04 Feb 2010

Danke!

Kategorie: Me — verfasst von Pilgerer um 08:51

Diese Seite will Epheser 5.20 gehorsam sein:

… sagt allezeit Gott, dem Vater, Dank für alles, in dem Namen unseres Herrn Jesus Christus;

Diese Seite soll einzig dafür da sein Gott dem Vater für alles zu danken und auch klar machen, dass es (gerade in Deutschland und Europa) unglaublich viel gibt, wofür wir dankbar sein dürfen! Wenn es etwas gibt, wofür Du gerade dankbar bist, so schreib Deine Gedanken einfach in einem Kommentar nieder!

Ich bitte jedoch hier keine Diskussionen anzufangen! Diese Seite dient einzig dem Dank an Gott. Wenn ihr zu der Thematik diskutieren (oder die genauen “Regeln” nachlesen) möchtet, so könnt ihr dies hier tun. Danke!

Allmächtiger Herr und Gott, großer Schöpfer und Erlöser ich möchte Dir danken, dass Du mir Gelegenheit gibst Dich zu loben und zu preisen! Ich danke Dir dafür, dass Du mich gemacht hast, meinen Namen bereits seit Anbeginn der Zeiten kennst. Ich danke Dir, dass es mir gut geht, mir jeden Tag mehr als genug Nahrung zur Verfügung steht. Ich danke dir, dass ich gesund bin, eine Arbeit habe. Dass ich aussehe wie ich aussehe, bin wie ich bin.

So wie Du mich gemacht hast ist es gut und ich danke und lobe dich dafür.

Ich danke Dir, dass Du mir Menschen geschenkt hast die mich lieben. Ich danke dir für meine Eltern, meine Schwiegereltern, vor allem aber für meine Frau! Ich danke Dir für meine Freunde und liebe Bekannte. Ich danke Dir für mein Leben, denn so wie es ist, ist es wunderbar.

Ich danke Dir für all die kleinen und großen Dinge, die mein Leben so angenehm und schön machen! Ich danke Dir für ein Zuhause, die warme Stube, fließendes und sauberes, klares Wasser, Strom, das kuschelig warme Bett, Kühlschrank, Ofen und so vieles mehr! Ich danke Dir für so vieles, dass ich hier in Deutschland einfach so genießen darf, auch die Möglichkeit Deinen Namen auch über das Internet zu verkünden.

Ich danke Dir für Deutschland! Danke Dir für Demokratie, freie Wahlen, unzensierte Nachrichten, der Möglichkeit selbst die Gesellschaft ungehindert mitzugestalten. Ich danke Dir für die Möglichkeiten der ungehinderten Kommunikation, der Möglichkeit jedes Land dieser Erde zu bereisen. Ich danke Dir für die Regierung die Du uns gegeben hast, für die Gnade und den Reichtum, mit dem Du Deutschland überschüttest. Ich danke Dir, dass Du uns allen die Möglichkeit gibst  Menschen in aller Welt zu helfen.

Ich danke Dir für Deine Liebe zu uns Menschen! Danke Dir für Deinen heiligen, ewigen Plan für uns. Danke Dir für Deinen Sohn und Erlöser Jesus Christus und für das heilige Opfer! Ich danke Dir, dass Du uns alle liebst und uns alle erlösen willst, dass Du uns freien Willen gibst. Ich danke Dir, dass Du gerecht bist, dass Du die Wahrheit bist und der Weg und das Leben.

Ich danke Dir für die Kirche, die Gemeinde Christi, seine heilige Braut. Ich danke Dir für alle Brüder und Schwestern, allen, die dir dienen. Ich danke Dir, dass Du immer einen Rest übrig behälst der dich liebt.

Vor allem danke ich Dir jedoch, dass Du mir Deinen Namen gesagt und ins Herz gelegt hast. Für die Gnade die Du mir hast angedeihen  hast lassen.

Gelobt und gepriesen seist Du oh Heiliger für alles was Du uns gibst! Denn es gibt nichts, dass nicht von Dir ist! Gelobt und gepriesen seist Du in Ewigkeit! Amen!

