28 Mai 2009

Mein Platz?

Kategorie: Me, Mission — verfasst von Pilgerer um 09:27

Wo ist der Platz, an dem Gott mich will? Das ist eine Frage, die mich schon seit sehr langer Zeit beschäftigt. Als ich ca 20 Jahre alt war (uuups – ist das wirklich schon sooo lange her?) hat Gott mir in seiner Gnade gezeigt wer er ist. Noch besser: er hat mir die Heilstat Jesu erklärt. Ich habe mich bekehrt.

Nun ja ich bin leider kein gutes Kind und immer wieder weggelaufen. Habe mich widersetzt, ihn ignoriert, verletzt. Das ich mir dabei eigentlich nur selber geschadet habe, habe ich erst viel später bemerkt. Gott ist ein guter Vater voller Liebe – und daher hat er mich nicht aufgegeben, sondern mir mal wieder geholfen. Er hat mir die Augen geöffnet und mir gezeigt wie weit ich mich von ihm entfernt habe.

Doch während der ganzen Zeit – egal ob ich Gott nahe war oder ferne – habe ich eigentlich die katholische Kirche und deren Gläubige in eine Ecke verdammt. Ich bin katholisch getauft und erzogen. Doch bekehrt wurde ich von “freien Christen”. Und nach meiner Bekehrung war für mich die katholische Kirche so etwas wie eine Sekte.

So ca 10 Jahre lang empfing ich keine Eucharistie mehr. Durch meine Unentschlossenheit und meine Ungehorsam hatte ich keine Gemeinde mehr, denn die Katholiken mied ich und bei den “anderen” fand ich irgendwie keine Heimat. Ich fühlte mich wie ein Geschwür außerhalb des Leibes Christi.

Im Jahr 2008 sollte alles anders werden. Ich wollte eine Gemeinde, ich wollte über Gottes Wort reden, ich wollte geistlich wachsen, mich engagieren. Ich suchte nach Gemeinden in meiner Nähe und wurde auch fündig. Es gab 2 FEG Gemeinden etwas 25 km von mir entfernt. Ich besuchte einige Gottesdienste, doch mein Herz blieb kalt. Ich hatte das “Gefühl”, als wollte Gott mich nicht an diesem Platz haben. Ich war verwirrt.

In dieser Zeit teilte Stef in seinem Blog mit, dass er sich wieder der katholischen Gemeinde zuwenden wird. Ich war geschockt. Wieso bei den Katholiken? Sowohl in seinem, als auch in den Blogs bei Bento und Philip wurde eifrig diskutiert.

Ich stellte mir plötzlich die Frage, ob Katholiken Christen nach meinem Verständnis wären. In mir kam die Antwort auf, dass ich niemanden das Himmelreich verwehren kann (wie Arrogant ist das denn?), dass kann nur der Herr. Jesus ist der Weg, die Wahrheit und das Leben. Wer an ihn glaubt wird leben. Könnte ich jemanden nicht Bruder / Schwester nennen, der dies von Herzen glaubt, jedoch der “falschen” Denomination angehört? Ist es nicht so, dass Jesus die menschlichen Herzen genau kennt?

Plötzlich fragte ich mich, ob Gott mich nicht genau da haben will. Ist es nicht einfach und schön  seinen Glauben in einer Christengemeinde unter lauter wiedergeborener Menschen auszuleben? Ja das ist es, aber hat Gott das vor mit mir?

Ich lasse die Meinungen der “anderen” über die katholische Kirche jetzt außer Acht, genauso die Meinung der Kirche über die anderen Denominationen. Das ist für meine Entscheidung nicht wichtig. Wichtig ist allein, was Gott für mich vorhat.

Für mich ist die katholische Kirche eine Gemeinschaft von Gläubigen, die ihre Fehler hat. Sie steht mit Sicherheit (oftmals auch zu Recht) am Meisten in der Kritik der anderen Denominationen. Meiner Meinung nach hat sie auch den größten Teil von Namenschristen weltweit.

Dennoch – ist dies der Grund für mich als wiedergeborenen Christen diese Gemeinschaft zu verlassen. Kann dies von Gott gewollt sein? Das wir alle, die wir die Wahrheit erkannt haben eigene kleine Grüppchen aufmachen?

