08 Mrz 2010

Bääh: Krank!

Kategorie: Me — verfasst von Pilgerer um 14:13

Die letzte Woche hab ich mal wieder im Krankenhaus verbracht – leider. Meine Magenprobleme haben so gar nicht locker gelassen und da der Arzt die Ursache nicht lokalisieren konnte und auch eine schlimmere Krankheit nicht ausschloss (z.B. Krebs), meinte er es wäre sicherer mich mal richtig durchchecken zu lassen.

Also hab ich die letzten Tage wirklich unangenehme Untersuchungen über mich ergehen lassen müssen. Dem Herrn sei dank haben sich die Befürchtugen meines Hausarztes nicht bestätigt. Puuh – da bin ich wirklich erleichtert. Auch wenn das Ganze nicht sehr angenehm war, so danke ich Gott für engagierte Ärzte und fast schon liebevoll pflegende Schwestern. :rose:

Leider hat man aber auch die Ursache bis jetzt nicht feststellen können – und so habe ich weiter schmerzen. Aber da ich nun weiß, dass dies keine organische Ursache hat, kann ich damit leben. Vermutlich vertrage ich irgendwelche Lebensmittel nicht – das werden die weiteren Untersuchungen noch zeigen. Es gibt sicherlich schlimmeres auf der Welt, aber wenn ihr noch ein oder zwei Bitten an den Herrn frei habt, wäre ich Euch dankbar für ein Gebet für mich.

Danke! :bye:

[Update: bitte schließt doch auch Windhauch in Eure Gebete ein, der so schwer erkrankt ist. Er braucht Eure Gedanken und Eure Gebete! Bitte betet für ihn! Danke!]

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12 Jun 2009

Warum Schmerz?

Kategorie: GOTT, Glauben, Me — verfasst von Pilgerer um 09:26

In letzter Zeit hatte ich mal wieder Gelegenheit über Trauer und Schmerz nachzudenken. Das sind niemals schöne Gedanken, was daran liegt, dass auch die Situation, durch die man gerade gehen muss, nicht schön ist. Ich denke für diese Zeiten gibt es einfach keine ausreichende Erklärung oder Trost.

Es sind einfach schwere Zeiten und für keinen leicht.

Die Frage, warum Gott uns mit Leid “quält” tritt doch irgendwie immer auf. Wieso müssen wir leiden? Ich hab keine Ahnung. Sicherlich gibt die Bibel vielfältige Antworten hierauf. Ich war aber irgendwie nicht in der Lage danach zu suchen. Trotzdem kamen mir einige Gedanken, die ich mit euch teilen will.

  1.  Wieso fragt immer alle Welt danach, warum Gott das zulassen muss? Die Welt fragt doch auch nicht nach Gott. Sie ist ungehorsam, handelt nicht nach seinem Wort, verbannt ihn aus Gesellschaft und Leben,  verlacht ihn, verhöhnt ihn, glaubt nicht an ihn. Aber kaum passiert etwas schlimmes fragt alle Welt wieso Gott das zulassen kann. He Welt: Gott ist nicht dein Diener.
  2. Auch Christen sind vom Leid nicht verschont. Ich glaube an Gott, dass er mich liebt, ich sein Kind bin. Dennoch geschehen auch mir Dinge, die ich eigentlich nicht erleben will. Auch ich kann krank werden oder aber einen Unfall haben. Geliebte Menschen sterben.Das ist auch für mich schlimm. Ich leide und weine. Dunkelheit umgibt mich. Gott scheint mir ferne. Ich laufe an dem Bild in meinem Treppenaufgang  ”Spuren im Sand” vorbei und kann nicht glauben, dass die Spuren die man darauf sieht, nur noch die von Gott sein sollen. Das ich gerade getragen werde. Wieso sollte Leid für mich also gut sein? Wie kann mein Vater wollen, dass ich das durchmache?

