15 Feb 2010

Mein Freund: Gott

Kategorie: DANKE!, GOTT, Gebete, Lieblinks, gefunden — verfasst von Pilgerer um 10:54

Dies habe ich im Neukirchener Kalender gefunden und muss es einfach an Euch weitergeben:

Mit Liebe kommst Du mir entgegen

Mein Gott, mein Freund,
wie gut, dass du das Licht meines Lebens bist.
Mitten in der Dunkelheit umfängst Du mich,
damit ich nicht nur die Schatten sehe,
sondern auch deine Güte.

Zusammen mit den Kräften deiner Schöpfung
möchte ich dir danken und dich preisen.

In dir hat alles Leben seinen Grund und Ursprung,
das Fröhliche und das Unvergängliche,
die Bewegung und die Ruhe.

Ich staune
über die Brücke vom Schöpfer zur Schöpfung,
von der Ewigkeit in die Zeit und
vom unerschaffenen Licht zum erschaffenen Licht,
das mir vielfarbig entgegenleuchtet.

Mit Liebe kommst Du mir entgegen.

Gib mir Kraft, dass ich aufbreche und mich
auf die Brücke wage, die du baust.

WOW! AMEN!

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04 Feb 2010

Danke!

Kategorie: Me — verfasst von Pilgerer um 08:51

Diese Seite will Epheser 5.20 gehorsam sein:

… sagt allezeit Gott, dem Vater, Dank für alles, in dem Namen unseres Herrn Jesus Christus;

Diese Seite soll einzig dafür da sein Gott dem Vater für alles zu danken und auch klar machen, dass es (gerade in Deutschland und Europa) unglaublich viel gibt, wofür wir dankbar sein dürfen! Wenn es etwas gibt, wofür Du gerade dankbar bist, so schreib Deine Gedanken einfach in einem Kommentar nieder!

Ich bitte jedoch hier keine Diskussionen anzufangen! Diese Seite dient einzig dem Dank an Gott. Wenn ihr zu der Thematik diskutieren (oder die genauen “Regeln” nachlesen) möchtet, so könnt ihr dies hier tun. Danke!

Allmächtiger Herr und Gott, großer Schöpfer und Erlöser ich möchte Dir danken, dass Du mir Gelegenheit gibst Dich zu loben und zu preisen! Ich danke Dir dafür, dass Du mich gemacht hast, meinen Namen bereits seit Anbeginn der Zeiten kennst. Ich danke Dir, dass es mir gut geht, mir jeden Tag mehr als genug Nahrung zur Verfügung steht. Ich danke dir, dass ich gesund bin, eine Arbeit habe. Dass ich aussehe wie ich aussehe, bin wie ich bin.

So wie Du mich gemacht hast ist es gut und ich danke und lobe dich dafür.

Ich danke Dir, dass Du mir Menschen geschenkt hast die mich lieben. Ich danke dir für meine Eltern, meine Schwiegereltern, vor allem aber für meine Frau! Ich danke Dir für meine Freunde und liebe Bekannte. Ich danke Dir für mein Leben, denn so wie es ist, ist es wunderbar.

Ich danke Dir für all die kleinen und großen Dinge, die mein Leben so angenehm und schön machen! Ich danke Dir für ein Zuhause, die warme Stube, fließendes und sauberes, klares Wasser, Strom, das kuschelig warme Bett, Kühlschrank, Ofen und so vieles mehr! Ich danke Dir für so vieles, dass ich hier in Deutschland einfach so genießen darf, auch die Möglichkeit Deinen Namen auch über das Internet zu verkünden.

Ich danke Dir für Deutschland! Danke Dir für Demokratie, freie Wahlen, unzensierte Nachrichten, der Möglichkeit selbst die Gesellschaft ungehindert mitzugestalten. Ich danke Dir für die Möglichkeiten der ungehinderten Kommunikation, der Möglichkeit jedes Land dieser Erde zu bereisen. Ich danke Dir für die Regierung die Du uns gegeben hast, für die Gnade und den Reichtum, mit dem Du Deutschland überschüttest. Ich danke Dir, dass Du uns allen die Möglichkeit gibst  Menschen in aller Welt zu helfen.