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19 Nov 2009

Weihnachtsgeschenke

Kategorie: Glauben, Me, Mission — verfasst von Pilgerer um 08:29

Ich bin (wie jedes Jahr) auch heuer wieder auf der Suche nach den passenden Weihnachtsgeschenken für meine Lieben (und wen ich sonst noch so beglücken will, wie Postboten usw.). Da es natürlich auch mein Bestreben ist, sowohl meinen Lieben, als auch allen anderen Menschen Jesus Christus nahezubringen, sollen meine Geschenke vor allem diesem Zweck erfüllen. Letztes Jahr habe ich daher Bibeln, bzw ein Buch über Glaubensfragen verschenkt. Damit kann ich heuer also nicht mehr kommen (schade – war so einfach).

Ich habe mir daher überlegt, einen Kalender mit Bibelzitaten für jeden Tag zu schenken. Jeder Tag hat ja seine Sorge und daher kann ich mir nichts besseres vorstellen, als den Tag mit dem Wort Gottes zu beginnen. Darüber hinaus kann jeder einen Kalender gebrauchen. Meine Hoffnung ist, dass das Wort Gottes mehr Raum im Leben meiner Mitmenschen bekommt.

So – jetzt seit ihr dran :bye: . Kennt ihr einen Abreißkalender der so richtig gut ist? Es gibt ja massen an Kalendern, verwendet ihr auch sowas? Und: was schenkt ihr heuer so?

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18 Jun 2009

Gefunden #2

Kategorie: gefunden — verfasst von Pilgerer um 14:44

Ein weiteres Fundstück, dass ich mit Euch teilen möchte ist die Site www.wie-komme-ich-in-den-Himmel.de. Es geht dort um die alles entscheidende Frage: Wie komme ich in den Himmel? Das ist doch DIE Frage, die jeder Christ versucht anderen nahe zu bringen. Es geht darum von Jesus zu erzählen und von seiner Heilstat. Ich habe mir schon oft lange und breit überlegt, wie man das den Menschen nahe bringen kann. Die Bibel erklärt es sehr oft, mit erstaunlich wenig Worten (eine Fähigkeit, die mir leider komplett abgeht). Im Römerbrief (4,25) erklärt Paulus in einem Satz das Wesen der Existenz Jesu:

ihn, der um unserer Übertretungen willen dahingegeben und um unserer Rechtfertigung willen auferweckt worden ist.

Aber genau das ist ja jemanden der nicht glaubt immer recht schwer nahe zu bringen. Deshalb habe ich mich über die Site “Wie-komme-ich-in-den-Himmel.de” doch sehr gefreut. Denn hier (finde ich zumindest) wird doch jedem Suchenden diese frage sehr einleuchtend und verständlich erklärt. Bilder erklären eben doch mehr als tausend Worte (vor allem wenn diese von mir stammen :) ).

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16 Jun 2009

Ewig leben?

Kategorie: GOTT, Glauben — verfasst von Pilgerer um 07:47

Schon vor längerer Zeit bei Rob im Blog habe ich einen Beitrag gelesen, der mich sofort zum schmunzeln brachte. Nach unserer letzten Diskussion (siehe Beitrag “Kinder fragen eben“) vermeide ich es jetzt mal eine Ping und verlinke nicht direkt auf den Beitrag direkt. Rob bringt immer wieder Videos in seinem Blog – diesmal von QUEEN “Who wants to live forever”. Wer will ewig leben? Schon als ich die Überschrift gelesen habe, schrie mein innerstes: ICH!

Ja ich will ewig leben. Allerdings nicht wie man es sich so vorstellt. Wie es in diversen Kinofilmen verarbeitet wurde. Also wie z.B. in Indiana Jones, als Indi seinem Papa mal mit einem Schluck aus dem heiligen Gral wieder auf die Beine geholfen hat. Oder in zig anderen wo Menschen irgend einem magischen Gegenstand hinterherlaufen, der ewiges Leben verspricht. Seit ich Christ bin, kommen mir bei solchen Utopien immer zwei fragen.

