08 Mrz 2010

Bääh: Krank!

Kategorie: Me — verfasst von Pilgerer um 14:13

Die letzte Woche hab ich mal wieder im Krankenhaus verbracht – leider. Meine Magenprobleme haben so gar nicht locker gelassen und da der Arzt die Ursache nicht lokalisieren konnte und auch eine schlimmere Krankheit nicht ausschloss (z.B. Krebs), meinte er es wäre sicherer mich mal richtig durchchecken zu lassen.

Also hab ich die letzten Tage wirklich unangenehme Untersuchungen über mich ergehen lassen müssen. Dem Herrn sei dank haben sich die Befürchtugen meines Hausarztes nicht bestätigt. Puuh – da bin ich wirklich erleichtert. Auch wenn das Ganze nicht sehr angenehm war, so danke ich Gott für engagierte Ärzte und fast schon liebevoll pflegende Schwestern. :rose:

Leider hat man aber auch die Ursache bis jetzt nicht feststellen können – und so habe ich weiter schmerzen. Aber da ich nun weiß, dass dies keine organische Ursache hat, kann ich damit leben. Vermutlich vertrage ich irgendwelche Lebensmittel nicht – das werden die weiteren Untersuchungen noch zeigen. Es gibt sicherlich schlimmeres auf der Welt, aber wenn ihr noch ein oder zwei Bitten an den Herrn frei habt, wäre ich Euch dankbar für ein Gebet für mich.

Danke! :bye:

[Update: bitte schließt doch auch Windhauch in Eure Gebete ein, der so schwer erkrankt ist. Er braucht Eure Gedanken und Eure Gebete! Bitte betet für ihn! Danke!]

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19 Jan 2010

Happy New Year!

Kategorie: Me, gefunden — verfasst von Pilgerer um 08:37

Lach – ja ich weiß – da bin ich doch etwas spät dran :whistle: . Aber ich habe dieses Jahr mit einer gewissen Internet-Faulheit angefangen, was dazu geführt hat, dass ich weder Blogs gelesen noch selbst in meinem geschrieben habe. Bitte nicht böse sein (vor allem Renate), wenn ich mich schon länger nicht mehr gemeldet habe. Am Jahresende habe ich beruflich einfach sehr viel stress und da es heuer irgendein Virus geschafft hat die ganze Belegschaft (bis auf mich und einen einzigen anderen Kollegen) niederzuraffen, war es heuer eben besonders schlimm.

Aber: mit Gottes Hilfe hab ich das geschafft und den Jahresanfang mit schlafen und (wie ein guter Freund es nennen würde) abchillen einfach verpennt. Ich habe viel gelesen (da werd ich noch einiges zu schreiben), zb. die 12teilige Serie “Finale” und auch “Die Hütte” und Klassiker wie “Robinson Crusoe”. Momentan fühle ich mich deshalb unglaublich erholt und gut!

Jetzt gehts ins Neue Jahr – diesmal mit keinem anderen Vorsatz als endlich den Befehl Gottes, den er seit Jahren in mein Ohr brüllt (“GEH!”), versuchen umzusetzen. Euch allen da draußen wünsche ich gaaaanz viel Gottes Segen für das Jahr 2010! :heart:

Hier noch ein Fundstück, dass ich Euch nicht vorenthalten will :good:   von ASBO:

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16 Dez 2009

Freude!

Kategorie: Glauben, gefunden — verfasst von Pilgerer um 16:07

Heute habe ich bei einem Freund einen Artikel gefunden, der mich einfach ganz tief ins Herz getroffen hat. Ich habe mich wirklich sehr über diesen Beitrag in seinem Blog gefreut. Der Beitrag handelt über Weihnachten und Jesus und wie wir mit beiden zu dieser Zeit umgehen! Ich habe mit ihm zwar schon öfter über Jesus gesprochen, doch dass er das so im Herzen hat – das hätte ich einfach nicht gedacht.

Ich habe mich sehr darüber gefreut und möchte Euch diesen Beitrag nicht vorenthalten. Bitte schön …

weiterlesen “Freude!”

