08 Dez 2009

BibleMap

Kategorie: Lieblinks, gefunden — verfasst von Pilgerer um 08:52

Ich stromere zur Zeit viel durchs Netz und dabei bin ich bei crosschannel.de auf eine wirklich interessante Site gestoßen. Vielleicht kennt ihr sie schon, ich jedenfalls war sogleich fasziniert. Es handelt sich um die Site biblemap.org. Leider nur in Englisch verfügbar, aber dennoch wirklich faszinierend.

Man kann sich auf der linken Seite die Bibelstelle raussuchen, die einen gerade interessiert und sogleich erscheint (denke über google Maps) die entsprechende Landschaft als Luftaufnahme. Die in dem Kapitel behandelten Orte sind markiert. So kann man sehr leicht die Reisen des Paulus verfolgen oder aber Orte sehen, an denen Jesus gepredigt hat.  Die Karte kann man dann (wie von Google Maps gewohnt) in die gewünschte Richtung verschieben und natürlich auch zoomen (also den Ausschnitt vergrößern).

Es hat auf mich einen tiefen Eindruck gemacht, diese biblischen Orte plötzlich so real vor mir zu sehen. Irgendwie werden die Worte der Bibel plötzlich plastisch und greifbar – mir war gar nicht bewußt, dass eine Karte so etwas  in mir auslösen kann. Ich jedenfalls werde dieses  Werkzeug jetzt öfters verwenden und kann die Site jedem empfehlen. Sie ist sehr einfach aufgebaut, recht schnell und wie gesagt sehr beeindruckend.

Wen’s interssiert: bei crosschannel gibts hier noch eine Vorstellung von der Site. Viel spaß und Gottes Segen Euch allen da draußen!

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08 Nov 2009

Neues Leben

Kategorie: Me — verfasst von Paulus um 14:06

Neues Leben Studienbibel

Ein “neues Leben” erwartet jeden Christen nach seiner Entscheidung für Jesus (das kann ich aus eigener Erfahrung behaupten, auch wenn ich nicht der “Heilige” geworden bin, wie ich es eigentlich erwartet habe :scratch: ). Das ist wohl auch der Grund für den Namen der “New Living” oder eben “Neues Leben” – Bibelübersetzung. Und genau darüber wollte ich Euch berichten.

Normalerweise habe ich immer Elberfelder- oder aber auch Schlachter-Übersetzungen gelesen. Auf der Suche nach einer Bibel für meinen Vater (der dem Herrn sei Dank nun öfter eifrig in der Bibel liest), bin ich auf diese Übersetzung gestoßen. Ich suchte nach einer Übersetzung, die leicht verständlich und im heutigen Deutsch geschrieben ist. Sie sollte jedoch auch nicht soweit vom Urtext entfernt sein.

Bei meiner Suche stieß ich auf die Bibel “Begegnung fürs Leben AT & NT” von SCM Brockhaus. Es handelt sich hier um eine Studienbibel mit der “Neues Leben” – Übersetzung. Diese Version ist gerade erst erschienen (vorher gab es nur NT) und so entschloss ich mich kurzerhand diese zu bestellen.

Was soll ich sagen: am liebsten hätte ich sie selber behalten. Zum großen Teil bin ich wirklich begeistert von dieser Übersetzung (ich bin altmodisch und konservativ – desahlb kann ich die Psalmen einfach nicht in einer neuen Übersetzung lesen. Psalm 23 klingt einfach neumodisch nicht gut – nur die alte tröstet wirklich). Sie ist leicht zu lesen und sehr flüssig. Die Studienbibel enthält viele Karten und Erläuterungen zu Versen, die ich sehr gut finde. Zudem enthält Sie zu Erläuterungen zu biblischen Personen, jedoch nicht zu detailliert – jeder Person wird eine Seite zugestanden.

Mein Vater hat sich sehr über mein Geschenk gefreut. Ich hoffe sehr, dass die Bibel ihm hilft das Wort Gottes zu verstehen. Selbstverständlich warte ich nur auf mein Weihnachtsgeld und bestelle mir dann ein eigenes Exemplar. Zum entspannten Lesen und Schmökern auf dem Sofa gibts für mich nichts besseres.