Erstens: wieso geben wir Gegenständen solche Macht? Wieso sollte ein Gegenstand die Macht haben jemanden ewiges Leben zu geben? Wieso sollte etwas wie ein Kelch, aus dem Jesus getrunken hat, dieses vermögen? Mir zeigt das immer wieder, dass es Menschen möglich ist wirklich alles zu glauben. Nur Jesus zu sehen fällt anscheinend schwer, denn der Widerspruch fällt Menschen gar nicht auf. Der Widerspruch nämlich, dass Jesus sowieso jedem ewiges Leben verheißen hat. Es ist viel einfacher als von den bösen Nazi’s gejagt, über unsichtbare Brücken schreitend und unlösbare Rätsel lösend aus einem hölzernen Becher zu trinken. Man muss nur sein Herz öffnen für den, der für uns alle sein Leben gegeben hat. Sein Blut geopfert hat für unsere Sünden. Der auferstanden ist, um uns vor Gott zu rechtfertigen. Sein Herz öffnen für Jesus und glauben, das reicht um ewig zu leben.

Das bringt mich zu zweitens: wieso wollen Menschen unbedingt auf dieser Erde ewig leben? Wieso haben sie den Wunsch dieses Elend, diese Dummheit, diese Jagd nach vergänglichem Ruhm, Macht und Reichtum, die Grausamkeit der Menschen auf ewig mit ansehen zu müssen? Das verstehe ich nicht. Aber dieser insgeheime Wunsche scheint in uns tief verankert zu sein, denn sonst würden sich nicht soviele Bücher, Filme oder Spiele sich mit diesem Thema beschäftigen.

Ich will dennoch ewig leben, jedoch nicht auf dieser Erde. Sondern auf der verheißenen neuen Erde. Wo Jesus einen Platz für mich bereitet hat (das muss man sich mal vorstellen), wo Gott mitten unter uns leben wird, wo es kein Leid, keinen Schmerz, keine Tränen mehr geben wird. Ein ewiges Leben ist uns verheißen in Frieden und Freude!

Yes – i want to live forever!

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12 Jun 2009

Warum Schmerz?

Kategorie: GOTT, Glauben, Me — verfasst von Pilgerer um 09:26

In letzter Zeit hatte ich mal wieder Gelegenheit über Trauer und Schmerz nachzudenken. Das sind niemals schöne Gedanken, was daran liegt, dass auch die Situation, durch die man gerade gehen muss, nicht schön ist. Ich denke für diese Zeiten gibt es einfach keine ausreichende Erklärung oder Trost.

Es sind einfach schwere Zeiten und für keinen leicht.

Die Frage, warum Gott uns mit Leid “quält” tritt doch irgendwie immer auf. Wieso müssen wir leiden? Ich hab keine Ahnung. Sicherlich gibt die Bibel vielfältige Antworten hierauf. Ich war aber irgendwie nicht in der Lage danach zu suchen. Trotzdem kamen mir einige Gedanken, die ich mit euch teilen will.

  1.  Wieso fragt immer alle Welt danach, warum Gott das zulassen muss? Die Welt fragt doch auch nicht nach Gott. Sie ist ungehorsam, handelt nicht nach seinem Wort, verbannt ihn aus Gesellschaft und Leben,  verlacht ihn, verhöhnt ihn, glaubt nicht an ihn. Aber kaum passiert etwas schlimmes fragt alle Welt wieso Gott das zulassen kann. He Welt: Gott ist nicht dein Diener.
  2. Auch Christen sind vom Leid nicht verschont. Ich glaube an Gott, dass er mich liebt, ich sein Kind bin. Dennoch geschehen auch mir Dinge, die ich eigentlich nicht erleben will. Auch ich kann krank werden oder aber einen Unfall haben. Geliebte Menschen sterben.Das ist auch für mich schlimm. Ich leide und weine. Dunkelheit umgibt mich. Gott scheint mir ferne. Ich laufe an dem Bild in meinem Treppenaufgang  ”Spuren im Sand” vorbei und kann nicht glauben, dass die Spuren die man darauf sieht, nur noch die von Gott sein sollen. Das ich gerade getragen werde. Wieso sollte Leid für mich also gut sein? Wie kann mein Vater wollen, dass ich das durchmache?

    Ich glaube, dass er das gar nicht will. Er liebt mich und will mich sicherlich nicht weinen sehen. Wenn ich leiden muss, dann hat das (glaube ich) zwei Ursachen. Die eine ist, dass ich eben auch ein ungezogenes Kind bin und Gott mich erzieht. Das ist nun mal notwendig. Auch unsere Kinder haben ab und an mal einen Klapps notwendig um zu erkennen, dass dies der falsche Weg ist. Und das tut nunmal weh. Mir fällt wieder 2. Korinter 7,10 ein: “Denn Gott kann die Traurigkeit in unserem Leben benutzen, um uns zur Umkehr von der Sünde und zur Suche nach der Erlösung zu bewegen. Diese Traurigkeit werden wir nie bereuen”.