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05 Nov 2009

Wieder da!

Kategorie: GOTT, Glauben, Me — verfasst von Pilgerer um 11:29

Nachdem ich einigermaßen meine neuen Tätigkeiten überblicken kann, hab ich auch vor mich wieder etwas öfter hier blicken zu lassen. Ich habe schon länger nicht mehr geschrieben, daher wird dieser Artikel bestimmt wieder etwas unstrukturiert werden.

Egoistischerweise wird es rein um mich gehen :yes: . In den letzten Wochen habe ich mich geistlich ziemlich bewegt wie ich meine. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass ich dem Herrn näher stehe – gleichzeitig, muss ich ehrlich gestehen, haben meine Fragen nicht abgenommen und eine gewisse Ehrfurcht (manchmal auch Furcht) vor Gott zugenommen.

Klingt verwirrend oder? Ist es auch. Ich habe keine neuen Erkenntnisse zu Gott, dem Glauben oder der Erlösung gewonnen, aber irgendwie bin ich dem Herrn im Gebet oder dem Lesen der Schrift näher gekommen. Dafür habe ich keine Erklärung und es ist auch nicht mein Verdienst, denn ich habe im Urlaub oder in der Zeit danach weder mehr gebetet, noch mehr in der Bibel gelesen.  Vermutlich ist es einfach ein Geschenk – aber eines, dass sich verdammt gut anfühlt.

Was meine Fragen bezüglich Gott, dem Glauben und die Erlösung angeht, so wurden diese jedoch nicht weniger. Ich beschäftigte mich in letzter Zeit viel mit der Offenbarung, der Endzeit und so weiter. Irgendwie drängt es mich dazu und irgendwie habe ich das Gefühl, dass in der nächsten Zeit … ja was? … etwas passieren wird? … sich etwas ereignen wird? Keine Ahnung. Ist einfach nur ein Gefühl.

Wenn ich mich so mit dieser Zeit beschäftige und über die gewaltigen Dinge lese, die Gott tun wird, da bekomme ich wirklich Angst vor so einem mächtigen Gott. Immer wieder freue ich mich, dass dieses unglaubliche Wesen sich zu uns herabbeugt und uns liebt. Das er mich liebt. Das er mir die Gnade erwiesen hat ihn Vater nennen zu dürfen. Dann aber wieder befallen mich Zweifel und echte Furcht. Stehe ich schon auf der rechten Seite? Ich möchte diesem zornigen Gott nicht in die Hände fallen!

Auch Anfechtungen und Bedrängnisse befallen mich in letzter Zeit oft. Manchmal wache ich mitten in der Nacht deswegen auf. Panik erfüllt mich und erst ein langer Gebetskampf verschafft mir wieder Ruhe. Das Ganze ist richtig anstrengend, fast so wie in den Nächten nach meiner Entscheidung für Jesus. Davon habe ich hier noch nichts erzählt – ist auch eine komische Geschichte mit merkwürdigen Träumen, real erscheinenden “Visionen”. Vielleicht erzähl ich mal etwas davon.

Wie auch immer, etwas passiert gerade mit mir. Keine Ahnung was es ist und wo es mich hinführt. Habe allerdings den Eindruck, dass es wichtig ist und eine Veränderung in mir bewirkt.

Was immer auch passieren wird: ich halte Euch auf dem Laufenden :mail:

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23 Okt 2009

Faul

Kategorie: Me — verfasst von Pilgerer um 07:35

Nachdem ich jetzt schon von mehreren Leuten gefragt wurde, ob ich denn immer noch Urlaub habe, muss ich mal kurz was schreiben. Und sei es nur, dass ich im moment keine Zeit/Lust zum schreiben habe :whistle: . Es verhält sich nämlich so, dass ich an meinem ersten Arbeitstag meine Mails so durchgelesen habe. Und während ich da so entspannt saß, meinen Kaffee schlürfte und Mails überflog, da stieß ich auf eine Mail, die zum Inhalt hatte, dass mein Kollege die Abteilung verläßt und (das war der letzte lapidare Satz) ich dessen Aufgaben mit übernehmen soll :wacko: .