Ich danke Dir für Deine Liebe zu uns Menschen! Danke Dir für Deinen heiligen, ewigen Plan für uns. Danke Dir für Deinen Sohn und Erlöser Jesus Christus und für das heilige Opfer! Ich danke Dir, dass Du uns alle liebst und uns alle erlösen willst, dass Du uns freien Willen gibst. Ich danke Dir, dass Du gerecht bist, dass Du die Wahrheit bist und der Weg und das Leben.

Ich danke Dir für die Kirche, die Gemeinde Christi, seine heilige Braut. Ich danke Dir für alle Brüder und Schwestern, allen, die dir dienen. Ich danke Dir, dass Du immer einen Rest übrig behälst der dich liebt.

Vor allem danke ich Dir jedoch, dass Du mir Deinen Namen gesagt und ins Herz gelegt hast. Für die Gnade die Du mir hast angedeihen  hast lassen.

Gelobt und gepriesen seist Du oh Heiliger für alles was Du uns gibst! Denn es gibt nichts, dass nicht von Dir ist! Gelobt und gepriesen seist Du in Ewigkeit! Amen!

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04 Feb 2010

Heute schon gedankt?!

Kategorie: DANKE!, GOTT — verfasst von Pilgerer um 08:49

Dies ist etwas, was mir schon lange auf dem Herzen liegt und das ich einfach machen muss. Es geht um den Dank! Den Dank an unseren Schöpfer, unseren Herrn, unseren Erlöser! Ich bin der Meinung, dass wir Gott einfach viel zu wenig danken! Wenn es uns gut geht, dann vergessen wir Gott und wenn es uns schlecht geht, neigen wir (verständlicherweise) eher dazu Gott zu bitten.

In Epheser 5.19,20 lesen wir:

… singt und spielt dem Herrn in eurem Herzen; 20 sagt allezeit Gott, dem Vater, Dank für alles, in dem Namen unseres Herrn Jesus Christus;

Gott zu danken, ihn zu loben und zu preisen ist für mich eine geistliche Notwendigkeit. Etwas das ich einfach tun muss. Das merkwürdige ist, dass Gott mir dabei auch immer etwas zurückgibt. Dennoch: wenn wir alle ehrlich sind, so ist doch unser Reichtum für uns alle selbstverständlich geworden. Deshalb hatte ich die Idee der Danke-/Lobpreis-Seite. Diese Seite ist vom restlichen Blog etwas abgetrennt und soll nur der Möglichkeit dienen Gott zu danken, zu loben, anzubeten.

Damit das klappt gibt es einige Regeln zu beachten:

  1. Jeder darf, soll, ist herzlich eingeladen mitzumachen.
  2. Es geht dort nur um den Dank, bzw. Lobpreis an den Schöpfer.
  3. Entgegen meiner sonstigen Einstellung werde ich dort alle sonstigen Diskussionen löschen!
  4. Diskussionen können gerne hier geführt werden.

Ich werde da immer wieder weiter schreiben, denn es ist erstaunlich, wenn man erst mal darüber nachgedacht hat, so kommt man zum schluss, dass es fast nichts gibt wofür man nicht dankbar sein müsste. Hat das dein Interesse geweckt? Dann schau doch einfach mal rein und mach mit! Hier geht es zur Seite!

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08 Dez 2009

Gnadensache!

Kategorie: GOTT, Glauben, Lieblinks — verfasst von Pilgerer um 13:33

Weihnachten rückt immer näher und die Menschen beginnen wieder sich darauf vorzubereiten. Das heißt sie rennen von einem Termin zum nächsten, von einem Weihnachstmarkt zum anderen. Sie kaufen wie wild Geschenke, geraten deswegen mit anderen in Streit und Stress und je näher der 24.12. rückt, desto schlimmer wird das Ganze.

