19 Nov 2009

Weihnachtsgeschenke

Kategorie: Glauben, Me, Mission — verfasst von Pilgerer um 08:29

Ich bin (wie jedes Jahr) auch heuer wieder auf der Suche nach den passenden Weihnachtsgeschenken für meine Lieben (und wen ich sonst noch so beglücken will, wie Postboten usw.). Da es natürlich auch mein Bestreben ist, sowohl meinen Lieben, als auch allen anderen Menschen Jesus Christus nahezubringen, sollen meine Geschenke vor allem diesem Zweck erfüllen. Letztes Jahr habe ich daher Bibeln, bzw ein Buch über Glaubensfragen verschenkt. Damit kann ich heuer also nicht mehr kommen (schade – war so einfach).

Ich habe mir daher überlegt, einen Kalender mit Bibelzitaten für jeden Tag zu schenken. Jeder Tag hat ja seine Sorge und daher kann ich mir nichts besseres vorstellen, als den Tag mit dem Wort Gottes zu beginnen. Darüber hinaus kann jeder einen Kalender gebrauchen. Meine Hoffnung ist, dass das Wort Gottes mehr Raum im Leben meiner Mitmenschen bekommt.

So – jetzt seit ihr dran :bye: . Kennt ihr einen Abreißkalender der so richtig gut ist? Es gibt ja massen an Kalendern, verwendet ihr auch sowas? Und: was schenkt ihr heuer so?

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12 Aug 2009

Christenverfolgung 2009

Kategorie: Gebete, nachfolge — verfasst von Pilgerer um 12:39

Das Thema Christenverfolgung ist ein Thema, dass mich nicht los lässt. Was bedeutet, dass ich auch immer wieder hier darüber schreiben muss. Wir machen uns hier so viele Gedanken über das Wie und Warum des Glaubens, bringen uns selber immer wieder in Glaubenskrisen, verstricken uns in theologische Diskussionen. Das alles ist auch OK! Aber wir müssen mal begreifen, dass das ein Luxus ist. Ein Luxus den wir genießen sollten. Für den wir zutiefst dankbar sein sollten.

Denn in anderen Regionen dieser Welt sieht es da ganz anders aus. Da können Menschen nicht über ihren Glauben sprechen, geschweige denn diesen ausleben. Da stellt sich nicht die Frage, ob man eine Gemeinde gründen möchte oder soll. Da freut man sich oft nicht so sehr über einen “neubekehrten” Mitmenschen - denn mit hoher Wahrscheinlichkeit ist das eher ein Spitzel, der die anderen Mitglieder diffamieren möchte.

Kurzum: in anderen Ländern ist Christsein nicht leicht.  Eher gefährlich.

Wir sollten daher zutiefst dankbar sein für unsere Situation. Danken wir Gott dafür, dass er es uns ermöglicht ihn mit ganzem Herzen anzubeten. Bitten wir aber auch für unsere Brüder und Schwestern, die es nicht so gut haben. Das sie Kraft und Herrlichkeit des Herrn erfahren. Und bitten wir für die Verfolger. Das sie die Gnade unseres Herrn erfahren, damit sie ihn sehen dürfen.

Wer sich näher mit der Christenverfolgung beschäftigen möchte, dem empfehle ich wie immer die Site von Open Doors. Und im speziellen den Weltverfolgungsindex 2009.  Ziemlich erschütternd …

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25 Mai 2009

… und folge mir nach!

Kategorie: Me — verfasst von Pilgerer um 09:28

Die letzten Wochen waren nicht leicht für mich. Gründe dafür könnte ich jetzt viele anführen.  Da wären z.B. Stress auf Arbeit und auch im privaten Bereich, Baumassnahmen an unserem Anbau und die damit verbundene körperliche Anstrengung und so weiter. Doch die Wahrheit sieht leider anders aus.

In mir brodelte es gewaltig. Ich war einfach unzufrieden mit meinem Leben, es ging nämlich nicht nach meinem Willen. Denn auf der einen Seite hatte ich  für meinen Urlaub bestimmte Vorstellungen, wie mein Leben da ablaufen sollte. Auf der anderen Seite standen eben Menschen die Bedürfnisse hatten und Vorhaben die erledigt werden mussten. Ich wollte einfach nur mal meine Ruhe haben, ein paar Tage gar nichts tun, chillen, lesen, zocken. Ich war der Ansicht, dass “verdient” zu haben. Aber mein Umfeld wollte eben, dass Arbeit getan wird, dass ich für sie da bin, mir ihre “Probleme” anhöre die ich (in meinem Trotz) nicht für solche gehalten habe.

