Ehe für alle?

Heute wurde im Bundestag die Ehe für alle beschlossen. Im Bundestag gab es Bilder mit großem Jubel. Ich kann nicht jubeln. Ich bin ehrlich gesagt tief traurig. Bitte nicht falsch verstehen. Ich habe gar nichts gegen homosexuelle Menschen. Jesus sagt: Liebe deinen NÄCHSTEN wie DICH selbst. Gott/Jesus hasst auch nicht – wie so oft geschrieben – homosexuelle oder lesbische Menschen. Ganz im Gegenteil. Er liebt uns alle unendlich. Er hat uns so unendlich geliebt, dass er seinen Sohn für unsere Sünden gab. Wenn man unendlich geliebt ist, dann ist man auch unendlich wertvoll.

Aber die Homosexualität ist für mich nicht das Thema. Sondern die EHE. Und diese ist Gott sehr wichtig. Er hat die Ehe für Mann und Frau geschaffen. Das ist nun einmal so. Die Ehe ist ihm so wichtig, dass er sie als Bild für seine eigene Beziehung zum Volk Israel brauchte (Jes. 54,5), und dass er diese Ehe – später im neuen Bund – als Bild von Christus und seiner Gemeinde (Eph. 5,32) – ausgewählt hat.

Wir Menschen machen immer unsere eigene Pläne und haben auch immer unsere eigenen moralischen Vorstellungen wie das Leben auszusehen hat. Doch diese Vorstellungen unterliegen einem ständigen Wandel. Bei Gott ist dies nicht der Fall. Er ist und bleibt der Gleiche – gestern, heute und morgen. Seine Vorstellungen von einem guten Leben und von Moral haben sich nicht geändert und werden sich nicht ändern. Der dumme Satz von Menschen: „Das ist doch total veraltet und heute nicht mehr gültig!“ ist  und bleibt einfach dumm. Das kann man jetzt wiederum als verknöchert ansehen, aber ich kann dies mit einem einfachen Beispiel verdeutlichen, fast schon beweisen. Ich bitte das Beispiel vollkommen wertfrei meinerseits zu verstehen.

Aber ist es nicht so, dass die Menschen vor 80 Jahren homosexuelle Menschen in Konzentrationslagern getötet haben? Ist es nicht so, dass Menschen vor 50 Jahren homosexuelle Menschen vor Gericht gezerrt und zu Gefängnisstrafen verurteilt haben? Ist es nicht so, dass Menschen vor 10 Jahren begonnen haben homosexuelle Menschen zu rehabilitieren? Und ist es nicht so, dass Menschen heute homosexuelle Menschen auf die gleiche rechtliche Stufe wie heterosexuelle Menschen gestellt haben?

Keine Frage, dass ist so! Und sicherlich ist es absolut verwerflich und gar abscheulich, was in früheren Zeiten geschehen ist. Und zwar in gleichem Maße wie dies für andersgläubige, andersartige oder behinderte Menschen geschehen ist. Ich frage mich nur, was die moralische Sicht der Menschen wiederum in 50 Jahren sein wird. Der Mensch ist als moralischer Maßstab einfach in keinster Weise brauchbar!

Aber Gott hat uns einen moralischen Grund und Boden gegeben, nach dem wir uns richten sollen und das ist nun einmal sein Wort. Und da heißt es in Matthäus 19,3 ff :

„Und es kamen Pharisäer zu ihm, um ihn auf die Probe zu stellen, und sagten: Ist es einem Mann erlaubt, seine Frau zu entlassen, aus welchem Grund auch immer? Er aber antwortete: Habt ihr nicht gelesen, dass der Schöpfer sie von Anfang an als Mann und Frau geschaffen hat? Und dass er gesagt hat: Darum wird ein Mann Vater und Mutter verlassen und seiner Frau anhangen, und die beiden werden ein Fleisch sein. Also sind sie nicht mehr zwei, sondern sie sind ein Fleisch. Was nun Gott zusammengefügt hat, soll der Mensch nicht
scheiden…

Die Ehe ist eben für Mann und Frau gestiftet und nicht für alle! Gott hat dieses besondere Institut nicht für alle geöffnet. Wie er eben auch Mann und Frau besonderen Rollen gegeben hat, die sie zwar gleichwertig, aber nicht gleichartig machen. Aber leider wissen wir Menschen es immer besser und treten seine Fürsorge mit Füßen.