    Die zweite Ursache ist die Welt an sich. Auch wir Christen leben nunmal in einer gefallenen Welt. Diese Welt wird von Satan regiert und in dieser gibt es eben Krankheit, Sünde, Tod. Das ist für uns sehr schlimm und voller Schmerz.  Jesus sagt: “In der Welt habt ihr Bedrängnis; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden!”. Dies ist unsere Hoffnung. Jesus hat die Welt besiegt und alles was darin ist. Er ist uns vorausgegangen und bereitet einen Platz für uns vor, wo Gott mitten unter uns wohnen wird. Wo “Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, weder Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen.”. Manchmal sollen wir vielleicht einfach mal sehen, dass diese Welt  nicht das ist auf das wir unsere Hoffnung richten sollen. Unsere Hoffnung ist ein anderer Ort, ein anderes Leben.

  3. Schwierigkeiten, Leid, Schmerz – das alles läßt mich auch wachsen. Es verändert mich. Wenn ich bereit bin, darauf einzugehen, zu lernen, weiterzuleben, dann ist Schmerz geeignet mich zu verändern. Menschen sind ein faules Geschlecht. Wenn alles seinen Gang geht, die Sonne immer scheint, die Umstände passen, dann bewegen sich Menschen nicht. Wozu auch. Paulus schildert dies deutlich in mehreren Briefen.Aber man kann es auch deutlich bei Menschen sehen. Wer hat noch nicht Menschen gesehen, die einen beeindrucken. Die auch im hohen Alter noch eine Würde und Ruhe ausstrahlen, die fast übernatürlich erscheint. Alle diese Menschen mussten in ihrem Leben viel erdulden, haben Verantwortung übernommen für viele Menschen, mussten schwere Entscheidungen treffen und die Folgen tragen.

Für den einen oder anderen klingen diese Sätze bestimmt leer und hohl. Letztlich sind Trauer und Schmerz nichts was man sich wünscht. Es tut einfach weh. Wir Menschen sind einfach so. Wir sehen und fühlen nur das “JETZT”. Jetzt bin ich traurig, es tut weh, ich will das es aufhört. Aber ich habe das Glück, dass ich an Gott glaube. Und das ist letztlich doch mein Trost. Er wird mir nichts auferlegen, dass ich nicht tragen kann. Er ist bei mir, alle Tage bis ans Ende der Welt. Er sieht alles, er sieht das ganze Bild.

Jetzt ist es dunkel, doch die Sonne wird wieder scheinen!

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04 Jun 2009

Verlust …

Kategorie: Me — verfasst von Pilgerer um 13:52

Ein Leben wurde aus unserer Mitte gerissen, bevor es noch richtig entstehen konnte. Wir sind alle sehr traurig darüber. Das wie und warum möchte ich nicht weiter schildern, aber der Schmerz ist groß in meiner Familie. Alle fragen sich, warum das geschehen konnte und natürlich auch wieso es gerade uns getroffen hat.

Es ist für mich erstaunlich leicht zu schreiben: “Der Herr hats gegeben, der Herr hats genommen! Preis dem Herrn!”

Ich bin natürlich auch sehr traurig, doch irgendwie bin ich sicher – auch wenn ich es niemanden erklären kann – das Gott einen Plan hatte. Ich verstehe den Sinn nicht. Ich bin immer noch voller Sorge. Doch ich hoffe und glaube, dass der Herr uns alle weiter führen wird. Dass es wieder hell wird.

Ich wäre Euch sehr dankbar, wenn ihr für meine Schwester beten würdet. Dass Gott sie wieder aufrichtet und ihr Mut und Kraft gibt. Das sie nicht verbittert und sich von Gott helfen lässt. Danke.

p.s. bitte entschuldigt, wenn ich ausnahmsweise die Kommentare zu diesem Artikel deaktiviere.

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25 Mai 2009

… und folge mir nach!

Kategorie: Me — verfasst von Pilgerer um 09:28

Die letzten Wochen waren nicht leicht für mich. Gründe dafür könnte ich jetzt viele anführen.  Da wären z.B. Stress auf Arbeit und auch im privaten Bereich, Baumassnahmen an unserem Anbau und die damit verbundene körperliche Anstrengung und so weiter. Doch die Wahrheit sieht leider anders aus.