In mir war die Stimme, die mich dazu aufrief Jesus zu dienen und mein Kreuz auf mich zu nehmen. Die mich aufforderte nicht zu brüllen, fleißig zu sein und die Arbeit anständig zu erledigen. Die mich bat geduldig zu sein und in Jesus zu bleiben. Aber da war auch die andere Stimme, die eben brüllte, keinerlei Geduld hatte und andere Menschen verletzte anstatt zu helfen. Und: die letztlich sogar Gott Vorwürfe machte, weil ich die “verdiente” Ruhe nicht bekam.

In den letzten Wochen habe ich etwas merkwürdiges bemerkt. Immer wenn ich auf die “böse” Stimme hörte, ihr nachgab und wie ein knurrender Wolf rumlief war ich müde und erschöpft. Nicht nur körperlich, sondern auch geistig. Ich hatte Angst depressiv zu werden. Immer wenn ich aber versuchte Jesus zu dienen und fröhlich und freundlich meine Arbeit zu tun erfüllte mich Frieden. Ich war körperlich genauso erschöpft, aber in meinem Geist war Frieden. Es war so ein unterschied, ob ich mit einem Menschen (mit dem ich oft Verständnisprobleme habe) freundlich und verständnisvoll umgegangen bin, oder aber ob ich auf Konfrontation aus war.

Wenn ich mit diesem Menschen freundlich redete, dann erfüllte mich so ein komisches Gefühl – ich kann es nur mit Glück beschreiben. Mein Herz schlug und ich fühlte mich froh. Alles ging leichter danach. Umgekehrt war meine Stimmung schlecht und die des Gegenübers ebenso. Ich steigerte mich für Stunden immer mehr in jedes Wort und jede Handlung dieses Menschen hinein.

Kurz gesagt: die letzten Wochen waren ein Auf und Ab! Es wäre mit Sicherheit ein wesentlich kürzerer Prozess gewesen, wenn ich in dieser Zeit nicht genauso oft mit Jesus gehadert hätte wie mit den Menschen. Wenn ich mal nachgedacht hätte über sein Wort und seinen Auftrag, wenn ich mal über die Situation gebetet oder sie ihm gegeben hätte. Aber das habe ich nicht getan.

Es war ein Kampf!

Aber Gott ist mein Vater. Und mein Lehrer. Und weil er mich liebt (obwohl ich Scheiße bin :) ), hat er mir auch diesmal voller Gnade Erkenntnis gegeben. Er ist der Herr, ich bin der Knecht. Wenn ich ihm nachfolgen will, so heißt dass nunmal, dass ich gefälligst mein Kreuz auch mich zu nehmen habe (Mt 16,24 ua). Wenn ich das Leben ”finden” will, dann heißt dass nunmal, dass ich mein Leben verlieren muss (Mt 10,39 ua).

Diese Erkenntnis brachte mich wieder zur Liebe und ihrem Wesen. Ich dachte darüber nach, was Liebe ist und wie sie handelt. Mir fiel ein Beitrag ein, den ich dazu geschrieben  und mit Philip und curiostraveller auch darüber diskutiert habe. Mir wurde bewusst, dass Liebe etwas ist, dass man nicht so einfach erklären kann, dass ich mich in obigen Beitrag vermutlich geirrt habe. Vielleicht ist sie ein lebenslanger Prozess. Vielleicht habe ich bislang auch Liebe mit dem Kreuz verwechselt. Vielleicht sind sie letztlich aber auch identisch. Eine genaue Antwort darauf habe ich noch nicht gefunden.

Was ich aber weiß ist, dass ich nur Frieden finde, wenn ich Jesus nachfolge. Dass es komischerweise so ist, dass man Frieden findet, wenn man seinen Willen tut – und das obwohl man sich einfach erschöpft fühlt.

Mir fällt dazu Mt 11,28 ff ein:

28 Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, so will ich euch erquicken! 29Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir, denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen! 30 Denn mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht.

Was ich letztlich lernte: auch wenn ich mich müde und erschöpft fühle, so ist dies kein Grund nicht mein Kreuz auf mich zu nehmen. Wie sollen andere Menschen denn sehen, dass ich Christ bin und Jesus mein Herr, wenn ich umhergehe wie ein knurrender Wolf? Wie kann ich Salz und Licht sein, wenn ich nicht seinen Willen tue? Was nützt es zu glauben, wenn dem keine Werke folgen? Und schon kam die Erkenntnis, dass mich Jakobus 2,14 ff und das komplette Kapitel 3 absolut betreffen (und es ist das erste mal, dass ich 2,14 richtig verstand).

Was Gott und sein Verhältnis zu mir als sein Kind anbetrifft, so habe ich erfahren dürfen, dass er wirklich keine Last auflegt, die ich nicht tragen kann. Und das wirklich alles seine Zeit hat. Letztlich habe ich trotz all dem Stress und all der Arbeit doch auch ruhige Zeit erfahren dürfen. Ich konnte “chillen” (wie man neudeutsch so sagt) und mich erholen, nur nicht dann wann ich wollte. Aber er ist nunmal der Herr – und er kennt meine Bedürfnisse eben sogar besser als ich!