    Ich glaube, dass er das gar nicht will. Er liebt mich und will mich sicherlich nicht weinen sehen. Wenn ich leiden muss, dann hat das (glaube ich) zwei Ursachen. Die eine ist, dass ich eben auch ein ungezogenes Kind bin und Gott mich erzieht. Das ist nun mal notwendig. Auch unsere Kinder haben ab und an mal einen Klapps notwendig um zu erkennen, dass dies der falsche Weg ist. Und das tut nunmal weh. Mir fällt wieder 2. Korinter 7,10 ein: “Denn Gott kann die Traurigkeit in unserem Leben benutzen, um uns zur Umkehr von der Sünde und zur Suche nach der Erlösung zu bewegen. Diese Traurigkeit werden wir nie bereuen”.

    Die zweite Ursache ist die Welt an sich. Auch wir Christen leben nunmal in einer gefallenen Welt. Diese Welt wird von Satan regiert und in dieser gibt es eben Krankheit, Sünde, Tod. Das ist für uns sehr schlimm und voller Schmerz.  Jesus sagt: “In der Welt habt ihr Bedrängnis; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden!”. Dies ist unsere Hoffnung. Jesus hat die Welt besiegt und alles was darin ist. Er ist uns vorausgegangen und bereitet einen Platz für uns vor, wo Gott mitten unter uns wohnen wird. Wo “Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, weder Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen.”. Manchmal sollen wir vielleicht einfach mal sehen, dass diese Welt  nicht das ist auf das wir unsere Hoffnung richten sollen. Unsere Hoffnung ist ein anderer Ort, ein anderes Leben.

  3. Schwierigkeiten, Leid, Schmerz – das alles läßt mich auch wachsen. Es verändert mich. Wenn ich bereit bin, darauf einzugehen, zu lernen, weiterzuleben, dann ist Schmerz geeignet mich zu verändern. Menschen sind ein faules Geschlecht. Wenn alles seinen Gang geht, die Sonne immer scheint, die Umstände passen, dann bewegen sich Menschen nicht. Wozu auch. Paulus schildert dies deutlich in mehreren Briefen.Aber man kann es auch deutlich bei Menschen sehen. Wer hat noch nicht Menschen gesehen, die einen beeindrucken. Die auch im hohen Alter noch eine Würde und Ruhe ausstrahlen, die fast übernatürlich erscheint. Alle diese Menschen mussten in ihrem Leben viel erdulden, haben Verantwortung übernommen für viele Menschen, mussten schwere Entscheidungen treffen und die Folgen tragen.

Für den einen oder anderen klingen diese Sätze bestimmt leer und hohl. Letztlich sind Trauer und Schmerz nichts was man sich wünscht. Es tut einfach weh. Wir Menschen sind einfach so. Wir sehen und fühlen nur das “JETZT”. Jetzt bin ich traurig, es tut weh, ich will das es aufhört. Aber ich habe das Glück, dass ich an Gott glaube. Und das ist letztlich doch mein Trost. Er wird mir nichts auferlegen, dass ich nicht tragen kann. Er ist bei mir, alle Tage bis ans Ende der Welt. Er sieht alles, er sieht das ganze Bild.

Jetzt ist es dunkel, doch die Sonne wird wieder scheinen!

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06 Mrz 2009

Betet für sie

Kategorie: Gebete, Mission — verfasst von Pilgerer um 09:06

Vielleicht ist Euch ja der Kommentar von Olyly  aufgefallen, wo Sie auffordert “wenn wir doch schon so schön beim beten sind, dann sollten wir das doch gleich auch mal für die Millionen Opfer tun, die von uns Christen hingemeuchelt wurden”.  Das dieser Satz genauso sinnlos ist, als wenn mir heute jemand vorwirft ein “dummer, deutscher Nazi” zu sein leuchtet anscheinend niemanden ein.