In mir brodelte es gewaltig. Ich war einfach unzufrieden mit meinem Leben, es ging nämlich nicht nach meinem Willen. Denn auf der einen Seite hatte ich  für meinen Urlaub bestimmte Vorstellungen, wie mein Leben da ablaufen sollte. Auf der anderen Seite standen eben Menschen die Bedürfnisse hatten und Vorhaben die erledigt werden mussten. Ich wollte einfach nur mal meine Ruhe haben, ein paar Tage gar nichts tun, chillen, lesen, zocken. Ich war der Ansicht, dass “verdient” zu haben. Aber mein Umfeld wollte eben, dass Arbeit getan wird, dass ich für sie da bin, mir ihre “Probleme” anhöre die ich (in meinem Trotz) nicht für solche gehalten habe.

In mir war die Stimme, die mich dazu aufrief Jesus zu dienen und mein Kreuz auf mich zu nehmen. Die mich aufforderte nicht zu brüllen, fleißig zu sein und die Arbeit anständig zu erledigen. Die mich bat geduldig zu sein und in Jesus zu bleiben. Aber da war auch die andere Stimme, die eben brüllte, keinerlei Geduld hatte und andere Menschen verletzte anstatt zu helfen. Und: die letztlich sogar Gott Vorwürfe machte, weil ich die “verdiente” Ruhe nicht bekam.

In den letzten Wochen habe ich etwas merkwürdiges bemerkt. Immer wenn ich auf die “böse” Stimme hörte, ihr nachgab und wie ein knurrender Wolf rumlief war ich müde und erschöpft. Nicht nur körperlich, sondern auch geistig. Ich hatte Angst depressiv zu werden. Immer wenn ich aber versuchte Jesus zu dienen und fröhlich und freundlich meine Arbeit zu tun erfüllte mich Frieden. Ich war körperlich genauso erschöpft, aber in meinem Geist war Frieden. Es war so ein unterschied, ob ich mit einem Menschen (mit dem ich oft Verständnisprobleme habe) freundlich und verständnisvoll umgegangen bin, oder aber ob ich auf Konfrontation aus war.

Wenn ich mit diesem Menschen freundlich redete, dann erfüllte mich so ein komisches Gefühl – ich kann es nur mit Glück beschreiben. Mein Herz schlug und ich fühlte mich froh. Alles ging leichter danach. Umgekehrt war meine Stimmung schlecht und die des Gegenübers ebenso. Ich steigerte mich für Stunden immer mehr in jedes Wort und jede Handlung dieses Menschen hinein.

Kurz gesagt: die letzten Wochen waren ein Auf und Ab! Es wäre mit Sicherheit ein wesentlich kürzerer Prozess gewesen, wenn ich in dieser Zeit nicht genauso oft mit Jesus gehadert hätte wie mit den Menschen. Wenn ich mal nachgedacht hätte über sein Wort und seinen Auftrag, wenn ich mal über die Situation gebetet oder sie ihm gegeben hätte. Aber das habe ich nicht getan.

Es war ein Kampf!

Aber Gott ist mein Vater. Und mein Lehrer. Und weil er mich liebt (obwohl ich Scheiße bin :) ), hat er mir auch diesmal voller Gnade Erkenntnis gegeben. Er ist der Herr, ich bin der Knecht. Wenn ich ihm nachfolgen will, so heißt dass nunmal, dass ich gefälligst mein Kreuz auch mich zu nehmen habe (Mt 16,24 ua). Wenn ich das Leben ”finden” will, dann heißt dass nunmal, dass ich mein Leben verlieren muss (Mt 10,39 ua).

Diese Erkenntnis brachte mich wieder zur Liebe und ihrem Wesen. Ich dachte darüber nach, was Liebe ist und wie sie handelt. Mir fiel ein Beitrag ein, den ich dazu geschrieben  und mit Philip und curiostraveller auch darüber diskutiert habe. Mir wurde bewusst, dass Liebe etwas ist, dass man nicht so einfach erklären kann, dass ich mich in obigen Beitrag vermutlich geirrt habe. Vielleicht ist sie ein lebenslanger Prozess. Vielleicht habe ich bislang auch Liebe mit dem Kreuz verwechselt. Vielleicht sind sie letztlich aber auch identisch. Eine genaue Antwort darauf habe ich noch nicht gefunden.