Die letzten Wochen waren nicht leicht für mich! Aber es waren lehrsame Wochen. Ich habe neues entdecken und lernen dürfen. Gott hat mir gezeigt, dass ich ihn noch lange nicht an die Erste stelle setze. An erster Stelle steht hier ein egoistisches ICH.

Hier bitte ich, dass Gott an mir arbeitet und mir hilft letztlich so zu werden, dass er mich für sein Werk gebrauchen kann. Ich bitte, dass ich endlich hierzu meinen Hintern hochbekomme und mich endlich für sein Werk gebrauchen lasse. Ich bitte, dass ich meinen Trotz besiege und ihm demütig mein Leben gebe, damit ich das Leben finde. In Jesu Namen! AMEN!

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17 Nov 2008

Christenverfolgung

Kategorie: Gebete — verfasst von Pilgerer um 08:53

Valentin hat mich in einem Beitrag darauf aufmerksam gemacht, dass Christenverfolgung heute wohl mehr ein Thema ist als je zuvor. Die meisten von uns kennen dies wohl nur aus den “Sandalen”-Filmen der 50er, 60er Jahre (Quo Vadis oder ähnliche).

Valentin machte mir bewusst, wie gut es uns hier eigentlich geht. Wir können uns frei und ungezwungen zu unserem Glauben bekennen, ohne Ressentiments befürchten zu müssen. Sicherlich wird man auch hier mal angefeindet, in der Art, dass man sich über Christen lächerlich macht oder sie einfach für doof und rückständig. In der Regel werden wir jedoch nicht an der Ausübung unseres Glaubens behindert.

Für viele Christen in anderen Teilen unserer schönen blauen Kugel sieht dies jedoch ganz anders aus. Dort bekehren sich Menschen in einer absolut “feindlichen” Umgebung zu Jesus. In einer Umgebung, in der man sofort erkennt ob man nur ein Lippenbekenntnis abgibt oder nicht.

Ich bitte Euch für unsere verfolgten Brüdern und Schwestern zu beten und auch zu spenden. Sie brauchen unsere Hilfe.

Oh Vater im Himmel bitte beschütze Deine Kinder und schenke Ihnen Kraft und Stärke im Glauben. Bitte tröste Sie und hilf ihnen in Ihrer Not!

Bitte Vater hilf auch denen, die gegen deine Kinder vorgehen. Schenke ihnen deinen Geist, dass sie dich erkennen. Das sie erkennen dass DEIN Sohn der Weg ist und die Wahrheit und das Leben. Amen.

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10 Okt 2008

Die Wirkung von Gehorsam und Demut!

Kategorie: Gebete, Me — verfasst von Pilgerer um 17:26

Als ich heute wieder durch die Weiten des Internets gestreift bin, bin ich mal wieder im Blog von Donralfo “hängen” geblieben. Die Geschichte “des kleinen Mannes von der George-Street” hat mich wirklich zutiefst bewegt. Ich konnte nicht anders – mein Herz war wirklich aufgewühlt ob dieses Zeugnisses.

Es geht hier grob (bitte die Geschichte unbedingt nachlesen – siehe Link) um einen alten Mann, der sein Leben Jesus in jungen Jahren mit dem Versprechen gegeben hat, jeden Tag 10 Menschen auf Jesus anzusprechen. Dies hat er mit Gehorsam und Demut sein ganzes Leben lang getan.

Mutig hat er jeden Tag Menschen mit dem Satz angesprochen:

Entschuldigung, mein Herr, sind Sie gerettet?
Kommen Sie in den Himmel, wenn Sie heute Nacht sterben?

Er hat nie danach gefragt, was sein Dienst bewirkt hat. Er hat nie danach gefragt, ob seinen Dienst einen Sinn macht! Verdammt er hat einfach versucht sein Versprechen so gut es geht zu halten und seinem Herrn zu dienen.

Dieses demütige Wesen dieses Mannes hat mich zutiefst bewegt. Die Story hat mir einfach gezeigt, wie weit ich von meinem Ziel noch entfernt bin und wie sehr ich mein Herz Jesus noch öffnen muss. Wie sehr ich dem Herrn mein Innerstes verwehre und wieviele Dinge für mich insgeheim wichtiger sind als der Dienst.

Vater ich bitte Dich um Vergebung für meine Schuld! Ich danke Dir, dass Du mir diese Erkenntnis geschenkt hast – und ich bitte Dich mir zu helfen. Bitte hilf mir DIR  mein Herz so zu öffnen, dass ich Dir wirklich mein GANZES Leben schenken kann. Dir wirklich so dienen kann wie DU es möchtest. AMEN!

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