21 Apr 2009

Wo bist du Gott?

Kategorie: GOTT — verfasst von Pilgerer um 14:48

Das ist eine Frage, die man sich als bekennender Christ wohl öfters anhören muss. Natürlich dann auch immer die Frage “Warum hat Gott das zugelassen” – in all ihren Ausführungen. Erst kürzlich sagte ein Verwandter von mir, dass er aus der Kirche austreten werde. Auf Gott ist kein verlass. Er hat nicht verhindert, dass seine Ehe in die Brüche ging. AHA!

Solche Diskussionen bringen mich einerseits in Erklärungsnot, denn ich bin auch nur ein Mensch. Ich kenne Gottes Pläne nicht, ich kann Euch seine Beweggründe nicht nennen. Ich weiß nur, dass er einen Plan hat. Auf der anderen Seite (gerade im Falle meines Verwandten) treiben mir solche Sätze die Zornesfalten auf die Stirn. Denn wie kann man von Gott verlangen, dass er über unser Leben wacht und alles schön in Ordnung hält, wenn man ihm nicht wenigstens ein kleines bischen die Ehre gibt, nicht an ihn glaubt, nicht zu ihm betet, ihm keinen Platz in seinem Leben gibt???

Mal abgesehen davon: He du da draußen – Gott ist nicht dein Diener, Du nicht sein Herr! Es ist genau umgekehrt. Du bist das Geschöpf – er der Schöpfer!

Zu diesen Gedanken passend bekam ich eine (wie ich finde) wunderschöne Powerpoint Presentation, die das so ausdrückt, wie ich es nie könnte. Valentin hat darüber bereits einen Beitrag geschrieben und auch die Presentation wunderbar in sein Blog eingebettet (bei Gelegenheit: wie geht denn sowas?). Ich bitte Euch, schaut Euch diese Presentation mal an.  Ich finde hier wird das ausgedrückt, was unsere Geselschaft ausmacht. Wir entfernen Gott aus unserem Leben (sogar per Gerichtsbeschluss), wir hören auf zu ihm zu beten, wir führen uns auf, als wären wir die Herren und Gott nur unsere Putzfrau.

Wenn dann etwas schreckliches  geschieht, etwas dass selbst unsere kalten Herzen erschüttert, dann führt dies nicht dazu, dass wir demütig unsere Köpfe senken und um Vergebung bitten. Nein wir fragen uns wie ER das zulassen konnte. Schlimmer wir machen ihn verantwortlich und geben ihm die Schuld!

Höre Freund: egal was in Deinem Leben geschieht, Gott ist nie weiter von Dir entfernt wie Du es zuläßt. Er beugt sich weit zu uns Menschen herab. Er ist immer bereit zu vergeben. Er liebt uns so sehr , dass er seinen eigenen göttlichen Sohn für unsere (DEINE) Schuld geopfert hat.

Gott ist da! Lass ihn rein!

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19 Apr 2009

Fastenzeit 2009

Kategorie: Me — verfasst von Pilgerer um 07:39

Etwas verspätet, möchte ich Euch das Ergebnis meiner persönlichen Fastenzeit verkünden. Mit dem Ostersonntag (traditionell endet die Fastenzeit eher, aber für mich eben am Ostersonntag) ging für mich die Fastenzeit zu Ende. Endlich – möcht ich schon fast ausrufen. Ich hatte ja einige Beiträge weiter hinten (wer neugierig ist, kann das hier nachlesen) darüber geschrieben was ich alles tun möchte in der Fastenzeit. Bei all den Dingen die ich hier aufgezählt habe, kam es mir hauptsächlich eigentlich nur auf 2 Dinge an: Süßigkeiten und das Spielen am PC. Diese beiden Dinge hatten in letzter Zeit doch arg zugenommen und ich wollte diese in der Fastenzeit einschränken.

Ich wollte dies nicht nur aus “gesundheitlichen” Aspekten tun. Natürlich habe ich durch meinen übermäßigen Schokoladenkonsum auch einige Kg zugelegt und es wäre gesünder für mich, wenn ich darauf eine Weile verzichte. Aber der eigentliche Grund, warum ich mich entschloss für einige Wochen darauf zu verzichten, war der Herr. Ich wollte ihm die Ehre geben und einfach auf lieb gewonnenes verzichten.

Nun was ist in dieser Zeit geschehen. Leider kann ich jetzt nicht von mir behaupten, dass ich große geistliche Fortschritte gemacht hätte. Aber ich habe viel Freude gewonnen. Ich glaube ich habe mich noch nie so auf einen Ostersonntag gefreut. Aber es war nicht nur die Freude wieder naschen zu können, nein irgendwie hat sich die Freude über die Auferstehung Jesu hier mit reingemischt. Die Zeit der “Entbehrungen” war vorbei. Dieses kleine Werk war vollbracht. Noch nie konnte ich so erfreut “Danke” ausrufen über die Auferstehung Jesu, wie an diesem Ostersonntag.

Zwei weitere Aspekte möchte ich noch aufführen. Zum einen war ich wirklich entsetzt, wie stark  mich diese Gewohnheiten alle gefesselt haben. Wie abhängig ich davon war. Mir war dies nicht bewusst. Ich musste am Anfang meine Hand wirklich zwingen den Kühlschrankgriff loszulassen, den sie gewohnheitsmäßig nach dem eigentlichen Abendessen schon wieder aufziehen wollte. Auch der verzicht auf das Spielen am PC (oder besser das strikte einschränken) fiel mir am Anfang sehr schwer. Hier wurde mir bewußt, wieviel Zeit ich plötzlich über hatte. Zeit, die ich am Anfang erstmal mit etwas sinnvollen füllen musste.