Was ich aber weiß ist, dass ich nur Frieden finde, wenn ich Jesus nachfolge. Dass es komischerweise so ist, dass man Frieden findet, wenn man seinen Willen tut – und das obwohl man sich einfach erschöpft fühlt.

Mir fällt dazu Mt 11,28 ff ein:

28 Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, so will ich euch erquicken! 29Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir, denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen! 30 Denn mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht.

Was ich letztlich lernte: auch wenn ich mich müde und erschöpft fühle, so ist dies kein Grund nicht mein Kreuz auf mich zu nehmen. Wie sollen andere Menschen denn sehen, dass ich Christ bin und Jesus mein Herr, wenn ich umhergehe wie ein knurrender Wolf? Wie kann ich Salz und Licht sein, wenn ich nicht seinen Willen tue? Was nützt es zu glauben, wenn dem keine Werke folgen? Und schon kam die Erkenntnis, dass mich Jakobus 2,14 ff und das komplette Kapitel 3 absolut betreffen (und es ist das erste mal, dass ich 2,14 richtig verstand).

Was Gott und sein Verhältnis zu mir als sein Kind anbetrifft, so habe ich erfahren dürfen, dass er wirklich keine Last auflegt, die ich nicht tragen kann. Und das wirklich alles seine Zeit hat. Letztlich habe ich trotz all dem Stress und all der Arbeit doch auch ruhige Zeit erfahren dürfen. Ich konnte “chillen” (wie man neudeutsch so sagt) und mich erholen, nur nicht dann wann ich wollte. Aber er ist nunmal der Herr – und er kennt meine Bedürfnisse eben sogar besser als ich!

Die letzten Wochen waren nicht leicht für mich! Aber es waren lehrsame Wochen. Ich habe neues entdecken und lernen dürfen. Gott hat mir gezeigt, dass ich ihn noch lange nicht an die Erste stelle setze. An erster Stelle steht hier ein egoistisches ICH.

Hier bitte ich, dass Gott an mir arbeitet und mir hilft letztlich so zu werden, dass er mich für sein Werk gebrauchen kann. Ich bitte, dass ich endlich hierzu meinen Hintern hochbekomme und mich endlich für sein Werk gebrauchen lasse. Ich bitte, dass ich meinen Trotz besiege und ihm demütig mein Leben gebe, damit ich das Leben finde. In Jesu Namen! AMEN!

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25 Mrz 2009

Wir sind Helden

Kategorie: Glauben — verfasst von Pilgerer um 20:09

Ich wurde und werde immer wieder gefragt, warum wir Christen denn nicht einfach unsere Klappe halten können. Wieso müssen wir immer und immer wieder damit anfangen die Menschen zu nerven und wieso können wir diesen Jesus nicht einfach mal weglassen.

Das Leben lässt sich doch auch so genießen. So ganz ohne uns und vor allem ohne Jesus.

Neee – können wir nicht – sorry. Der Grund ist ganz einfach! Wir sind Helden – wir können nicht anders :)

Es ist wie in einem Actionfilm. Der Held wacht auf und weiß, dass die Welt untergehen wird (Bombe explodieren wird, Seuche ausbreiten wird – was immer). Er ist der einzige der diese Information hat. Er hat nun genau 2 Möglichkeiten – er kann die Welt untergehen (Bombe explodieren …) lassen und fröhlich seines Weges gehen. Aber Helden machen sowas nicht (schon gar nicht in Actionfilmen). Der Held versucht die Welt zu retten. Er ist der einzige der die Information hat und deshalb erzählt er sie weiter, versucht Verbündete zu finden um soviele wie möglich zu retten.

Jeder wäre enttäuscht wenn der Held anders handeln würde und man kann gar nicht glauben, wieso die anderen dem Helden nicht glauben. Man selber würde selbstverständlich sofort handeln.

Christen geht es genauso! Sie wissen, dass diese Welt untergehen wird. Sie wissen, dass es nur einen Weg gibt, eine Lösung, eine Rettung – und das ist Jesus. Ich weiß, dass die einzige Rettung für Dein Leben Jesus heißt! Nur durch ihn bist du gerettet. Jesus ist der Weg, die Wahrheit und das Leben – auch für Dich! Jesus liebt DICH und möchte, dass DU gerettet wirst.