Klar -- diesen Jesus gabs auch mal. Und  viele Menschen gehen an diesem Tag auch in die Messe (für viele das einzige mal im ganzen Jahr) -- weil es so schön feierlich ist. 

Ich will das alles nicht verurteilen -- und ehrlich gesagt bin ich froh, wenn Menschen zur Messe gehen -- wenigstens an einem Tag im Jahr können wieder Samen gestreut werden. Und vielleicht fallen sie ja auf fruchtbaren Boden.  Dennoch möchte ich der Welt zurufen, dass wir an diesem Tag die Geburt des Retters feiern! Warum Retter? Weil er alleine fähig ist alle Menschen zu erlösen die an ihn glauben. Er macht uns frei von Schuld, egal was wir böses getan haben, egal wieviel gutes wir getan haben -- durch ihn kommen wir zu Gott. Errettung durch Gnade!

Ich habe vor einiger Zeit ein Video bei Rolf gefunden, welches (wie ich finde) einfach ganz herrlich erklärt was Jesus für uns tut. Bitte schaut es Euch doch einmal an! Es ist so wichtig, dass ihr versteht was Gott für uns getan hat.

 

Denn so [sehr] hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.

:heart:

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11 Nov 2009

Wie schön!

Kategorie: Gebete, Lieblinks — verfasst von Pilgerer um 13:05

Beim stöbern durch einige Blogs in meinem Reader bin ich bei peregrinatio vorbeigesurft. Diesen schönen Blog habe ich schon ewig gelistet, muss jedoch zu meiner Schande gestehen, dass ich es bislang nicht geschafft habe  mal vorbeizuschaun. Aber heute hab ich’s geschafft und habe hier gleich etwas richtig schönes gefunden: das Glaubensbekenntnis der Massai. Ehrlich: ich habe keine Ahnung, ob es wirklich von den Massai kommt und ich habe das jetzt auch nicht auf 100%ige theologische Ausrichtung geprüft. Ich finde es einfach nur schön! Deshalb erlaube ich mir diesen Text einfach mal hier reinzustellen:

We believe in the one High God, who out of love created the beautiful world and everything good in it. He created Man and wanted Man to be happy in the world. God loves the world and every nation and tribe on the Earth. We have known this High God in darkness, and now we know Him in the light. God promised in the book of His word, the Bible, that He would save the world and all the nations and tribes.

We believe that God made good His promise by sending His Son, Jesus Christ, a man in the flesh, a Jew by tribe, born poor in a little village, who left His home and was always on safari doing good, curing people by the power of God, teaching about God and man, showing the meaning of religion is love. He was rejected by his people, tortured and nailed hands and feet to a cross, and died. He lay buried in the grave, but the hyenas did not touch him, and on the third day, He rose from the grave. He ascended to the skies. He is the Lord.

We believe that all our sins are forgiven through Him. All who have faith in Him must be sorry for their sins, be baptised in the Holy Spirit of God, live the rules of love and share the bread together in love, to announce the Good News to others until Jesus comes again. We are waiting for Him. He is alive. He lives. This we believe. Amen.

WOW oder? Laut Peter stammt dieses Bekenntnis aus dem Buch Christianity Rediscovered. Eine deutsche Übersetzung gibt es hier (ich bitte um Verständnis, wenn ich das hier nicht reinkopiere. Unter der Übersetzung gibt es ein CopyRight und das möchte ich respektieren).

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10 Nov 2009

Gerechtigkeit?