Jesus gab uns allen den Auftrag das Evangelium den Menschen zu verkünden. So senden wir Menschen in die entlegensten Teile der Erde – und das ist gut so. Wir stellen uns auf die Straße und erzählen jedem der es hören will (oder auch nicht) von Jesus – und auch das ist gut so.

Aber wie bitteschön können wir Salz und Licht sein, wenn wir uns in unsere Versammlungsräume setzen und fast unsichtbar von der Welt Jesus anbeten, während Millionen im eigenen Land das nicht sehen? Ist ein “Herzlich Willkommen” Schild an der Tür wirklich genug? Ist das nicht eigentlich Flucht? Ist es nicht besser in einer Gemeinschaft zu leben, die nicht perfekt ist, die Hilfe braucht und sich dort zu engagieren? Ist es nicht besser dort geistliches Leben zu leben wo es gebraucht wird?

Ich entschied mich einfach zu gehen und zu sehen ob es Gottes Wille ist. Denn das war die einzige Antwort die ich von Gott erhielt “Geh einfach”. Ich besuchte Gottesdienste in meiner katholischen Heimatgemeinde und stellte fest, wie bemüht der Pfarrer war Jesus in den Vordergrund zu stellen. Wie sehr er Jesus als den Retter der Menschen darstellte. Das kannte ich aus meiner Heimatgemeinde nicht.

Ich freute mich sehr zu sehen, wie er versuchte den Kindern  Jesus nahe zu bringen (er unterbrach dabei den normalen Gottesdienst und fing an Stellen aus der Predigt den Kindern zu erklären). Ich beschloss mehr zu tun und wollte eine Bibelstunde besuchen. Das hab ich gestern auch getan. Zunächst war ich geschockt, denn ich war bei weitem der jüngste Besucher. Alle haben sich über meinen Besuch gefreut und mich in ihre Mitte aufgenommen. Diese Bibelstunde hat mein Herz geöffnet, denn diese Leute sprachen von Jesus, seiner Heilstat, einer Bekehrung, einer neuen Schöpfung des Menschen. Das sind Brüder und Schwestern! Kein Zweifel.

Ich sprach danach mit dem Pfarrer, der die Bibelstunde geleitet hat. Er weiß, dass von seinen 4.000 Pfarrgemeinde-Mitgliedern zum großen Teil nicht verstehen was Jesus von ihnen will. Trotz seiner Bemühungen (und er ist wirklich sehr engagiert) ist das eben so. Aber sind wir alle nicht auch sehr engagiert und dennoch nehmen viele Menschen das Evangelium nicht an? Ist das ein Grund diese Gemeinde zu meiden? Ist das nicht eher ein Grund sich hier zu engagieren und die Brüder und Schwestern zu unterstützen Gottes Werk zu tun?

Mein Verstand sagt, dass es der richtige Weg ist. Aber noch vielmehr muss ich gestehen, dass sowohl in den Gottesdiensten, als auch in der Bibelstunde mein Herz geglüht hat. Nach mehr als 10 Jahren hab ich die Eucharistie wieder für mich in Anspruch genommen und was soll ich sagen – danach war ich glücklich!

Ich weiß nicht, was Jesus für mich vor hat. Aber ich weiß, dass ich Menschen für Jesus gewinnen will. Warum sollte ich dies nicht gleich mitten in dieser Gemeinde tun?

Ein Ehepaar sagte mal zu einem Missionar, dass sie sich sehr zur Mission hingezogen fühlten. Ihnen liege Vietnam dabei sehr am Herzen. Der Missionar antwortete ihnen: Wenn Ihnen Vietnam sehr am Herzen liegt, dann fangen sie doch einfach bei den Vietnamesen in Ihrer Stadt an…

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26 Mai 2009

Musiklinks

Kategorie: Lieblinks — verfasst von Pilgerer um 08:00

Mir ist aufgefallen, dass viele Menschen ein Bedürfnis nach christlicher Musik haben. Ich bekomme (wohl wegen meines Artikels ”Christliche Musik ist geil” öfters Anfragen danach. Offensichtlich besteht ein Hunger /eine Sehnsucht danach und deshalb möchte ich hier einige Links vorstellen, die diesen Hunger hoffentlich stillen können.