Einziges Manko: die Schrift ist leider recht klein. Den Preis von 49,95 halte ich jedoch für absolut angemessen!

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07 Nov 2009

Noch Fragen?

Kategorie: Lieblinks — verfasst von Pilgerer um 13:46

Wie schon in meinem letzten Beitrag geschrieben, habe ich selbst (obwohl ich schon so lange Christ bin) immer noch Fragen. Fragen die mich bewegen, nicht mehr loslassen, die es einfach wert sind beantwortet zu werden. Das Internet ist natürlich bei der Beantwortung meiner Fragen immer mit dabei und oft auch eine große Hilfe (nicht immer, denn manchmal kommt man auch auf sehr merkwürdige Seiten – oder aber hinterher hat man noch mehr Fragen als vorher :wacko: ). Natürlich gibt es nicht auf jede Frage eine Antwort – das ist ganz klar. Dennoch: sich mit Gott zu beschäftigen ist jede Mühe wert (siehe dazu auch Psalm 1).

Eine Seite, die mir (neben unzähligen Blogs die ich besuche) schon oft weitergeholfen hat und die ich immer gerne ansurfe, möchte ich euch heute vorstellen. Die Seite heißt www.nikodemus.net. Nikodemus war ein Pharisäer, dem wohl die Worte / Predigten Jesu auch nicht aus dem Kopf gegangen sind. Man kann darüber streiten, ob er in der Nacht zu Jesus kam, weil er nicht gesehen werden wollte, oder aber weil er (wie soviele Menschen halt) Jesus einfach nicht aus dem Kopf bekam. Er sich also einfach Gewissheit verschaffen wollte.

Ähnlich wie Nikodemus kann man bei www.nikodemus.net Fragen stellen. Leider kann Jesus diese Fragen nicht persönlich beantworten, aber ein bunt gemischtes Team versucht dies offen und ehrlich anhand der Bibel zu tun. Ich selber nutze oft die Suchfunktion der Seite um ein ganzes Themengebiet von Fragen/Antworten abzugrasen. Oftmals hilft mir dies sehr weiter. Und wenn nicht, dann kann man auch eigenen Fragen an das Team über ein Formular loswerden. Auch das habe ich schon mal gemacht. Es kann schon sein, dass es einige Tage oder gar Wochen dauert, bis man eine Antwort erhält. Aber das finde ich gar nicht mal so schlecht, ist es doch auch ein Zeichen, dass man sich mit der Beantwortung mühe gibt und gut recherchiert.

Diese Site ist meiner Meinung nach einfach nur zu empfehlen! :good:

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26 Aug 2009

Konsequenzen

Kategorie: Bibel, GOTT, Glauben — verfasst von Pilgerer um 08:12

Ein guter Bekannter von mir ist ganz plötzlich gestorben. Ein Mann mittleren Alters, immer fit, hat sich gut ernährt, ist leidenschaftlich gewandert. Er erschien gesund. Im Schlaf bekam er eine Gehirnblutung und ist nicht mehr erwacht. Tod!

Ich mochte ihn gerne und deshalb hat mich sein plötzlicher Tod sehr erschüttert. Sein Tod macht mir aber auch klar, dass wir Menschen nichts planen können und dass unser Leben – egal was vorher war (reich, arm, gesund, krank, glücklich oder traurig) – in einer letzten Konsequenz endet: den Tod.

Wenn man diese Schwelle überschreitet, dann weiß man vermutlich sofort einige Dinge, die die Menschen ansonsten nur glauben können. Aber nicht wissen. Nur leider ist es zu spät. Denn die Konsequenz des Todes ist nunmal, dass man nichts mehr rückgängig machen kann. Was kann passieren? Nun das ist ein christliches Blog und ich glaube, dass dir entweder Leben oder Tod widerfahren kann. Ich will hier niemanden Angst machen – doch auf der einen Seite bestimmt Angst vor dem was kommt unser ganzes Leben. Und auf der anderen Seite ist der Tod nunmal etwas das jeden von uns erwartet.  Es ist eine Konsequenz, vor der man nicht fliehen kann, deren Zeitpunkt man nicht bestimmen kann.

