Wenn Du mal traurig bist…

Es kommt ja immer wieder mal vor, dass wir über irgend etwas traurig sind. Oder uns fragen, warum Gott so schlimme Dinge „zuläßt“ (tut er das wirklich? – das ist eine Frage, über die ich ein andermal nachdenken will). Vielleicht ist es aber auch nur mal ein schlechter Tag. Mir geht es jedenfalls manchmal so.

Beim lesen der Bibel bin ich im 2. Korinther 7.10 auf folgendes gestossen:

Denn Gott kann die Traurigkeit in unserem Leben benutzen, um uns zur Umkehr von der Sünde und zur Suche nach der Erlösung zu bewegen. Diese Traurigkeit werden wir nie bereuen.

Wie oft bieten die traurigen Momente im Leben eine Möglichkeit, ja ein Sprungbrett unser Leben zu ändern, zu verbessern. Sie zeigen uns oft, wie unwichtig weltliche Dinge sind. Wie wenig Geld, Reichtum, Schönheit, Ruhm uns davor bewahren können krank zu werden oder gar zu sterben. Genauso wenig helfen uns diese Dinge ein glückliches Leben zu führen.

Und genauso oft vergessen wir diese traurigen Momente und machen genau so weiter wie bisher – vielleicht ein bischen verbitterter, vielleicht gar ein bißchen wütenter auf Gott. Dabei hat er uns diesen Moment geschenkt, damit wir in uns gehen. Damit wir ihn als Chance begreifen ihm näher zu kommen. Damit wir wieder erkennen, wie unwichtig materielle Dinge sind und wie wichtig es ist mit Gott zu leben. Denn er alleine ist die Chance auf ein erfülltes Leben, egal wieviel Geld man hat, egal wie gesund oder krank man ist, egal ob man alleine ist oder viele Freunde hat, egal ob man Arbeit hat oder keine.

Natürlich fällt es einem nicht leicht dankbar zu sein, wenn man gerade einen schweren Schlag hat hinnehmen müssen. Aber eigentlich ist man doch nur in einem solchen Moment auch wirklich „still“ genug um sich solcher Dinge bewußt zu machen. Sonst ist das „Leben“, die Arbeit, der Stress mit der Familie und dem Rest der Welt doch zu laut.

Also lieber Leser denk dran: selbst in den schweren Situationen im Leben, in denen man es vor Traurigkeit kaum schafft zu atmen, selbst in diesen Momenten ist Gott für Dich da. Er gibt Dir die Möglichkeit über den Sinn in Deinem Leben nachzudenken und einen neuen Weg einzuschlagen. Einen Weg der dich hoffentlich näher zu Gott führt.

Diese Stelle hat mir wieder gezeigt wie wichtig es ist die Bibel zu lesen. Denn sie hat Antwort auf alle Fragen die der Lesende hat.

Über Pilgerer

Du willst mehr mich wissen? Warum? Was ich Dir Dir sagen kann ist, dass Gott sich mir offenbart hat. Er hat mir die Wahrheit gesagt. Jesus ist der Erlöser der Welt! Durch seinen Tod am Kreuz hat er alle Menschen erlöst, die an ihn glauben! Du musst nur glauben! Ich glaube daran. Dennoch ist mein Leben ein Pilgerpfad. Steinig und oft falle ich hin. Daran ist nicht Gott schuld. Nein ich bin es. Ich muss Ihm nur ganz vertrauen und mich ihm ganz hingeben. Aber oft folge ich ihm nicht nach und stolpere. Von diesem Pilgerpfad berichte ich in meinem Blog.
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7 Responses to Wenn Du mal traurig bist…

  1. Liane sagt:

    Hallo Quincy,

    das hast du genau richtig erkannt, ein Schlüßel der einem immer weiter hilft, ist die Bibel zu lesen und zu danken, das ist das Schwert Gottes das wir ergreifen um den Feind damit in die Flucht zu schlagen und dann geht auch die Traurigkeit wieder weg :yahoo:

    LG und GS Liane :bye:

  2. Quincy sagt:

    Wie sagt Pastor Wegert immer: „Die Bibel ist Medizin für die Seele!“. Tja und da hat er vollkommen recht :D

  3. Liane sagt:

    Genau richtig und lass dich bitte nicht auf die Rosenkranzsache und das röm.kath. unbiblische Zeug ein, :negative: damit gehts dir hinterher noch schlechter :-(

  4. Bee sagt:

    Liane, zum dreitrillionsten Mal: Der Rosenkranz ist nicht unbiblisch und der katholischen Kirche (lateinischer Ritus oder anderer) vorzuwerfen, sie wäre unbiblisch zeugt von schierer Unwissenheit.
    Hör auf so einen Unsinn in die Welt zu setzten.

  5. Liane sagt:

    Bee, zum viertrillionsten Mal: Doch, alles was vom Vartikan kommt, ist unbiblisch, dies nicht zu erkennen zeugt von schierer Verblendung.