Tja das wars mit Urlaubserholung. Ich hab jetzt quasi 2 Jobs und versuche einigemaßen alles am Laufen zu halten und ja kein Projekt zu vergessen. Während der Arbeit mal bloggen ist also nicht mehr so und des abends schlaf ich einfach weg :cry:

Dabei hab ich einiges auf der Seele, dass ich gerne bloggen würde. Hoffe aber, ich bekomm das bald in den Griff – dann wirds schon wieder ruhiger.

p.s. ihr könntet für meine Magen beten – der Stress macht sich da bemerkbar, hoffe das wird kein Geschwür …

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12 Sep 2009

Endlich Urlaub!

Kategorie: Me — verfasst von Pilgerer um 11:32

Endlich ist es soweit! Ich hab Urlaub – Juhuuu :yahoo: ! Kann es noch gar nicht fassen und weder Körper noch Geist haben das so richtig begriffen, aber es ist Tatsache! Deshalb wird es (zumindest die nächsten sieben Tage) sehr ruhig werden hier, denn die werde ich zusammen mit meiner Frau an der Nordseeküste verbringen. Wir freuen uns schon ganz dolle und hoffen, dass das Wetter mitspielt. Denn dann werden wir die nächsten Tage die gute Luft da oben eifrigst inhalieren und die Seele etwas baumeln lassen.

Melde mich irgendwann die Tage mal wieder ;-)

Bis dahin ganz viel Segen Euch allen!

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16 Jun 2009

Politische Bildung

Kategorie: Allgemein, Gebete — verfasst von Pilgerer um 07:07

Am 07.09.2009 war Europawahl und ich durfte diese Wahl mal wieder aus der Sicht eines  Wahlhelfers erleben. Meine Erlebnisse hierzu waren zwiespältig. Wie immer war es sehr interessant zu sehen, wie eine Wahl abläuft, wie das mit den Stimmen ist (gültig, ungültig, Wählerwille erkennbar oder nicht) und so weiter.

Weniger schön war wieder zu erleben wie undankbar wir Deutschen sind – und dazu noch faul. Was musste ich mir wieder für Parolen anhören und was für ein gejammer. Das hat meine Geduld doch sehr strapaziert. Die ganze Palette war mal wieder dabei: Hartz IV, Arbeitslosigkeit, Ausländer, Agrarprobleme usw.  Unsere Politiker machen so gut wir gar nichts richtig scheint mir, denn unter Hitler (so versicherten einige) wäre sowas natürlich nicht passiert. Vermutlich haben sie da sogar recht, da wäre so manches nicht passiert…

Enttäuscht bin ich auch über die Wahlbeteiligung. In anderen Ländern wäre man sehr froh, wenn man seinen Willen in einer freien Wahl bekunden dürfte. Man wäre froh, wenn man (so denn keine geeigneten Kandidaten da wären (auch etwas was ich immer anhören musste: “Da kann man doch eh keinen wählen…”)) selbst politische Verantwortung übernehmen könnte. Aber bei uns hört man wie gesagt nur gejammer. Und das macht mich wirklich wütend.

Jeder sollte wirklich dankbar sein, in einem Land wie Deutschland leben zu dürfen! Einem Land, dass trotz weltweiter Krise unglaublich reich ist. Es ist so reich, dass es jedem Arbeitslosen oder sonstigen Bedürftigen unterstützt. Klar ist das nicht viel, eine Playstation und einen Urlaub kann man sich jetzt nicht mehr leisten – aber leben kann man davon noch ganz gut (wir verwechseln Wohlstand mit der Befriedigung unserer Bedürfnisse – auch wenn wir nicht mehr wohlhabend sind, wir leiden keinen Hunger, keinen Durst, wir müssen auch nicht auf der Strasse leben (wenn wir das nicht wollen) – geh mal nach Rumänien und werde da Arbeitslos (und das ist ein EU-Land, geh jetzt mal nach Afrika). Wir leben in einem Land, in dem jeder seinen politischen Willen frei ausleben kann. Man kann nicht nur frei wählen, man kann sich auch selbst politisch engagieren.