Diese Abhängigkeiten haben mich erschreckt und mir wurde bewußt, dass dies nur die Spitze des Eisberges ist. Einen riesigen Berg Abhängigkeiten tragen wir alle mit uns herum. Alles Dinge, die uns eigentlich vom Herrn abhalten. Denn um alle diese Dinge müssen wir uns kümmern. Sie lenken uns ab und machen uns müde. Wer immer mich nun fragt welchen Sinn Fasten nun haben kann, dies würde ich immer aufführen: du wirst Dir viel klarer über die Dämonen die Besitz von Dir haben. Durch Fasten bist Du in der Lage sie zu sehen und auch dich ihrer zu entledigen. Ja auch das ist möglich! Denn wenn man erstmal eine Weile verzichtet hat, dann wird einem klar, dass man diese Dinge alle doch gar nicht sooo unbedingt braucht / tun muss. Man kann auch weiterhin auf sie verzichten. Sie machen das Leben weder besser noch schöner, ohne sie ist man frei!

Ein anderer Aspekt: man lernt die Dinge wieder zu schätzen. Ich freue mich jetzt wieder auf einen Döner und werde ihn sicherlich  nicht einfach nur in mich hineinschlingen, sondern genießen. Im prinzip ist es mit allen Dingen im Leben so: auf Regen folgt Sonnenschein und auf schlechten Zeiten gute. Wir vergessen in den Zeiten des Sonnenscheins einfach wie schön er ist und wie gut er tut. Deshalb schadet es keinem einfach mal für sich selbst auf etwas liebgewonnenes zu verzichten – man wird schnell erkennen wie wertvoll es ist.

Mein Fazit: ich werde wieder fasten! Es hat mir geholfen Dinge zu schätzen und mich wieder an ihnen zu erfreuen. Aber auch die Erkenntnis, dass ich voller Zwänge bin und Jesus nicht ohne Grund sagt: Faste und Bete! Wegbegleiter hat uns  hier an seinen Fasten teilhaben lassen (immer von einem Fastentag zum nächsten springen …).  Ich werde mir das genauer ansehen und hoffe das im kommenden Jahr mal tun zu können. Im Gegensatz zu dem, was man sich automatisch vorstellt (Hunger, Kopfweh, Leistungseinbrüche) wurde Wegi erfrischt und mit Kraft erfüllt. Er hat aber auch etwas getan, was der weltliche Mensch mit Heilfasten im Normalfall nicht tut:  Wegi hat seinen Blick auf Jesus gerichtet, sein Herz für den Herrn geöffnet und auf den auferstandenen Jesus geblickt. Kein Wunder das da die Kraft nur so gesprudelt ist! Nachahmenswert!

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01 Apr 2009

Biblische Ehe

Kategorie: Lieblinks — verfasst von Pilgerer um 08:47

In der heutigen Zeit gehen soviele Ehen in die Brüche. Es entsteht soviel Leid und Verletzung. Gott will dies nicht und hat uns deshalb Anweisungen gegeben. Leider halten wir uns entweder nicht daran oder legen diese Anweisungen falsch und nach unserem Gusto aus. Gott hat uns Menschen die Ehe geschenkt, er hat sie für uns gemacht und weiß daher auch genau wie sie funktioniert. Daher sollten wir einfach demütig das Haupt senken, allen Stolz und Egoismus vergessen und uns an seine Anweisungen halten. Mit seinem Segen werden wir dann merken, dass die vermeintlichen Einschränkungen keine sind, sondern uns  ein liebevolles miteinander schenken.

Ich maße mir hier nicht an, die Zutaten Gottes für eine gute Ehe richtig und korrekt weiterzugeben. Das haben  gesegnete Brüder bereits getan! Ich möchte auf meinen Beitrag hier nochmal verweisen, dort finden Sie Links zu einer mp3 Predigt von Wegbegleiter und zu dem Online-Archiv der Arche (es gibt eine Predigtreihe hier).

In diesem Beitrag möchte ich aber besonders zu einem Beitrag von Dikoss verweisen. Er hat hier eine der Stellen super schön (und sehr detailliert) herausgearbeitet, die von uns Männern jahrelang ausgebeutet wurde und Frauen in eine Rolle gestossen hat, die von Gott so nicht gewollt ist: Epheser 5,21.

Bei Bayless Conley kann man hier die Texte zu einer Predigtreihe zur Ehe (Gottes Weisheiten für eine großartige Ehe) finden.

 Wer an einer biblischen Ehe interessiert ist, sollte sich diese Quellen wirklich zu Gemüte führen!

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01 Apr 2009

April April

Kategorie: Me — verfasst von Pilgerer um 07:44

Man da wär ich aber fast drauf reingefallen – also ich hoffe jedenfalls das es ein Scherz ist :) – denn den 1. April hab ich ganz vergessen. Auf  theolounge.de kam heute ein Artikel, wonach die beiden Großkirchen beschlossen haben sowohl Kirchentag als auch Katholikentag abzuschaffen.

Man wolle sich mit der Bevölkerung solidarisieren. Und da es gerade sehr vielen finanziell nicht gut geht, wolle man nicht mit protzigen Kirchenfesten provozieren. Hab ich gelesen und schon auf “Kommentar” geklickt.  Mein Protest (wäre ja auch so ein schmarrn gerade in schlechten Zeiten eine große Gemeinschaft zu Ehren Gottes abzuschaffen) blieb mir aber im Halse stecken. Denn glücklicherweise hatten da schon einige “April, April” gerufen.

Puhhh – nochmal Glück gehabt :)

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