Kategorie: GOTT, Glauben, Me — verfasst von Pilgerer um 16:12

Einen großen Anteil meiner Sehnsucht nach Gott, dem Himmel und dem Leben mit Jesus macht mein Hunger nach Gerechtigkeit aus. Leider sieht es in dieser Welt nicht gerade gerecht aus. Und dabei geht es nicht nur um die Ungerechtigkeit bei der Verteilung von Vermögen, Nahrung, Bildungsmöglichkeiten. Ungerechtigkeit findet man in dieser Welt an jeder Ecke.  Gerade eben muss ich wieder miterleben, wie Kollegen und Kolleginnen trotz guter Leistungen nicht berücksichtigt  oder aber schlecht beurteilt werden. Während natürlich andere (ich denke jeder kennt solche Leute), die sonst keine Leistung bringen aber dafür das Talent haben sich in Szene zu setzen, sich in den Vordergrund spielen und die Fleißigen überholen.

Da kocht der Zorn echt hoch bei mir.  Aber in dieser Welt steht man dem einfach recht machtlos gegenüber. :cry:

Da bin ich echt froh und dankbar, dass sich der Herr nicht verkohlen läßt. Das kein Schauspiel, keine Maskerade den Herrn hinters Licht führt. Er schaut direkt ins Herz. Wir liegen offen vor ihm wie ein aufgeschlagenes Buch! Auf den Herrn können wir vertrauen, sein Gericht wird gerecht sein!

Danke Herr, dass Du gerecht bist! Du bist der (einzige) Weg, die Wahrheit und das Leben! AMEN!

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05 Nov 2009

Wieder da!

Kategorie: GOTT, Glauben, Me — verfasst von Pilgerer um 11:29

Nachdem ich einigermaßen meine neuen Tätigkeiten überblicken kann, hab ich auch vor mich wieder etwas öfter hier blicken zu lassen. Ich habe schon länger nicht mehr geschrieben, daher wird dieser Artikel bestimmt wieder etwas unstrukturiert werden.

Egoistischerweise wird es rein um mich gehen :yes: . In den letzten Wochen habe ich mich geistlich ziemlich bewegt wie ich meine. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass ich dem Herrn näher stehe – gleichzeitig, muss ich ehrlich gestehen, haben meine Fragen nicht abgenommen und eine gewisse Ehrfurcht (manchmal auch Furcht) vor Gott zugenommen.

Klingt verwirrend oder? Ist es auch. Ich habe keine neuen Erkenntnisse zu Gott, dem Glauben oder der Erlösung gewonnen, aber irgendwie bin ich dem Herrn im Gebet oder dem Lesen der Schrift näher gekommen. Dafür habe ich keine Erklärung und es ist auch nicht mein Verdienst, denn ich habe im Urlaub oder in der Zeit danach weder mehr gebetet, noch mehr in der Bibel gelesen.  Vermutlich ist es einfach ein Geschenk – aber eines, dass sich verdammt gut anfühlt.

Was meine Fragen bezüglich Gott, dem Glauben und die Erlösung angeht, so wurden diese jedoch nicht weniger. Ich beschäftigte mich in letzter Zeit viel mit der Offenbarung, der Endzeit und so weiter. Irgendwie drängt es mich dazu und irgendwie habe ich das Gefühl, dass in der nächsten Zeit … ja was? … etwas passieren wird? … sich etwas ereignen wird? Keine Ahnung. Ist einfach nur ein Gefühl.

Wenn ich mich so mit dieser Zeit beschäftige und über die gewaltigen Dinge lese, die Gott tun wird, da bekomme ich wirklich Angst vor so einem mächtigen Gott. Immer wieder freue ich mich, dass dieses unglaubliche Wesen sich zu uns herabbeugt und uns liebt. Das er mich liebt. Das er mir die Gnade erwiesen hat ihn Vater nennen zu dürfen. Dann aber wieder befallen mich Zweifel und echte Furcht. Stehe ich schon auf der rechten Seite? Ich möchte diesem zornigen Gott nicht in die Hände fallen!