Wir leben auch in einem Land, in dem wir unseren Glauben frei leben dürfen. Wir dürfen ihn verkünden, Gottesdienste feiern, Gemeinden gründen, Kirchen bauen, Spenden für Projekte sammeln.

Wir leben in einem wundervollen Land. Sicherlich geht hier nicht immer alles glatt. Sicherlich machen unsere Politiker nicht immer alles richtig (geht wählen!). Sicherlich kann man immer noch einiges verbessern. Aber im großen und ganzen ist es ein gesegnetes Land!

Wir leben in einem Land, dass die Bildung der Menschen nicht etwa behindert (China, Nord-Korea), sondern Millionen Euro ausgibt, um es seinen Bürgern eine außerschulische Bildung zu ermöglichen.  Es gibt Bildungsfernsehen (Abitur, mittlere Reife, Sprachen, Eingliederungsunterrichte), Volkshochschulen, Abendgymnasien usw. Unglaublich auch das Angebot der Bundeszentrale für politische Bildung (www.bpb.de) wo man ein riesiges Angebot an Broschüren, Informationen, Büchern und Zeitschriften entweder kostenlos oder einem fast schon symbolisch erscheinenden Betrag beziehen kann! Nimm das Angebot wahr!

Vater im Himmel, allmächtiger Gott! Ich danke Dir von Herzen, dass ich in so einem herrlichen Land leben darf. Ich danke Dir, dass ich all den Wohlstand meines Landes genießen darf. Ich danke Dir, dass ich keine Verfolgung und kein Leid ertragen muss, weil ich an Dich glaube. Ich danke Dir, dass ich frei bin. Frei meinen Glauben zu leben, dass Du es mir möglich machst jedem zuzurufen “JESUS LEBT”. Ich danke Dir, dass ich als Christ Verantwortung übernehmen kann.

DANKE!

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28 Mai 2009

Mein Platz?

Kategorie: Me, Mission — verfasst von Pilgerer um 09:27

Wo ist der Platz, an dem Gott mich will? Das ist eine Frage, die mich schon seit sehr langer Zeit beschäftigt. Als ich ca 20 Jahre alt war (uuups – ist das wirklich schon sooo lange her?) hat Gott mir in seiner Gnade gezeigt wer er ist. Noch besser: er hat mir die Heilstat Jesu erklärt. Ich habe mich bekehrt.

Nun ja ich bin leider kein gutes Kind und immer wieder weggelaufen. Habe mich widersetzt, ihn ignoriert, verletzt. Das ich mir dabei eigentlich nur selber geschadet habe, habe ich erst viel später bemerkt. Gott ist ein guter Vater voller Liebe – und daher hat er mich nicht aufgegeben, sondern mir mal wieder geholfen. Er hat mir die Augen geöffnet und mir gezeigt wie weit ich mich von ihm entfernt habe.

Doch während der ganzen Zeit – egal ob ich Gott nahe war oder ferne – habe ich eigentlich die katholische Kirche und deren Gläubige in eine Ecke verdammt. Ich bin katholisch getauft und erzogen. Doch bekehrt wurde ich von “freien Christen”. Und nach meiner Bekehrung war für mich die katholische Kirche so etwas wie eine Sekte.

So ca 10 Jahre lang empfing ich keine Eucharistie mehr. Durch meine Unentschlossenheit und meine Ungehorsam hatte ich keine Gemeinde mehr, denn die Katholiken mied ich und bei den “anderen” fand ich irgendwie keine Heimat. Ich fühlte mich wie ein Geschwür außerhalb des Leibes Christi.