Wer sich einfach über christliche Musik informieren will, dem kann ich 2 Portale ans Herz legen. Das erste Portal, welches ist vorstellen will ist crosschannel.de. Crosschannel gehört zum ERF – Verbund. Es ist eigentlich ein Internet-Radio und hat eher ein jüngeres Publikum als Zielgruppe. Es bietet viel Infomation rund um Musik, Nachrichten und natürlich dem Evangelium. Auch ein Forum findet man. Das Webradio finde ich persönlich super. Sehr schön ist auch ein Verzeichnis christlicher Bands und Künstler mit Kurzvorstellung und Link zur Website.

Das zweite Portal ist eine Empfehlung von Torelynn  und nennt sich Sound7. Sound7 kommt (meiner Meinung nach) wesentlich “erwachsener” daher als Crosschannel und richtet sich mehr an richtige Musikfans. Sound7 beschreibt sich selbst so: “SOUND7.DE ist ein unabhängiges und überkonfessionelles Portal für nationale und internationale Musik von Christen.” Hier ist Musik eindeutig das Hauptthema. Sehr schön finde ich, dass hier Alben, Künstler, Bands vorgestellt und die Werke auch von mehreren Moderatoren bewertet werden.  Diese Bewertungen (auch für Bücher) findet man dann in den Rubriken Sound- bzw Bookcheck. Auch hier gibts ein Forum und auch eine Übersicht christlicher Bands und Künstler. Für mich ist die Site eine klare Empfehlung.

Für alle Mp3-Junkies gibts eine hervorragende Site, die ich schon einmal empfohlen habe: christianrockt.de. Hier kann man sich von vielen christlichen Bands und Künstlern Mp3’s runterladen und anhören. Selbstverständlich handelt es sich hierbei um legale MP3, welche von den Bands für diesen Zweck angeboten werden. Die Site erfuhr von Christian ein neues Design und ist jetzt wesentlich frischer und übersichtlicher aus. Eine hervorragende Site, um sich einfach mal über Bands zu informieren. Einfach mal reinhören!

Zu guter Letzt möchte ich noch auf Internetradio’s hinweisen. Es gibt eine große Anzahl von sehr guten christlichen Webradio’s. Hier ist sicherlich für jeden Geschmack etwas dabei. Zwei deutschsprachige  möchte ich Euch vorstellen.

 Crosschannel habe ich ja schon erwähnt. Das Webradio richtet sich  (wie die Site an und für sich auch) an jüngeres Publikum. Ich persönlich höre crosschannel sehr gern. Neben Musik wird hier natürlich auch versucht dem Publikum Jesus nahe zu bringen. Auch Podcasts zu einem Wochenthema, Kino-News, Buch- und Bandvorstellungen gehören zum Programm.

Etwas gesetzter und ernster ist das Schwesterradio von ERF. Hier wird mehr ruhigere Musik gespielt. Auch die Texte sind nachdenklicher und ernster (finde ich jedenfalls). Jesus und Anbetung steht hier (auch meine Meinung) etwas mehr im Mittelpunkt.

Alle christlichen Webradio’s hier aufzuzählen würde den Rahmen sprengen. Es gibt nämlich eine wirklich große Anzahl. Für jede Musikrichtung ist etwas dabei. Um Euch die Suche etwas zu erleichtern, habe ich hier einen schönen Link gefunden, der schonmal viele Stationen auflistet. Hier könnt ihr in aller Ruhe stöbern.

Last but not Least: Markus beschäftigt sich in seinem Blog viel mit Musik, besonders mit dem Lobpreis. Schaut einfach mal vorbei! Ich denke, er hilft Euch auch gerne mit weiteren Links und Tipps, wenn ihr zu diesem Thema fragen habt (wenn nicht lösche ich diesen Teil gerne wieder :) ).

Ich hoffe mein kleiner Bericht hilft Euch etwas. Gerne könnt ihr natürlich noch Links und Meinungen hierzu posten. Ich kenne sicherlich nur einen kleinen Bruchteil – wer also noch eine Perle auf Lager hat, nur her damit :). Segen!