    …und noch was: Ich werde nicht schweigen von dem was mir mein Himmlischer Vater durch seinen Geist zeigt, in Jesu Namen! Gott segne dich LG Liane

  6. Bee sagt:

    Ach weißste Liane, es wird wohl weniger der Heilige Geist sein, der Dir das mit dem Unsinn über die Kirche, Rosenkranz und den Vatikan erzählt, als der Zeitgeist.
    Es ist ja so schick, so revolutionär und so unendlich langweilig, was Du da nachplapperst.
    Nehmen wir den Rosenkranz. Unbiblisch? Na dann schauen wir mal:
    Er fängt am mit „Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes“ und dem Apostolischen Glaubensbekenntnis … falls Du es nicht kennst, wikipedia hilft weiter.
    Sicher ein Bekenntnis, dass von der bösen Kirche ausformuliert wurde, mit vielen Sachen drin, die so nicht in der Bibel stehen:
    Die heilige Dreifaltigkeit z.B., aber irgendwie taugte es gut 1000 Jahre ganz gut, um zu definieren was der christliche Glaube ist.
    Manche Leute beginnen den Rosenkranz auch mit dem Glaubensbekenntnis von Nicäa auch eins von diesen Konzilen der großen, bösen, katholischen Kirche. Was Du allerdings an dem oder dem anderen Text auszusetzten hast, außer das er das von Katholiken geschrieben wurde, würde mich interessieren.
    Nun, weiter: Trinitanische Doxologie- ich gehe davon aus, dass Du sie kennst und nichts daran auszusetzen hast. Wenn nicht google sie und sag was genau unbiblisch ist.
    Dann folgt das Vaterunser…. ich hoffe, Du weißt wo es in der Bibel steht, wenn nicht google es.
    Ab hier wird es für Protestanten naturgemäß schwierig, das Ave Maria setzt sich aus Bibelstellen zusammen, die scheinbar nur von Katholiken gelesen werden. Es ist der Gruß des Engels an Maria bei der Verkündigung aus Lk 1,28 und der Gruß der Elisabeth an Maria aus Lk 1,42. Hier wird also die Fleischwerdung meditiert… also der Teil der Heilsgeschichte in der die 2. göttliche Person zum Menschen Jesus wurde ohne dabei seine Göttlichkeit zu verlieren oder zu mindern. Wie das Glaubensbekenntnis bezeugt wahrer Mensch und wahrer Gott.
    Die Bitte um Fürbitte mag Protestanten nicht gefallen, jedoch würde ich gerne mal die biblische Begründung dafür sehen, dass die Heiligen tot sind, wo zumindestens mein Gott der Gott der Lebenden ist und nicht der der Toten und Paulus bezeugt, dass die Wolke der Zeugen uns ständig umgibt und uns anfeuert…. sich also die Heiligen irgendwie für uns interessieren und wahrscheinlich auf Grund ihrer Perspektive besser wissen was wir brauchen, als wir selber. Gemeinschaft der Heiligen also auch die Sorge und die Fürbitte füreinander hört niemals auf, warum sollte sie auch? Vllt. liegt es daran, dass der Unterschied von Gebet und Anbetung nicht verstanden wird und darüberhinaus Gebet auch irgendwie nur reden mit Gott meint, was eine ziemliche Verstümmelung des Getens ist, wenn man mich fragt.
    Nun, eingeschoben werden bei den drei ersten Perlen die Bitten um Glauben (Jesus, der in uns den Glauben vermehre),um Hoffnung ( Jesus, der in uns die Hoffnung stärke) und um Liebe (Jesus, der in uns die Liebe entzünde). In der Tat sind diese Bitten ganz und gar unbiblisch, da sie so nie in der Schrift formuliert wurden und sicher brauchst Du auch keine dieser Tugenden. Ich schon.
    Danach betet man wieder die trinitatische Doxologie und das Vaterunser. Jeder meditiert anders, aber für mich Zeit sich darüber Gedanken zu machen, ob man wirklich das will, um was man da Bittet und ob der Eigenwille den syncron zum Willen Gottes schwingt.
    Die nächsten zehn kleinen Perlen beginnen wieder mit dem Gruß des Engels und der Elisabeth. Eingeschoben werden hier verschiedene Stationen aus dem Leben Jesu, es gibt unzählig viele Versionen, vier sind weltweit verbreitet. Denn der Rosenkranz ist eben nichts, was die ollen Männer im Vatikan erfunden haben, um den armen Laien auf den Nerv zugehen, sondern…. wie sagt man so schön im Kirchendeutsch? Eine Verehrung des Werks Christi, die aus der Mitte des Kirchenvolkes kommt. Sicher ersetzten er vielen das Brevier (google Brevier einfach, wenn Du es nicht kennst) und wurde wegen seiner Ausrichtung auf die Inkarnation als Waffe gegen die gnostische und dualistische Häresien propagiert. Da sich grade viele freikirchliche Splittergruppen als Nachfolger dieser „wahren und reinen“ Gemeinschaft sehen, kann ich verstehen, warum grade hier vor dem Rosenkranz gewarnt wird. Wer eine Theologie vertritt, die Schwierigkeiten mit der Dreifaltigkeit hat, Doppelte Prädestination vertritt und/oder dem Menschen keinen oder nur sehr eingeschränkt freien Willen zubilligt, der wird natürlich nicht wollen, dass die Gemeindemitglieder genau über diese Glaubensgeheimnisse betet und nachdenkt.
    Anyway: Die Einschübe… nehmen wir die aus dem internationalen Gebetszyklus für Freitag:

    1-10 Jesus, der für uns Blut geschwitzt hat. Die Bibelstelle dazu Lk 22,44 auch hier geht es um freien Willen, um die Naturen Christi, um Vertrauen, um Liebe. Alles Sachen, die man mal näher anhand dieser Bibelstelle beleuchten kann.

    11-20 Jesus, der für uns gegeißelt worden ist. Die Bibelstelle dazu ist Joh 19,1.
    Was genau Sünde tut, darüber kann man hier nachdenken, auch darüber, ob man so einfach darüber hinweggehen kann, wenn man darüber nach denkt, was sie IHM angetan hat.
    Ob die eine oder andere kleine versteckte Sünde, dass wohl wert ist. Kann man natürlich auch sein lassen, wenn man der Meinung ist, dass Sünde nicht schlimm ist und eh alles gut ist, wenn man nur feste genug glaubt.

    21-30 Jesus, der für uns mit Dornen gekrönt worden ist. Bibelstelle dazu ist Joh 19,2
    Hier kann man sich sowohl über die Symoblik der Dornen…. z.B. Genesis … nachdenken, oder auch einfach nur darüber welche Art von Königtum nun den das wahre ist.

    31-40 Jesus, der für uns das schwere Kreuz getragen hat Bibelstelle dazu ist Joh. 19,17
    Hier rutschen bei mir die Gedanken meist in Richtung Kreuzweg (auch eine dieser furchtbar unbiblischen Andachtsmethoden der bösen katholischen Kirche).

    41-50 Jesus, der für uns gekreuzigt worden ist.Bibelstelle dazu ist Joh. 19, 18
    Paulus sagt, wir predigen Christus gekreuzigt.
    Wie genau das aussieht, darüber kann man sich hier Gedanken machen und sich und den Herrn fragen, was das für einen selber bedeuten soll.

    Zwischen den einzelnen Betrachtungen wird jeweils wieder eine trinitatische Doxologie und ein Vaterunser gebetet.
    Man kann auch das Fatima-Gebet beten (einfach googlen) und am Ende noch sowas wie das hier beten: Bitte für uns, heilige Gottesmutter, / dass wir würdig werden der Verheißungen Christi. / Lasset uns beten. / Gott, dein eingeborener Sohn hat uns durch sein Leben, seinen Tod und seine Auferstehung die Schätze des ewigen Heiles erworben. Wir verehren diese Geheimnisse im heiligen Rosenkranz der seligen Jungfrau Maria. Lass uns nachahmen, was sie enthalten, und erlangen, was sie verheißen. Darum bitten wir durch Christus, unsern Herrn. Amen.

    Auch hier hätte ich gerne gewußt wo genau der theologische Einspruch von Dir erhoben wird.
    Wo der Rosenkranz nicht ständig die Schrift umkreist, hätte ich mal gerne gewußt. Dass er den philosophischen Postulaten widerspricht, die Grundstock und Auslöser der Reformation waren, sehe ich ein. Wie diese Postulate jedoch aus der Bibel extrahiert werden können oder gar einen Schlüssel zum Verständnis der Bibel liefern, wird von keinem der protestantischen Reformatoren auch nur im Ansatz beantwortet. Für mich sehr aufschlussreich war die Auseinandersetztung zwischen Luther und Erasmus über den freien bzw. unfreien Willen. Jedoch kenne ich keinen Protestanten, der sich heute noch Luthers Philosphie anschließen würde. Auch die gemeinsame Erklärung des lutherischen Weltbundes und der katholischen Kirche zeigt, dass hier eigentlich – bereinigt vom phliosophischen Müll der Jahrhunderte- kaum Abweichungen in der Rechtfertigungslehre bestehen, daher ist es für mich ein Rätsel, dass wie es sein kann, dass Protestanten immernoch mit ihren ollen Propaganda-Sprüchen über die katholische Kirche herziehen, ohne sich bewußt zu sein, welchen Unsinn sie erzählen.
    Vielleicht liegt es aber gerade daran, dass sie im Grunde der katholischen Kirche nichts substanzielles Entgegensetzten können, allerdings die Vorstellung ihr Leben nach den (biblischen) Lehren auszurichten, etwas ganz furchtbares ist, weil man dann vielleicht sein Leben wirklich ändern müsste. Alles Mutmaßungen von meiner Seite. Wäre schön, wenn Du hier – wenn es deine Möglichkeiten nicht übersteigt- detailiert Stellung nehmen könntest. (Auch gerne per mail Quincy hat meine Adresse)

  7. Kurt sagt:

    Ich gebe Liane recht!

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