Im Jahr 2008 sollte alles anders werden. Ich wollte eine Gemeinde, ich wollte über Gottes Wort reden, ich wollte geistlich wachsen, mich engagieren. Ich suchte nach Gemeinden in meiner Nähe und wurde auch fündig. Es gab 2 FEG Gemeinden etwas 25 km von mir entfernt. Ich besuchte einige Gottesdienste, doch mein Herz blieb kalt. Ich hatte das “Gefühl”, als wollte Gott mich nicht an diesem Platz haben. Ich war verwirrt.

In dieser Zeit teilte Stef in seinem Blog mit, dass er sich wieder der katholischen Gemeinde zuwenden wird. Ich war geschockt. Wieso bei den Katholiken? Sowohl in seinem, als auch in den Blogs bei Bento und Philip wurde eifrig diskutiert.

Ich stellte mir plötzlich die Frage, ob Katholiken Christen nach meinem Verständnis wären. In mir kam die Antwort auf, dass ich niemanden das Himmelreich verwehren kann (wie Arrogant ist das denn?), dass kann nur der Herr. Jesus ist der Weg, die Wahrheit und das Leben. Wer an ihn glaubt wird leben. Könnte ich jemanden nicht Bruder / Schwester nennen, der dies von Herzen glaubt, jedoch der “falschen” Denomination angehört? Ist es nicht so, dass Jesus die menschlichen Herzen genau kennt?

Plötzlich fragte ich mich, ob Gott mich nicht genau da haben will. Ist es nicht einfach und schön  seinen Glauben in einer Christengemeinde unter lauter wiedergeborener Menschen auszuleben? Ja das ist es, aber hat Gott das vor mit mir?

Ich lasse die Meinungen der “anderen” über die katholische Kirche jetzt außer Acht, genauso die Meinung der Kirche über die anderen Denominationen. Das ist für meine Entscheidung nicht wichtig. Wichtig ist allein, was Gott für mich vorhat.

Für mich ist die katholische Kirche eine Gemeinschaft von Gläubigen, die ihre Fehler hat. Sie steht mit Sicherheit (oftmals auch zu Recht) am Meisten in der Kritik der anderen Denominationen. Meiner Meinung nach hat sie auch den größten Teil von Namenschristen weltweit.

Dennoch – ist dies der Grund für mich als wiedergeborenen Christen diese Gemeinschaft zu verlassen. Kann dies von Gott gewollt sein? Das wir alle, die wir die Wahrheit erkannt haben eigene kleine Grüppchen aufmachen?

Jesus gab uns allen den Auftrag das Evangelium den Menschen zu verkünden. So senden wir Menschen in die entlegensten Teile der Erde – und das ist gut so. Wir stellen uns auf die Straße und erzählen jedem der es hören will (oder auch nicht) von Jesus – und auch das ist gut so.

Aber wie bitteschön können wir Salz und Licht sein, wenn wir uns in unsere Versammlungsräume setzen und fast unsichtbar von der Welt Jesus anbeten, während Millionen im eigenen Land das nicht sehen? Ist ein “Herzlich Willkommen” Schild an der Tür wirklich genug? Ist das nicht eigentlich Flucht? Ist es nicht besser in einer Gemeinschaft zu leben, die nicht perfekt ist, die Hilfe braucht und sich dort zu engagieren? Ist es nicht besser dort geistliches Leben zu leben wo es gebraucht wird?

Ich entschied mich einfach zu gehen und zu sehen ob es Gottes Wille ist. Denn das war die einzige Antwort die ich von Gott erhielt “Geh einfach”. Ich besuchte Gottesdienste in meiner katholischen Heimatgemeinde und stellte fest, wie bemüht der Pfarrer war Jesus in den Vordergrund zu stellen. Wie sehr er Jesus als den Retter der Menschen darstellte. Das kannte ich aus meiner Heimatgemeinde nicht.