Ich bin froh, dass wir hier in Deutschland mittlerweile versuchen die Würde des Menschen wirklich unantastbar zu machen. Das gilt für alle Menschen in allen Bereichen. Aber ich bin sehr traurig, dass unsere Regierung im billigen Kampf um Wählerstimmen diesen Schritt gegangen ist. Es beschämt mich. Und es bringt in meinen Augen nicht den kleinsten Vorteil für die betroffenen Menschen.  Aber es tritt Gottes Wort mit Füßen und setzt einen von Gott geschaffene Institution herab.

Vergib uns Herr!

Über Pilgerer

Du willst mehr mich wissen? Warum? Was ich Dir Dir sagen kann ist, dass Gott sich mir offenbart hat. Er hat mir die Wahrheit gesagt. Jesus ist der Erlöser der Welt! Durch seinen Tod am Kreuz hat er alle Menschen erlöst, die an ihn glauben! Du musst nur glauben! Ich glaube daran. Dennoch ist mein Leben ein Pilgerpfad. Steinig und oft falle ich hin. Daran ist nicht Gott schuld. Nein ich bin es. Ich muss Ihm nur ganz vertrauen und mich ihm ganz hingeben. Aber oft folge ich ihm nicht nach und stolpere. Von diesem Pilgerpfad berichte ich in meinem Blog.
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One Response to Ehe für alle?

  1. Josef Sefton sagt:

    Vergib uns Herr!
    Sogar bevor die Menschheit wegen Sünde von Gott entfremdet wurde, hat Gott in seiner Liebe seinen Plan in Gang gesetzt, die Menschen mit sich selbst und miteinander zu versöhnen (1Pt 1,20).

    Das Kreuz Jesu lehrt uns auf eindrucksvolle Weise, dass Vergebung der Kern der Versöhnung ist. Vergebung schließt ein, das Unrecht an den perfekten und treuen Richter zu übergeben (Ps 9), weil der Versuch, die Bürde selber zu tragen, uns zerstören wird- Wir wurden nicht geschaffen, um diese Art von Gewicht zu tragen.

    Vergebung schließt ein, dass man akzeptiert, dass Gott Details kennt, die Sie nie erraten könnten.
    Es schließt ein, dass man es ihm überlässt, sich um die Situation zu kümmern, weil er der Fähigste ist, um es richtig zu machen, und es schließt ein, dass man mit der Zukunft, die er für Sie vorbereitet hat, weitermacht. Vergebung schließt ein, dass das Leben mehr ist, als nur dieses gegenwärtige Leben zu führen.
    Vergebung schließt ein, dass wir die Schuld Gott übergeben, bevor die Rache eine Chance hat, in unsrem Herzen eine Wurzel zu schlagen.

    Wehe den Menschen, so sagt die Heilige Schrift, die darin versagt haben, die Schwachen zu schützen, für die Bedürfnisse jedes Mitglieds zu sorgen und Ungerechtigkeit zu bekämpfen. Gott hat dieses Versprechen gemacht. Er wird alles Unrecht wiedergutmachen.

    Sünde richtet sich letztendlich gegen Gott, und es ist Gottes, nicht Ihre Aufgabe, sich mit den Sünden anderer zu befassen.

    Unser Akt der Vergebung ist ein Akt der Demut, unser Eingeständnis, dass auch wir Gottes Barmherzigkeit brauchen, und ein Akt der Liebe, indem wir anderen das gewähren, was Gott uns bereits gewährt hat.

    Es ist auch ein Akt des Glaubens, indem wir unsere Not, unser Recht auf Vergeltung, auf Rache vollständig Gott übergeben, und glauben, dass Gott sich zu seiner Zeit und auf seine Weise damit befassen wird.

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