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25 Mai 2009

… und folge mir nach!

Kategorie: Me — verfasst von Pilgerer um 09:28

Die letzten Wochen waren nicht leicht für mich. Gründe dafür könnte ich jetzt viele anführen.  Da wären z.B. Stress auf Arbeit und auch im privaten Bereich, Baumassnahmen an unserem Anbau und die damit verbundene körperliche Anstrengung und so weiter. Doch die Wahrheit sieht leider anders aus.

In mir brodelte es gewaltig. Ich war einfach unzufrieden mit meinem Leben, es ging nämlich nicht nach meinem Willen. Denn auf der einen Seite hatte ich  für meinen Urlaub bestimmte Vorstellungen, wie mein Leben da ablaufen sollte. Auf der anderen Seite standen eben Menschen die Bedürfnisse hatten und Vorhaben die erledigt werden mussten. Ich wollte einfach nur mal meine Ruhe haben, ein paar Tage gar nichts tun, chillen, lesen, zocken. Ich war der Ansicht, dass “verdient” zu haben. Aber mein Umfeld wollte eben, dass Arbeit getan wird, dass ich für sie da bin, mir ihre “Probleme” anhöre die ich (in meinem Trotz) nicht für solche gehalten habe.

In mir war die Stimme, die mich dazu aufrief Jesus zu dienen und mein Kreuz auf mich zu nehmen. Die mich aufforderte nicht zu brüllen, fleißig zu sein und die Arbeit anständig zu erledigen. Die mich bat geduldig zu sein und in Jesus zu bleiben. Aber da war auch die andere Stimme, die eben brüllte, keinerlei Geduld hatte und andere Menschen verletzte anstatt zu helfen. Und: die letztlich sogar Gott Vorwürfe machte, weil ich die “verdiente” Ruhe nicht bekam.

In den letzten Wochen habe ich etwas merkwürdiges bemerkt. Immer wenn ich auf die “böse” Stimme hörte, ihr nachgab und wie ein knurrender Wolf rumlief war ich müde und erschöpft. Nicht nur körperlich, sondern auch geistig. Ich hatte Angst depressiv zu werden. Immer wenn ich aber versuchte Jesus zu dienen und fröhlich und freundlich meine Arbeit zu tun erfüllte mich Frieden. Ich war körperlich genauso erschöpft, aber in meinem Geist war Frieden. Es war so ein unterschied, ob ich mit einem Menschen (mit dem ich oft Verständnisprobleme habe) freundlich und verständnisvoll umgegangen bin, oder aber ob ich auf Konfrontation aus war.

Wenn ich mit diesem Menschen freundlich redete, dann erfüllte mich so ein komisches Gefühl – ich kann es nur mit Glück beschreiben. Mein Herz schlug und ich fühlte mich froh. Alles ging leichter danach. Umgekehrt war meine Stimmung schlecht und die des Gegenübers ebenso. Ich steigerte mich für Stunden immer mehr in jedes Wort und jede Handlung dieses Menschen hinein.

Kurz gesagt: die letzten Wochen waren ein Auf und Ab! Es wäre mit Sicherheit ein wesentlich kürzerer Prozess gewesen, wenn ich in dieser Zeit nicht genauso oft mit Jesus gehadert hätte wie mit den Menschen. Wenn ich mal nachgedacht hätte über sein Wort und seinen Auftrag, wenn ich mal über die Situation gebetet oder sie ihm gegeben hätte. Aber das habe ich nicht getan.

Es war ein Kampf!

Aber Gott ist mein Vater. Und mein Lehrer. Und weil er mich liebt (obwohl ich Scheiße bin :) ), hat er mir auch diesmal voller Gnade Erkenntnis gegeben. Er ist der Herr, ich bin der Knecht. Wenn ich ihm nachfolgen will, so heißt dass nunmal, dass ich gefälligst mein Kreuz auch mich zu nehmen habe (Mt 16,24 ua). Wenn ich das Leben ”finden” will, dann heißt dass nunmal, dass ich mein Leben verlieren muss (Mt 10,39 ua).