Olyly ist bekennende Atheistin – was irgendwie wohl immer gleichzusetzen ist mit jemanden, der offenbar von tiefen Hass gegen meinen Herrn erfüllt ist. Sie glaubt nicht an Gott, nutzt aber jede Gelegenheit über Christen und den Glauben herzuziehen (komisch – ich glaube jetzt auch nicht an Aliens, aber den größten Teil meines Lebens denke ich gar nicht an sie). Für Atheisten existiert Gott nicht (vermutlich) und Christen sind mindestens etwas komisch.

Ich finde Ted Dekker hat den Zustand von Nichtgläubigen sehr gut beschrieben (Black, Red, White) – ich sehe immer mehr, wie wahr seine Beschreibung ist. Selbst mit vernünftigen Argumenten kommt man nicht weit. Für einen Atheisten ist man als Christ “gehirngewaschen”, “gedopt”, “uneinsichtig”, ein “fundamentaler Radikaler” (nicht falsch verstehen – so hat man mich genannt. Nicht das jemand denkt ich hätte mir das ausgedacht).

Darf ich wütend auf sie sein, weil sie meinen Herrn verunglimpfen, ihn beleidigen, sich über ihn und mich lustig machen, seine Opfertat für uns alle einem “Verrückten” zuschreiben? Ich muss zugeben, dass ich diese Gefühle in mir habe. Aber dann sehe ich dieses Bild (Sabina hatte da mal drüber geschrieben) vor Augen. Dieses Bild in dem ein riesiger Strom Menschen durch das breite Tor geht und nur einige wenige gehen durch die schmale Tür. Und das macht mich traurig. Ich könnte weinen darüber. Sie sind so arm und sehen es nicht mal. So leer. Nur voller Spott und Hohn.

Es ist egal was man sagt, sie weigern sich es zu hören.  Aber beten kann ich, dagegen sind sie alle machtlos! Und das werde ich tun. Und ich bitte Euch alle das gleiche zu tun. Bittet für alle Menschen, dass sie den Herrn sehen. Das er in seiner großen Gnade ihr Herz bewegt, ihnen zeigt welch große Tat Jesus für sie getan hat. Das Jesus auch für sie gestorben ist und auch ihre Sünde getilgt hat. Das der Satan von ihnen ablässt. Das der Herr ihnen die Augen öffnet und sie die Wahrheit sehen können!

Ich denke es gibt gar kein wichtigeres Gebet. Schreien sollten wir zum Herrn deswegen, damit mehr Menschen durch die schmale Tür gehen.

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25 Feb 2009

Beziehungsstress

Kategorie: GOTT, Me — verfasst von Pilgerer um 08:58

Momentan fühle ich mich fern von Gott. Viele Dinge gehen mir durch den Kopf, resultierend aus Verfehlungen und alten Sünden, Dingen die ich hier im Blog geschrieben habe oder aber bei Wegi, Stefan oder anderen Blogs gelesen/kommentiert habe. Ich fühle mich irgendwie an einem Scheideweg stehend.

Wie immer in Krankheit oder Problemen – egal ob mit Menschen, der Welt oder Gott neige ich dazu mich zurückzuziehen. Ich möchte dann mit niemanden sprechen und auch nicht, dass mich jemand anspricht.

In meiner Beziehung zu Gott drückte sich das in einem kurzen geistlichen “Hallo” am Abend und dem Verzicht des Bibel lesens aus. Ich weiß natürlich, daß das nicht gut für mich ist und das Gott weder etwas für meine Verfehlungen, noch für meine verdrehten Gedanken kann. So konnte das nicht weiter gehen…

So kniete ich mich des Abends hin und bat Gott um Verzeihung für meine Dummheit und meine Gefühle (Glaube ist nunmal kein Gefühl – wann lerne ich das endlich). Ich war nicht in der Lage die Bibel herzunehmen und einfach beim Johannes Evangelium weiterzumachen. Deshalb schloss ich die Bibel und bat Gott eine Stelle auszusuchen für mich. Ich schlug die Bibel auf und ich war beim Psalm 1.