Welche Rettung denn schon wieder? Dir gehts doch gut und alles ist in Ordnung. Das kommt daher, weil die Menschen das Leben hier als den Maßstab der Dinge ansehen. Und solange das gut läuft bzw. der Bauch gut gefüllt ist, ist alles andere egal. Dieses Leben hier ist aber nicht das Maß aller Dinge. Eines Tages wirst Du dich vor Gott rechtfertigen müssen. Er ist ein gerechter Gott und Du kannst nicht bestehen vor ihm. Deine Rettung ist Jesus, denn durch den Glauben an ihn bist Du gerechtfertigt vor Gott.

Jesus ist auch für Dich gestorben, für deine Sünden, für deine Schuld. Nimm ihn an und glaube an ihn, er macht dich frei! Amen!

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20 Mrz 2009

Nervige Handymelodien

Kategorie: GOTT — verfasst von Pilgerer um 07:23

Sagt mal nerven Euch nicht auch diese unglaublich doofen Handy-”Lieder”, vorgetragen von quäkenden Hasen, Igeln oder Maulwürfen? Mich schon :) - und zwar tierisch. Irgendwie muss ich mir die Dinger immer dann anhören, wenn ich krank auf dem Sofa liege und einfach nur was entspannendes im Fernsehen schauen will. Und während man so von Programm zu Programm zappt muss man sich leider auch in jeder Werbepause diese Melodien anhören.

Heuriger Höhepunkt: “Ich liebe dich, obwohl du scheiße bist” vorgetragen von Mauli dem Maulwurf. Als ich das zum ersten mal vernommen habe dacht ich, ich höre nicht recht. Immer öfter wünsche ich mir Augenlieder für die Ohren. Dieses doofe Lied verfolgte mich regelrecht. Ich verurteilte es sofort. Der Text war mir unerträglich, denn wenn ich jemanden liebe, dann kann ich den nicht “scheiße” finden.

Aber dann kam mir der Gedanke, dass Jesus mich ja auch liebt. So wie ich bin nimmt er mich an. Trotz all meiner Fehler bin ich wertvoll in seinen Augen. Egal wie oft ich falle und egal welchen Mist ich anstelle, er bleibt mir treu. Für ihn bin ich nicht “scheiße” –  ich bin wertvoll in seinen Augen! Ich liebe Jesus und versuche ihm zu folgen, aber oft mache ich fehler, folge falschen Wegen, höre falschen Dingen zu, lasse meine Augen falsche Dinge sehen. Immer wieder holt mich der Herr auf den rechten Weg und lässt mich nicht allein. 

Wenn ich jetzt das Lied höre, dann bin ich nur noch dankbar. Denn ich habe wirklich jemanden gefunden, der mich liebt, obwohl ich “scheiße” immer noch voller Sünde bin!

Jesus liebt auch Dich! Und wenn Du dich einsam und verlassen fühlst, von niemanden geliebt oder von niemanden verstanden. Wenn Du denkst, dass Dir niemand zuhört oder Du dich ausgenutzt fühlst, dann wisse, dass Jesus für dich da ist. Er liebt Dich und egal was Du getan hast, diese Liebe wird nie aufhören. Egal wie “scheiße” Du dich fühlst, er ist da und reicht dir die Hand.  Du musst sie nur noch greifen! Er nimmt dich an, wie Du bist.

Für mich ist Mt. 11, 28 ff immer wieder ein wunderbarer Trost, wenn Jesus spricht:

28 Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, so will ich euch erquicken! 29 Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir, denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen! 30 Denn mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht.

Komm zu Jesus und er wird dich erquicken und Du wirst Ruhe finden für Deine Seele!

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17 Mrz 2009

Samen und Wellen

Kategorie: Glauben — verfasst von Pilgerer um 09:08

In meinem Andachtsbüchlein bin ich wieder mal auf zwei Bibelstellen gestossen, die mich schon immer sehr bewegt haben. Der Text dazu sprach mir aus dem Herzen. Die erste Bibelstelle ist aus Mt 13,18, Mk 4,3 oder auch Lukas 8,5:

5 Es ging ein Sämann aus zu säen seinen Samen. Und indem er säte, fiel einiges auf den Weg und wurde zertreten, und die Vögel unter dem Himmel fraßen’s auf.6 Und einiges fiel auf den Fels; und als es aufging, verdorrte es, weil es keine Feuchtigkeit hatte. 7 Und einiges fiel mitten unter die Dornen; und die Dornen gingen mit auf und erstickten’s. 8 Und einiges fiel auf gutes Land; und es ging auf und trug hundertfach Frucht.