Was wenn die Bibel recht hat? Das ist doch die Frage! Eine Frage, die sich einfach jeder einmal stellen sollte! Ich meine das ist Gottes Wort. Wie kann man einfach hergehen und die Möglichkeit, dass dieses Buch keine Wahrheit enthält einfach ausschlagen? Sieh dir doch an, wieviel Gott Dir bietet und wie wenig er von Dir verlangt.

Wenn die Bibel recht hat, dann gibt es eine Lösung für all Deine Unsicherheit und Angst. Denn dann gibt es einen liebenden Gott! Dann gibt es seinen Sohn Jesus, der alle Sünden der Menschen getragen hat. Dann musst Du dich nicht mehr fragen, ob Du genug gespendet, genug gute Taten vollbracht, genug alten Damen über die Straße geholfen hast.  Du musst dich nicht einmal mehr fragen, was mit all Deinen Fehlern und Sünden passiert. Denn Gottes Liebe deckt alles zu. Selbst wenn Deine Schuld unendlich groß wäre, die Gnade Gottes ist noch größer. Wenn die Bibel recht hat (und das ist meine feste Überzeugung), dann gibt es überschwengliche Gnade und Liebe! Durch den Glauben an Jesus Christus bist Du frei von aller Schuld, bis ein Kind Gottes, ein Erbe aller seiner Verheißungen. Halleluja!

Mit diesem Glauben im Herzen kann ich beruhigt einschlafen!

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04 Aug 2009

Schachtelsatzredner!

Kategorie: Bibel, Me — verfasst von Pilgerer um 07:58

Hab ja schon weiter unten mal geschrieben, dass ich mich momentan mit dem Römerbrief beschäftige. Man ist das ein Brief! Nein kein Brief – eher eine Anleitung oder eine Kurzzusammenfassung der ganzen Schrift. Klasse. Allerdings muss ich sagen, dass Paulus für mich oft sehr schwer zu verstehen ist. Deshalb ziehe ich neben der eigentlich von mir bevorzugten Schlachter Übersetzung auch öfter “modernere” Übersetzungen zu Rate (und auch einen Kommentar). Aaaaber – den Hammer finde ich wirklich die Begrüßung in diesem Brief. Lest selbst:

1 Paulus, Knecht Jesu Christi, berufener Apostel, ausgesondert für das Evangelium Gottes, 2 das er zuvor verheißen hat in heiligen Schriften durch seine Propheten 3 [nämlich das Evangelium] von seinem Sohn, der hervorgegangen ist aus dem Samen Davids nach dem Fleisch 4 und erwiesen ist als Sohn Gottes in Kraft nach dem Geist der Heiligkeit durch die Auferstehung von den Toten, Jesus Christus, unseren Herrn, 5 durch welchen wir Gnade und Aposteldienst empfangen haben zum Glaubensgehorsam5 für seinen Namen unter allen Heiden, 6 unter denen auch ihr seid, Berufene Jesu Christi 7 — an alle in Rom anwesenden Geliebten Gottes, an die berufenen Heiligen: Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserem Vater, und dem Herrn Jesus Christus!

Lach – endlich mal jemand, der noch schlimmere Schachtelsätze schreibt wie ich (obwohl das fast unmöglich scheint :D). Und:  ich sehe, dass Franken die Meister der effizienten Begrüßung sind. Wäre Paulus Franke gewesen, würde die Begrüßung so lauten:  Servus! :D

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18 Jun 2009

Gefunden #2

Kategorie: gefunden — verfasst von Pilgerer um 14:44

Ein weiteres Fundstück, dass ich mit Euch teilen möchte ist die Site www.wie-komme-ich-in-den-Himmel.de. Es geht dort um die alles entscheidende Frage: Wie komme ich in den Himmel? Das ist doch DIE Frage, die jeder Christ versucht anderen nahe zu bringen. Es geht darum von Jesus zu erzählen und von seiner Heilstat. Ich habe mir schon oft lange und breit überlegt, wie man das den Menschen nahe bringen kann. Die Bibel erklärt es sehr oft, mit erstaunlich wenig Worten (eine Fähigkeit, die mir leider komplett abgeht). Im Römerbrief (4,25) erklärt Paulus in einem Satz das Wesen der Existenz Jesu:

ihn, der um unserer Übertretungen willen dahingegeben und um unserer Rechtfertigung willen auferweckt worden ist.