1 Wohl dem, der nicht wandelt nach dem Rat der Gottlosen,2 noch tritt auf den Weg der Sünder, noch sitzt, wo die Spötter sitzen, 2 sondern seine Lust hat am Gesetz3 des Herrn und über sein Gesetz nachsinnt4 Tag und Nacht. 3 Der ist wie ein Baum, gepflanzt an Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit, und seine Blätter verwelken nicht, und alles, was er tut, gerät wohl. 4 Nicht so die Gottlosen, sondern sie sind wie Spreu, die der Wind verweht. 5 Darum werden die Gottlosen nicht bestehen im Gericht, noch die Sünder in der Gemeinde der Gerechten. 6 Denn der Herr kennt den Weg der Gerechten; aber der Weg der Gottlosen führt ins Verderben.

Ich fragte mich, warum Gott mir gerade diese Stelle zeigen will. Beim nachdenken darüber begriff ich, dass der Herr mir hier einen Weg aufzeigt. Es geht nicht so sehr und diese Dinge um die ich mir Gedanken gemacht habe, noch nicht einmal darum, wie ich mich dabei fühle. Es geht letzlich darum den Weg des Herrn zu gehen und Frucht zu bringen. Folge einfach dem Weg des Herrn und du wirst Frucht bringen. Das passte zu den beiden Wörtern, die mir der Herr die letzten Jahre auf meine Fragen immer wieder ins Herz gab: “geh einfach”.

Da der Herr schonmal dabei war mir was zu erklären, beantwortete er mich gleich auch meine (Zweifel) Fragen was die Gottlosen in dem Psalm betrifft: es geht nicht (wie man sofort geneigt ist) um die weltlichen Erfolge des Gottlosen. Es geht um Frucht. Der Gerechte hat Frucht im Sinne Gottes, der Gottlose nicht. Eines Tages wird alles dem Blick des Herrn standhalten müssen. Und dann werden all die weltlichen Erfolge der Gottlosen nicht mehr viel bedeuten …

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05 Dez 2008

Stirb endlich Tier!

Kategorie: Me — verfasst von Pilgerer um 09:19

Dieser Artikel arbeitet schon ewig in mir! Und eigentlich sollte er in einer Frage enden, nämlich wie ich es denn schaffen könnte. Aber es gibt keine Frage mehr, denn der Herr hat mir die Antwort schon gegeben.

Ich weiß nicht wie es bei Euch ist, aber dieses verdammte Tier in mir (kennt jemand diesen uralten Song von Pur mit dem Tier – der passt wie die Faust aufs Auge auf mich) kommt immer wieder zum Vorschein. Ich kann mich noch so sehr bemühen, ich schaffe es einfach nicht dieses Tier in mir zu unterdrücken oder zu töten. Der alte Quincy kommt immer wieder hoch. Er steht dann da brüllend, wütend, verletzend.

Und je mehr er kaputt macht, desto weniger kann er sich selber leiden. Darum wird er noch wütender und macht noch mehr kaputt. Was hat der Typ schon vernichtet und wieviel Mühe, Liebe und Demut hat es erfordert diese Schäden wieder zu beheben.

Das bringt mich zur Verzweiflung. Ich möchte doch Licht und Salz sein. Ich möchte doch, dass andere Menschen durch mich die Liebe Jesu sehen. Das sie sehen wie gut der Herr ist und wie sehr er die Menschen liebt. Und plötzlich steht da dieser brüllende und fauchende Typ rum. Dieser alte jähzornige Quincy, der vor nichts halt macht. Manchmal ist es gar so, dass ich gar nicht merke dass das Tier da war. Ich bermerke gar nicht, dass ich jemanden gerade angebrüllt habe. Erst hinterher muss ich mir anhören: “Man den hast du ja angefahren, musste das sein?”. Ich bin dann oft ganz verwundert – es war mir gar nicht bewusst.