Auch Anfechtungen und Bedrängnisse befallen mich in letzter Zeit oft. Manchmal wache ich mitten in der Nacht deswegen auf. Panik erfüllt mich und erst ein langer Gebetskampf verschafft mir wieder Ruhe. Das Ganze ist richtig anstrengend, fast so wie in den Nächten nach meiner Entscheidung für Jesus. Davon habe ich hier noch nichts erzählt – ist auch eine komische Geschichte mit merkwürdigen Träumen, real erscheinenden “Visionen”. Vielleicht erzähl ich mal etwas davon.

Wie auch immer, etwas passiert gerade mit mir. Keine Ahnung was es ist und wo es mich hinführt. Habe allerdings den Eindruck, dass es wichtig ist und eine Veränderung in mir bewirkt.

Was immer auch passieren wird: ich halte Euch auf dem Laufenden :mail:

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26 Aug 2009

Konsequenzen

Kategorie: Bibel, GOTT, Glauben — verfasst von Pilgerer um 08:12

Ein guter Bekannter von mir ist ganz plötzlich gestorben. Ein Mann mittleren Alters, immer fit, hat sich gut ernährt, ist leidenschaftlich gewandert. Er erschien gesund. Im Schlaf bekam er eine Gehirnblutung und ist nicht mehr erwacht. Tod!

Ich mochte ihn gerne und deshalb hat mich sein plötzlicher Tod sehr erschüttert. Sein Tod macht mir aber auch klar, dass wir Menschen nichts planen können und dass unser Leben – egal was vorher war (reich, arm, gesund, krank, glücklich oder traurig) – in einer letzten Konsequenz endet: den Tod.

Wenn man diese Schwelle überschreitet, dann weiß man vermutlich sofort einige Dinge, die die Menschen ansonsten nur glauben können. Aber nicht wissen. Nur leider ist es zu spät. Denn die Konsequenz des Todes ist nunmal, dass man nichts mehr rückgängig machen kann. Was kann passieren? Nun das ist ein christliches Blog und ich glaube, dass dir entweder Leben oder Tod widerfahren kann. Ich will hier niemanden Angst machen – doch auf der einen Seite bestimmt Angst vor dem was kommt unser ganzes Leben. Und auf der anderen Seite ist der Tod nunmal etwas das jeden von uns erwartet.  Es ist eine Konsequenz, vor der man nicht fliehen kann, deren Zeitpunkt man nicht bestimmen kann.

Was wenn die Bibel recht hat? Das ist doch die Frage! Eine Frage, die sich einfach jeder einmal stellen sollte! Ich meine das ist Gottes Wort. Wie kann man einfach hergehen und die Möglichkeit, dass dieses Buch keine Wahrheit enthält einfach ausschlagen? Sieh dir doch an, wieviel Gott Dir bietet und wie wenig er von Dir verlangt.

Wenn die Bibel recht hat, dann gibt es eine Lösung für all Deine Unsicherheit und Angst. Denn dann gibt es einen liebenden Gott! Dann gibt es seinen Sohn Jesus, der alle Sünden der Menschen getragen hat. Dann musst Du dich nicht mehr fragen, ob Du genug gespendet, genug gute Taten vollbracht, genug alten Damen über die Straße geholfen hast.  Du musst dich nicht einmal mehr fragen, was mit all Deinen Fehlern und Sünden passiert. Denn Gottes Liebe deckt alles zu. Selbst wenn Deine Schuld unendlich groß wäre, die Gnade Gottes ist noch größer. Wenn die Bibel recht hat (und das ist meine feste Überzeugung), dann gibt es überschwengliche Gnade und Liebe! Durch den Glauben an Jesus Christus bist Du frei von aller Schuld, bis ein Kind Gottes, ein Erbe aller seiner Verheißungen. Halleluja!

Mit diesem Glauben im Herzen kann ich beruhigt einschlafen!

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05 Aug 2009

Kirchenkrise?!