Ich freute mich sehr zu sehen, wie er versuchte den Kindern  Jesus nahe zu bringen (er unterbrach dabei den normalen Gottesdienst und fing an Stellen aus der Predigt den Kindern zu erklären). Ich beschloss mehr zu tun und wollte eine Bibelstunde besuchen. Das hab ich gestern auch getan. Zunächst war ich geschockt, denn ich war bei weitem der jüngste Besucher. Alle haben sich über meinen Besuch gefreut und mich in ihre Mitte aufgenommen. Diese Bibelstunde hat mein Herz geöffnet, denn diese Leute sprachen von Jesus, seiner Heilstat, einer Bekehrung, einer neuen Schöpfung des Menschen. Das sind Brüder und Schwestern! Kein Zweifel.

Ich sprach danach mit dem Pfarrer, der die Bibelstunde geleitet hat. Er weiß, dass von seinen 4.000 Pfarrgemeinde-Mitgliedern zum großen Teil nicht verstehen was Jesus von ihnen will. Trotz seiner Bemühungen (und er ist wirklich sehr engagiert) ist das eben so. Aber sind wir alle nicht auch sehr engagiert und dennoch nehmen viele Menschen das Evangelium nicht an? Ist das ein Grund diese Gemeinde zu meiden? Ist das nicht eher ein Grund sich hier zu engagieren und die Brüder und Schwestern zu unterstützen Gottes Werk zu tun?

Mein Verstand sagt, dass es der richtige Weg ist. Aber noch vielmehr muss ich gestehen, dass sowohl in den Gottesdiensten, als auch in der Bibelstunde mein Herz geglüht hat. Nach mehr als 10 Jahren hab ich die Eucharistie wieder für mich in Anspruch genommen und was soll ich sagen – danach war ich glücklich!

Ich weiß nicht, was Jesus für mich vor hat. Aber ich weiß, dass ich Menschen für Jesus gewinnen will. Warum sollte ich dies nicht gleich mitten in dieser Gemeinde tun?

Ein Ehepaar sagte mal zu einem Missionar, dass sie sich sehr zur Mission hingezogen fühlten. Ihnen liege Vietnam dabei sehr am Herzen. Der Missionar antwortete ihnen: Wenn Ihnen Vietnam sehr am Herzen liegt, dann fangen sie doch einfach bei den Vietnamesen in Ihrer Stadt an…

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01 Apr 2009

April April

Kategorie: Me — verfasst von Pilgerer um 07:44

Man da wär ich aber fast drauf reingefallen – also ich hoffe jedenfalls das es ein Scherz ist :) – denn den 1. April hab ich ganz vergessen. Auf  theolounge.de kam heute ein Artikel, wonach die beiden Großkirchen beschlossen haben sowohl Kirchentag als auch Katholikentag abzuschaffen.

Man wolle sich mit der Bevölkerung solidarisieren. Und da es gerade sehr vielen finanziell nicht gut geht, wolle man nicht mit protzigen Kirchenfesten provozieren. Hab ich gelesen und schon auf “Kommentar” geklickt.  Mein Protest (wäre ja auch so ein schmarrn gerade in schlechten Zeiten eine große Gemeinschaft zu Ehren Gottes abzuschaffen) blieb mir aber im Halse stecken. Denn glücklicherweise hatten da schon einige “April, April” gerufen.

Puhhh – nochmal Glück gehabt :)

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17 Mrz 2009

Samen und Wellen

Kategorie: Glauben — verfasst von Pilgerer um 09:08

In meinem Andachtsbüchlein bin ich wieder mal auf zwei Bibelstellen gestossen, die mich schon immer sehr bewegt haben. Der Text dazu sprach mir aus dem Herzen. Die erste Bibelstelle ist aus Mt 13,18, Mk 4,3 oder auch Lukas 8,5:

5 Es ging ein Sämann aus zu säen seinen Samen. Und indem er säte, fiel einiges auf den Weg und wurde zertreten, und die Vögel unter dem Himmel fraßen’s auf.6 Und einiges fiel auf den Fels; und als es aufging, verdorrte es, weil es keine Feuchtigkeit hatte. 7 Und einiges fiel mitten unter die Dornen; und die Dornen gingen mit auf und erstickten’s. 8 Und einiges fiel auf gutes Land; und es ging auf und trug hundertfach Frucht.