Ich habe oft darum gebetet, dass der alte Mensch in mir endlich verschwinden möge. Ich habe dem alten Menschen in mir auch befohlen (im Namen Jesu) endlich zu verschwinden. Er kam wieder. Manchmal schaffe ich es so alte Sünden zu vermeiden. Aber ansonsten kommt er wieder.

Ich fragte Gott warum er nicht geht und wie ich es dann schaffen könnte. Da gab mir der Herr die Szene ins Herz, wo die Jünger vergeblich versuchten einen Dämon auszutreiben. Es war ja nicht das Erste mal, dass sie das versuchten. Aber sie schafften es nicht. Jesus war darüber ziemlich verstimmt, aber als sie ihn fragten warum es denn bei ihnen nicht geklappt hat, antwortete er:

Diese Art kann durch nichts ausfahren außer durch Gebet und Fasten.

Beten und Fasten waren die Worte, die sozusagen bei diesem Bild fett dargestellt waren. Der alte Mensch ist immer noch in mir und kämpft gegen meine neue Persönlichkeit. Doch Gott nimmt ihn nicht einfach weg von mir. Ich muss meinen Weg mit ihm gehen, vielleicht falle ich auch mal hin, doch der Herr hebt mich auch wieder auf.

Beten und Fasten – das klingt nach Arbeit und Mühen. Das ist anstrengend. Aber es kräftigt und macht stark. Ich muss an meinem alten Menschen wachsen, den Kampf gegen ihn aufnehmen. Demut, Liebe und Geduld sind die Waffen gegen Jähzorn, Hass und Ungeduld. Wenn ich es schaffe gegen das Tier zu siegen (mit Hilfe des Herrn), dann wird auch der neue Mensch in mir davon profitieren und letztlich werde ich so, wie der Herr es von mir will!

Der Herr machte mir klar, dass der Mensch an Problemen wachsen muss. Die Christen auf die man bewundernd sieht, sind oft Menschen die sehr viel durchmachen mussten in ihrem Leben. Das waren oft Menschen, die vor ihrem Leben mit Jesus nicht gerade das waren, was man sich unter einem Christen vorstellt. Paulus ist hier mein Vorbild. Vom Zerstörer und Verfolger zum Erbauer und Verkünder. Wenn einem alles einfach so zur Verfügung steht, kann man seinen Charakter nicht ausbauen, nicht der werden der man sein soll. Schwierigkeiten, Sünde, Traurigkeit, Leid sind immer auch eine Chance die der Herr einem gibt. Eine Chance zu wachsen und Jesus näher zu kommen. So wie das schlimmste Unwetter und die tiefste Dunkelheit auch immer irgendwann zu Sonnenschein und Wärme werden.

Eines Tages wird das Tier schweigen! Danke Herr!

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13 Apr 2008

Wenn Du mal traurig bist…

Kategorie: Bibel — verfasst von Pilgerer um 16:43

Es kommt ja immer wieder mal vor, dass wir über irgend etwas traurig sind. Oder uns fragen, warum Gott so schlimme Dinge “zuläßt” (tut er das wirklich – das ist eine Frage, über die ich ein andermal nachdenken will). Vielleicht ist es aber auch nur mal ein schlechter Tag. Mir geht es jedenfalls manchmal so.

Beim lesen der Bibel bin ich im 2. Korinther 7.10 auf folgendes gestossen:

Denn Gott kann die Traurigkeit in unserem Leben benutzen, um uns zur Umkehr von der Sünde und zur Suche nach der Erlösung zu bewegen. Diese Traurigkeit werden wir nie bereuen.

Wie oft bieten die traurigen Momente im Leben eine Möglichkeit, ja ein Sprungbrett unser Leben zu ändern, zu verbessern. Sie zeigen uns oft, wie unwichtig weltliche Dinge sind. Wie wenig Geld, Reichtum, Schönheit, Ruhm uns davor bewahren können krank zu werden oder gar zu sterben. Genauso wenig helfen uns diese Dinge ein glückliches Leben zu führen.
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