Diese Erkenntnis brachte mich wieder zur Liebe und ihrem Wesen. Ich dachte darüber nach, was Liebe ist und wie sie handelt. Mir fiel ein Beitrag ein, den ich dazu geschrieben  und mit Philip und curiostraveller auch darüber diskutiert habe. Mir wurde bewusst, dass Liebe etwas ist, dass man nicht so einfach erklären kann, dass ich mich in obigen Beitrag vermutlich geirrt habe. Vielleicht ist sie ein lebenslanger Prozess. Vielleicht habe ich bislang auch Liebe mit dem Kreuz verwechselt. Vielleicht sind sie letztlich aber auch identisch. Eine genaue Antwort darauf habe ich noch nicht gefunden.

Was ich aber weiß ist, dass ich nur Frieden finde, wenn ich Jesus nachfolge. Dass es komischerweise so ist, dass man Frieden findet, wenn man seinen Willen tut – und das obwohl man sich einfach erschöpft fühlt.

Mir fällt dazu Mt 11,28 ff ein:

28 Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, so will ich euch erquicken! 29Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir, denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen! 30 Denn mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht.

Was ich letztlich lernte: auch wenn ich mich müde und erschöpft fühle, so ist dies kein Grund nicht mein Kreuz auf mich zu nehmen. Wie sollen andere Menschen denn sehen, dass ich Christ bin und Jesus mein Herr, wenn ich umhergehe wie ein knurrender Wolf? Wie kann ich Salz und Licht sein, wenn ich nicht seinen Willen tue? Was nützt es zu glauben, wenn dem keine Werke folgen? Und schon kam die Erkenntnis, dass mich Jakobus 2,14 ff und das komplette Kapitel 3 absolut betreffen (und es ist das erste mal, dass ich 2,14 richtig verstand).

Was Gott und sein Verhältnis zu mir als sein Kind anbetrifft, so habe ich erfahren dürfen, dass er wirklich keine Last auflegt, die ich nicht tragen kann. Und das wirklich alles seine Zeit hat. Letztlich habe ich trotz all dem Stress und all der Arbeit doch auch ruhige Zeit erfahren dürfen. Ich konnte “chillen” (wie man neudeutsch so sagt) und mich erholen, nur nicht dann wann ich wollte. Aber er ist nunmal der Herr – und er kennt meine Bedürfnisse eben sogar besser als ich!

Die letzten Wochen waren nicht leicht für mich! Aber es waren lehrsame Wochen. Ich habe neues entdecken und lernen dürfen. Gott hat mir gezeigt, dass ich ihn noch lange nicht an die Erste stelle setze. An erster Stelle steht hier ein egoistisches ICH.

Hier bitte ich, dass Gott an mir arbeitet und mir hilft letztlich so zu werden, dass er mich für sein Werk gebrauchen kann. Ich bitte, dass ich endlich hierzu meinen Hintern hochbekomme und mich endlich für sein Werk gebrauchen lasse. Ich bitte, dass ich meinen Trotz besiege und ihm demütig mein Leben gebe, damit ich das Leben finde. In Jesu Namen! AMEN!

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11 Mai 2009

Geistiger Stress

Kategorie: Me — verfasst von Pilgerer um 09:20

Bitte nicht wundern, wenn ich in letzter Zeit doch sehr inaktiv bin. Das liegt zum einen daran, dass wir momentan Urlaub haben – und zum anderen, dass wir diesen Urlaub dazu benutzen unseren Anbau zu verputzen und zu streichen. In den letzten Wochen hat sich in mir auch eine Menge (zum größten Teil selbstgemachter) Stress angesammelt und so habe ich auch eine kleine Internet-Auszeit genommen.

Bitte nicht böse sein, wenn ich momentan auch nicht so auf Mails reagiere – habe schon seit fast 2 Wochen keine Mails mehr abgerufen. Ich brauche momentan einfach etwas Zeit für mich, um mir über einige Dinge klar zu werden und wieder Kraft zu schöpfen.

Sobald ich wieder fit bin, geht es hier auch wieder weiter.

Segen Euch allen!

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