In 3 Evangelien findet man dieses Gleichnis. Und jedesmal wenn ich es lese frage ich mich unterbewusst in welche Kategorie ich falle. Ich hoffe und bete immer sogleich, dass der Herr den Samen bei mir auf gutes Land fallen läßt und ich Frucht bringe. Doch oft kommt (wie Bento ihn liebevoll nennt) Mr. Kacke und flüstert mir ein, dass es wohl nicht so wäre.

Die zweite Stelle ist die bekannte Stillung des Sturms in Lk 8,22 ff:

Und als sie fuhren, schlief er ein. Und es kam ein Windwirbel über den See und die Wellen überfielen sie, und sie waren in großer Gefahr. 24 Da traten sie zu ihm und weckten ihn auf und sprachen: Meister, Meister, wir kommen um! Da stand er auf und bedrohte den Wind und die Wogen des Wassers, und sie legten sich und es entstand eine Stille. 25 Er sprach aber zu ihnen: Wo ist euer Glaube?

So oft in unserem Leben ist es doch so, dass sich scheinbar die Sorgenwellen überhoch über uns auftürmen. Wir sehen gar nichts anderes mehr. Mir geht es jedenfalls so. Ich nenne mich Christ, doch Zweifel schleichen sich in mein Herz und Mr. Kacke meint dann immer “Na wo ist er jetzt dein Gott”.

Für mich selbst bin ich nach langem nachsinnen  zu zwei Einsichten gekommen. Was den Sämann betrifft, so ist es doch so, dass bei allen der Samen gesät wird. Der Herr sät nicht nur bei manchen, sondern bei allen. Nur geben wir dem Samen nicht den Platz den er haben sollte. Ich kann Jesus den besten Platz in meinem Herzen geben, den fruchtbarsten Boden. Und so würde der Glaube aufgehen und Frucht bringen. Ich kann aber auch an diesem Platz zulassen, dass der Glaube überwuchert wird von allerlei Sorgen. Mich ablenken lassen von der Welt und letztlich den Herrn nicht den Platz geben den er verdient. Oder aber ich lasse den Samen gar nicht ein und lasse ihn verdorren außerhalb meines Herzens – na gut, dann kann auch nichts aufgehen.
Was ich sagen will: ich glaube jedermann ist selbst der Gärtner des Glaubens. Wir können ihn stärken und bewahren. Unkraut wird immer wieder aufgehen und sich um das Pflänzchen wickeln – aber das kann man ausreißen und verbrennen.

Was den Sturm angeht, so ist niemand vor den Untiefen dieses Lebens gefeit. Es trifft jeden. Wir werden krank oder jemand den man geliebt hat ist nicht mehr da, wir verlieren unseren Arbeitsplatz oder haben Geldnöte. Wir glauben im Strudel des Lebens zu ertrinken, fühlen uns alleine und verlassen. Aber das sind wir nicht. Jesus ist immer da (er selbst sagte uns “Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an das Ende der Weltzeit!”). Er verlässt uns nicht. Seine Aussagen sind wahr und er ist treu. Jesus Christus ist derselbe gestern und heute und auch in Ewigkeit (Hebräer 13,8). Auf ihn können wir uns verlassen. Egal welche Stürme uns bedrohen, Jesus ist stärker – er trägt uns durch.

Ich weiß nicht, ob das was ich da von mir gebe theologisch richtig ist – ich lasse mich gern belehren. Es ist eben das Ergebnis meiner Gedanken und Überlegungen. Der Glaube an unseren Herrn hilft uns durch die Stürme des Lebens und wie unsere Beziehung für Jesus aussieht, dafür sind eben auch wir selbst verantwortlich.

Was den Sturm angeht, so hat Bayless Conley (Heilungen im Lukasevangelium – Teil 4) erstaunliches mehr herausgelesen. Sehr lesenswert wie ich finde (direktlink).

Segen Euch allen!

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