzuarbeiten. Für speziellere Sachen (wie z.B. den Artikel mit der Wahrheit an dem ich noch schreibe, hab ich noch einen Block rumliegen, in den ich nur diese ganz speziellen Dinge reinschreibe).

Nicht das ihr denkt ich wäre unglaublich fleißig :) oftmals lese ich einfach nur in meiner stillen Zeit am Abend ein Kapitel und das wars dann. Das kommt vor allem dann vor, wenn ich müde bin und einen harten Tag hinter mir habe (obwohl ich sagen muss, dass die Arbeit am Wort oft wieder unglaublich frisch macht).

Nun interessiert mich wirklich wie ihr in der Bibel arbeitet. Habt ihr ein bestimmtes System oder lest ihr “einfach” nur. Schreibt ihr auf oder versucht ihr im Geist zu behalten, macht ihr Notizen oder nicht? Wie auch immer ihr das macht, wäre schön wenn ihr mir davon berichten könntet.

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05 Dez 2008

Stirb endlich Tier!

Kategorie: Me — verfasst von Pilgerer um 09:19

Dieser Artikel arbeitet schon ewig in mir! Und eigentlich sollte er in einer Frage enden, nämlich wie ich es denn schaffen könnte. Aber es gibt keine Frage mehr, denn der Herr hat mir die Antwort schon gegeben.

Ich weiß nicht wie es bei Euch ist, aber dieses verdammte Tier in mir (kennt jemand diesen uralten Song von Pur mit dem Tier – der passt wie die Faust aufs Auge auf mich) kommt immer wieder zum Vorschein. Ich kann mich noch so sehr bemühen, ich schaffe es einfach nicht dieses Tier in mir zu unterdrücken oder zu töten. Der alte Quincy kommt immer wieder hoch. Er steht dann da brüllend, wütend, verletzend.

Und je mehr er kaputt macht, desto weniger kann er sich selber leiden. Darum wird er noch wütender und macht noch mehr kaputt. Was hat der Typ schon vernichtet und wieviel Mühe, Liebe und Demut hat es erfordert diese Schäden wieder zu beheben.

Das bringt mich zur Verzweiflung. Ich möchte doch Licht und Salz sein. Ich möchte doch, dass andere Menschen durch mich die Liebe Jesu sehen. Das sie sehen wie gut der Herr ist und wie sehr er die Menschen liebt. Und plötzlich steht da dieser brüllende und fauchende Typ rum. Dieser alte jähzornige Quincy, der vor nichts halt macht. Manchmal ist es gar so, dass ich gar nicht merke dass das Tier da war. Ich bermerke gar nicht, dass ich jemanden gerade angebrüllt habe. Erst hinterher muss ich mir anhören: “Man den hast du ja angefahren, musste das sein?”. Ich bin dann oft ganz verwundert – es war mir gar nicht bewusst.

Ich habe oft darum gebetet, dass der alte Mensch in mir endlich verschwinden möge. Ich habe dem alten Menschen in mir auch befohlen (im Namen Jesu) endlich zu verschwinden. Er kam wieder. Manchmal schaffe ich es so alte Sünden zu vermeiden. Aber ansonsten kommt er wieder.

Ich fragte Gott warum er nicht geht und wie ich es dann schaffen könnte. Da gab mir der Herr die Szene ins Herz, wo die Jünger vergeblich versuchten einen Dämon auszutreiben. Es war ja nicht das Erste mal, dass sie das versuchten. Aber sie schafften es nicht. Jesus war darüber ziemlich verstimmt, aber als sie ihn fragten warum es denn bei ihnen nicht geklappt hat, antwortete er:

Diese Art kann durch nichts ausfahren außer durch Gebet und Fasten.

Beten und Fasten waren die Worte, die sozusagen bei diesem Bild fett dargestellt waren. Der alte Mensch ist immer noch in mir und kämpft gegen meine neue Persönlichkeit. Doch Gott nimmt ihn nicht einfach weg von mir. Ich muss meinen Weg mit ihm gehen, vielleicht falle ich auch mal hin, doch der Herr hebt mich auch wieder auf.

Beten und Fasten – das klingt nach Arbeit und Mühen. Das ist anstrengend. Aber es kräftigt und macht stark. Ich muss an meinem alten Menschen wachsen, den Kampf gegen ihn aufnehmen. Demut, Liebe und Geduld sind die Waffen gegen Jähzorn, Hass und Ungeduld. Wenn ich es schaffe gegen das Tier zu siegen (mit Hilfe des Herrn), dann wird auch der neue Mensch in mir davon profitieren und letztlich werde ich so, wie der Herr es von mir will!

Der Herr machte mir klar, dass der Mensch an Problemen wachsen muss. Die Christen auf die man bewundernd sieht, sind oft Menschen die sehr viel durchmachen mussten in ihrem Leben. Das waren oft Menschen, die vor ihrem Leben mit Jesus nicht gerade das waren, was man sich unter einem Christen vorstellt. Paulus ist hier mein Vorbild. Vom Zerstörer und Verfolger zum Erbauer und Verkünder. Wenn einem alles einfach so zur Verfügung steht, kann man seinen Charakter nicht ausbauen, nicht der werden der man sein soll. Schwierigkeiten, Sünde, Traurigkeit, Leid sind immer auch eine Chance die der Herr einem gibt. Eine Chance zu wachsen und Jesus näher zu kommen. So wie das schlimmste Unwetter und die tiefste Dunkelheit auch immer irgendwann zu Sonnenschein und Wärme werden.

Eines Tages wird das Tier schweigen! Danke Herr!

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