Aber genau das ist ja jemanden der nicht glaubt immer recht schwer nahe zu bringen. Deshalb habe ich mich über die Site “Wie-komme-ich-in-den-Himmel.de” doch sehr gefreut. Denn hier (finde ich zumindest) wird doch jedem Suchenden diese frage sehr einleuchtend und verständlich erklärt. Bilder erklären eben doch mehr als tausend Worte (vor allem wenn diese von mir stammen :) ).

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10 Jun 2009

Der Römerbrief

Kategorie: Bibel — verfasst von Pilgerer um 07:25

Nur ein kurzer Einwurf wegen des Römerbriefes, wenn ich die Zeit finde, schreibe ich später noch einen Beitrag über meine momentan Situation. Aber nun zum Römerbrief. Dieser Brief ist für mich immer sehr schwer verstehen. Dieser Brief (und ich gebe es zu – auch einige andere Paulinische Briefe) sind die Ursache für immer neue Bibelkäufe mit anderen Übersetzungen (mittlerweile habe ich fast alle – bis auf die Volxbibel, der ich immer noch irgendwie misstraue – auch wenn ich weiß wer an ihr arbeitet). Die Sprache des Paulus ist (meiner Meinung nach) sehr schwer und kompliziert. Er verzichtet zeilenlang auf einen klitzekleinen Punkt und schreibt stattdessen Schachtelsatz auf Schachtelsatz.

Dieser Brief ist für mich echte Arbeit. Mehr als ein Kapitel pro Abend schaffe ich sehr selten :). Dennoch: der Inhalt ist erstaunlich und wertvoll! Jeder sollte sich mit diesem Brief befassen, denn hier erläutert Paulus sehr anschaulich ähh sehr ausführlich das Wesen des Evangeliums und den Stellenwert des Gesetzes. Immer wieder bin ich erstaunt zu welchen Ergebnissen Paulus kommt und wie scharf seine Beweisführung ist.

Storch arbeitet in seinem Blog gerade diesen Brief durch und fast jeden Tag kommt ein Kapitel hinzu. Für jeden der diesen Brief durcharbeiten will ist es daher eine schöne Hilfe. Ich persönlich arbeite ein Kapitel durch und lese dann dazu am nächsten Tag bei Storch nochmal nach. So kommt man diesem Brief Stück für Stück etwas näher und nimmt doch wesentlich mehr mit, als wenn man ihn alleine liest.

Wenn Du also neugierig bist, was Paulus zum Wesen des Evangeliums zu sagen hat und wie Du als Mensch gerecht vor Gott werden kannst – das ist die Gelegenheit dazu. Schnapp dir ne Bibel fang an!

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17 Mrz 2009

Samen und Wellen

Kategorie: Glauben — verfasst von Pilgerer um 09:08

In meinem Andachtsbüchlein bin ich wieder mal auf zwei Bibelstellen gestossen, die mich schon immer sehr bewegt haben. Der Text dazu sprach mir aus dem Herzen. Die erste Bibelstelle ist aus Mt 13,18, Mk 4,3 oder auch Lukas 8,5:

5 Es ging ein Sämann aus zu säen seinen Samen. Und indem er säte, fiel einiges auf den Weg und wurde zertreten, und die Vögel unter dem Himmel fraßen’s auf.6 Und einiges fiel auf den Fels; und als es aufging, verdorrte es, weil es keine Feuchtigkeit hatte. 7 Und einiges fiel mitten unter die Dornen; und die Dornen gingen mit auf und erstickten’s. 8 Und einiges fiel auf gutes Land; und es ging auf und trug hundertfach Frucht.

In 3 Evangelien findet man dieses Gleichnis. Und jedesmal wenn ich es lese frage ich mich unterbewusst in welche Kategorie ich falle. Ich hoffe und bete immer sogleich, dass der Herr den Samen bei mir auf gutes Land fallen läßt und ich Frucht bringe. Doch oft kommt (wie Bento ihn liebevoll nennt) Mr. Kacke und flüstert mir ein, dass es wohl nicht so wäre.