Kategorie: GOTT, nachfolge — verfasst von Pilgerer um 08:16

Meine Entscheidung die katholische Kirche nicht zu verlassen, habe ich hier ja schon mal beschrieben. Die Gründe habe ich bereits dort genannt. Ich persönlich habe einfach das Gefühl, dass Gott mich an diesem Platz haben will. Das ich als jemand, der die Heilstat Jesus durch Gottes Gnade erfahren hat, dort tätig bin. Ich hatte einfach das Gefühl, dass Gott will, dass ich ihm in meiner Gemeinde dienen soll.

Deshalb bin ich nicht ausgetreten (alleine der Gedanke bereitet mir äußerstes unbehagen, es kommt mir vor, als würde ich meinen Platz verlassen. Schlimmer: es kommt mir vor wie Flucht). Ich habe daher begonnen wieder katholische Gottesdienste in meiner Gemeinde zu besuchen, habe den Pfarrer kennen gelernt, habe Bibelstunde besucht usw. Ich fühle mich wohl hier. Und während ich die ersten Schritte in dieser Gemeinde tue, bemerke ich einen Gesinnungswandel in unserer Gemeinde. Die Mitglieder der Bibelstunde haben mich z.B. sehr berührt. Auch der Pfarrer tut sein Möglichstes, der Gemeinde Jesus nahe zu bringen.

Dennoch: er sagt auch, dass die Mehrzahl der Leute die er tauft, während der Kommunion begleitet, firmt, verheiratet und im Gottesdienst sieht Gott und Jesus eigentlich nicht kennen. Er fragte mich: “Was bleibt über?”. Das klang für mich schon fast frustriert. In der Tageszeitung erschien dann auch ein Artikel über ständig steigende Kirchenaustritte bei den Landeskirchen. Nun wäre es Humbug zu glauben, dass diese Menschen die Landeskirchen für zu lau empfinden und in großen Massen den freien Christengruppen zulaufen würden. Leider ist dies wohl nur zu einem sehr kleinen Prozentsatz der Fall.  Das ist sehr betrüblich. Keine Frage: die Kirchen stecken in einer tiefen Krise. Und für keinen ist das ein Grund zur Freude – denn dadurch sterben Menschen! Zwei mal!
weiterlesen “Kirchenkrise?!”

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27 Jul 2009

Der Heilige Geist

Kategorie: GOTT, Glauben, Me — verfasst von Pilgerer um 13:55

Pfingsten ist zwar schon vorrüber, dennoch möchte ich Euch ein paar Gedanken bezüglich des heiligen Geistes nicht vorenthalten. Für viele Menschen ist der heilige Geist etwas nicht greifbares. Auch wiedergeborene Christen wissen oft nicht so recht etwas mit dem dritten Teil der Trinität anzufangen.

Ich bin ein Mensch, der sich leider viel zu viel hinterfragt. Ich zweifle oft an mir selbst. Und auch die Frage, ob ich denn wirklich mit heiligem Geist erfüllt bin, hat mich schon mehr als einmal beschäftigt. Wie kann man denn feststellen, ob man mit heiligem Geist erfüllt ist? Jesus sagt, dass der heilige Geist unser Lehrer ist.  Bekomme ich etwas beigebracht? Hmm doch schon sehr oft. Aber kommt das vom heiligen Geist? Kommt es von mir (eher nicht)? Habe ich es irgendwo gelesen? Nein so komme ich nicht weiter.

Gerade wenn ich mal wieder schwach bin (habt ihr auch immer wieder “Hochs/Tiefs” im Glauben?), kommen mir diese Frage nach dem heiligen Geist oft ein. Der Teufel vergnügt sich anscheinend geradezu damit uns Menschen solcherlei Zweifel ins Herz zu legen.