In 3 Evangelien findet man dieses Gleichnis. Und jedesmal wenn ich es lese frage ich mich unterbewusst in welche Kategorie ich falle. Ich hoffe und bete immer sogleich, dass der Herr den Samen bei mir auf gutes Land fallen läßt und ich Frucht bringe. Doch oft kommt (wie Bento ihn liebevoll nennt) Mr. Kacke und flüstert mir ein, dass es wohl nicht so wäre.

Die zweite Stelle ist die bekannte Stillung des Sturms in Lk 8,22 ff:

Und als sie fuhren, schlief er ein. Und es kam ein Windwirbel über den See und die Wellen überfielen sie, und sie waren in großer Gefahr. 24 Da traten sie zu ihm und weckten ihn auf und sprachen: Meister, Meister, wir kommen um! Da stand er auf und bedrohte den Wind und die Wogen des Wassers, und sie legten sich und es entstand eine Stille. 25 Er sprach aber zu ihnen: Wo ist euer Glaube?

So oft in unserem Leben ist es doch so, dass sich scheinbar die Sorgenwellen überhoch über uns auftürmen. Wir sehen gar nichts anderes mehr. Mir geht es jedenfalls so. Ich nenne mich Christ, doch Zweifel schleichen sich in mein Herz und Mr. Kacke meint dann immer “Na wo ist er jetzt dein Gott”.

Für mich selbst bin ich nach langem nachsinnen  zu zwei Einsichten gekommen. Was den Sämann betrifft, so ist es doch so, dass bei allen der Samen gesät wird. Der Herr sät nicht nur bei manchen, sondern bei allen. Nur geben wir dem Samen nicht den Platz den er haben sollte. Ich kann Jesus den besten Platz in meinem Herzen geben, den fruchtbarsten Boden. Und so würde der Glaube aufgehen und Frucht bringen. Ich kann aber auch an diesem Platz zulassen, dass der Glaube überwuchert wird von allerlei Sorgen. Mich ablenken lassen von der Welt und letztlich den Herrn nicht den Platz geben den er verdient. Oder aber ich lasse den Samen gar nicht ein und lasse ihn verdorren außerhalb meines Herzens – na gut, dann kann auch nichts aufgehen.
Was ich sagen will: ich glaube jedermann ist selbst der Gärtner des Glaubens. Wir können ihn stärken und bewahren. Unkraut wird immer wieder aufgehen und sich um das Pflänzchen wickeln – aber das kann man ausreißen und verbrennen.

Was den Sturm angeht, so ist niemand vor den Untiefen dieses Lebens gefeit. Es trifft jeden. Wir werden krank oder jemand den man geliebt hat ist nicht mehr da, wir verlieren unseren Arbeitsplatz oder haben Geldnöte. Wir glauben im Strudel des Lebens zu ertrinken, fühlen uns alleine und verlassen. Aber das sind wir nicht. Jesus ist immer da (er selbst sagte uns “Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an das Ende der Weltzeit!”). Er verlässt uns nicht. Seine Aussagen sind wahr und er ist treu. Jesus Christus ist derselbe gestern und heute und auch in Ewigkeit (Hebräer 13,8). Auf ihn können wir uns verlassen. Egal welche Stürme uns bedrohen, Jesus ist stärker – er trägt uns durch.

Ich weiß nicht, ob das was ich da von mir gebe theologisch richtig ist – ich lasse mich gern belehren. Es ist eben das Ergebnis meiner Gedanken und Überlegungen. Der Glaube an unseren Herrn hilft uns durch die Stürme des Lebens und wie unsere Beziehung für Jesus aussieht, dafür sind eben auch wir selbst verantwortlich.

Was den Sturm angeht, so hat Bayless Conley (Heilungen im Lukasevangelium – Teil 4) erstaunliches mehr herausgelesen. Sehr lesenswert wie ich finde (direktlink).

Segen Euch allen!

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