Wie es der “Zufall” so will, finde ich eine schöne Predigt von Pastor Wegert zu diesem Thema. Pastor Wegert meint, dass jeder Gläubige durch den heiligen Geist eine Fähigkeit erlangt, die der Ungläubige Mensch nicht hat. Er wird erleuchtet. Und zwar in der Hinsicht Gott zu sehen.  Ich zitiere hier mal:

Das heißt, durch die Erleuchtung des Heiligen Geistes kann der Mensch etwas sehen, was er vorher noch nicht sah. Vorher war er blind für das Heil Gottes. Nun aber kann er sehen, denn es ist Licht in ihm geworden.

Und was sieht er nun? Er sieht Christus als das Ebenbild Gottes, er sieht Jesus als seinen Erlöser am Kreuz, er sieht, wie ihm vergeben wird, wie er gerecht vor Gott wird durch das vergossene Blut seines Heilandes. Er sieht das ganze Evangelium, die Herrlichkeit Gottes, die sich im Angesicht Christi widerspiegelt. Der Geist des Zeugnisses entfaltet vor den Augen der Begnadeten die Herrlichkeit Christi, so dass sie mit aufgedecktem Angesicht – also unverhüllt – die Schönheit und Erhabenheit der Person Jesu Christi und Seines Erlösungswerkes erkennen. Und dieses Schauen, dieser Glaube ist die wunderbare Reaktion der Erleuchteten, das Ergebnis des Zeugnisses von Gottes Geist.

Und das kann ich nachvollziehen. Ja das ist so. Durch den Glauben an Jesus (Gnade) wurde ich mit heiligen Geist erfüllt. Tja und Gott hat mich nicht mit unnützen Fähigkeiten ausgestattet. Ich kann nicht fliegen, ich leuchte nicht, ich rede immer noch in unglaublichen Schachtelsätzen. Was er mir aber gegeben hat, ist ihn zu sehen. Insbesondere in der Natur. Es reicht schon eine saftige grüne Wiese zu sehen, oder einen Sternenhimmel oder irgendwelche Vorgänge in der Natur und mein Herz brennt für den Herrn. Ich kann nicht anders als ihn loben und preisen wie genial er alles erschaffen hat.

Im Gegenzug ist das für die meisten Ungläubigen genau anders herum. Sie können nicht verstehen, dass ich z.B. glaube, dass Gott die Welt erschaffen hat. Dass er sie genial gemacht hat. Ich habe mich schon sooo oft gefragt, wieso Menschen Gott nicht sehen können. Egal was ich ihnen zeige, egal was ich ihnen sage. Sie können Gott nicht wahrnehmen. Sie “glauben” viel lieber der Evolutionstheorie. Es ist vollkommen egal wieviele Wissenschaftler mittlerweile der Meinung sind, dass diese Theorie mehr als nur Lücken hat – sie ist jedenfalls besser als zu glauben, dass Gott die Welt erschaffen hat. Egal wieviel du von der Bibel erzählst, von der Komplexität, vom roten Faden, der sich von der ersten Seite an bis zur Offenbarung zieht, von der Liebe Gottes darin und so weiter – die Menschen werden dich belächeln, dir auf die Schulter klopfen und wenn sie gut sind, können sie das Mitleid in ihren Augen noch verbergen. Bis sich Gottes Gnade zeigt und ihr Herz berührt, dann ändert sich alles.

Der heilige Geist ist unser Augenöffner für Gott. Er befähigt uns ihn zu sehen, wo er für andere unsichtbar ist. Er befähigt mich an Jesus zu glauben und das Evangelium als Gewissheit zu sehen. Anderen ist es eine Torheit, mir ist es Hoffnung und Heil. Ich muss mich nur an mein brennendes Herz erinnern wenn der Geist loslegt. Es gibt dann kein zurück – laut jubeln könnte ich über Gott. Ich weiß jetzt, dass es gar nicht anders sein kann: der Geist ist in mir! Dies zu wissen, macht mich sehr glücklich.

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