Die zweite Stelle ist die bekannte Stillung des Sturms in Lk 8,22 ff:

Und als sie fuhren, schlief er ein. Und es kam ein Windwirbel über den See und die Wellen überfielen sie, und sie waren in großer Gefahr. 24 Da traten sie zu ihm und weckten ihn auf und sprachen: Meister, Meister, wir kommen um! Da stand er auf und bedrohte den Wind und die Wogen des Wassers, und sie legten sich und es entstand eine Stille. 25 Er sprach aber zu ihnen: Wo ist euer Glaube?

So oft in unserem Leben ist es doch so, dass sich scheinbar die Sorgenwellen überhoch über uns auftürmen. Wir sehen gar nichts anderes mehr. Mir geht es jedenfalls so. Ich nenne mich Christ, doch Zweifel schleichen sich in mein Herz und Mr. Kacke meint dann immer “Na wo ist er jetzt dein Gott”.

Für mich selbst bin ich nach langem nachsinnen  zu zwei Einsichten gekommen. Was den Sämann betrifft, so ist es doch so, dass bei allen der Samen gesät wird. Der Herr sät nicht nur bei manchen, sondern bei allen. Nur geben wir dem Samen nicht den Platz den er haben sollte. Ich kann Jesus den besten Platz in meinem Herzen geben, den fruchtbarsten Boden. Und so würde der Glaube aufgehen und Frucht bringen. Ich kann aber auch an diesem Platz zulassen, dass der Glaube überwuchert wird von allerlei Sorgen. Mich ablenken lassen von der Welt und letztlich den Herrn nicht den Platz geben den er verdient. Oder aber ich lasse den Samen gar nicht ein und lasse ihn verdorren außerhalb meines Herzens – na gut, dann kann auch nichts aufgehen.
Was ich sagen will: ich glaube jedermann ist selbst der Gärtner des Glaubens. Wir können ihn stärken und bewahren. Unkraut wird immer wieder aufgehen und sich um das Pflänzchen wickeln – aber das kann man ausreißen und verbrennen.

Was den Sturm angeht, so ist niemand vor den Untiefen dieses Lebens gefeit. Es trifft jeden. Wir werden krank oder jemand den man geliebt hat ist nicht mehr da, wir verlieren unseren Arbeitsplatz oder haben Geldnöte. Wir glauben im Strudel des Lebens zu ertrinken, fühlen uns alleine und verlassen. Aber das sind wir nicht. Jesus ist immer da (er selbst sagte uns “Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an das Ende der Weltzeit!”). Er verlässt uns nicht. Seine Aussagen sind wahr und er ist treu. Jesus Christus ist derselbe gestern und heute und auch in Ewigkeit (Hebräer 13,8). Auf ihn können wir uns verlassen. Egal welche Stürme uns bedrohen, Jesus ist stärker – er trägt uns durch.

Ich weiß nicht, ob das was ich da von mir gebe theologisch richtig ist – ich lasse mich gern belehren. Es ist eben das Ergebnis meiner Gedanken und Überlegungen. Der Glaube an unseren Herrn hilft uns durch die Stürme des Lebens und wie unsere Beziehung für Jesus aussieht, dafür sind eben auch wir selbst verantwortlich.

Was den Sturm angeht, so hat Bayless Conley (Heilungen im Lukasevangelium – Teil 4) erstaunliches mehr herausgelesen. Sehr lesenswert wie ich finde (direktlink).

Segen Euch allen!

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14 Jan 2009

Unser Leben die Bibel für Nichtgläubige

Kategorie: Me — verfasst von Pilgerer um 07:32

In dem Andachtsbuch “Lichtstrahlen 2008″ (ja ich weiß ich bin etwas hinterher :) ) habe ich einen Satz gefunden, der mir unglaublichen Ansporn gibt. Der mir aber auch Mahnung ist.

Die einzige Bibelübersetzung, die deine Freunde lesen, ist vielleicht Dein Leben. Das muss nicht perfekt sein. Aber es sollte deutlich auf Jesus hinweisen. Tut es das?

Das ging mir runter wie Öl und Feuer gleichzeitig. Klar erzählt man seinen Freunden, Arbeitskollegen und Bekannten von Jesus. Viele davon sind ja in einer Landeskirche und müssten das ja alles wissen, aber leider ist dem nicht so. Selbstverständlich erzählt man von der Bibel als dem Wort Gottes. Aber ich glaube auch wenn man jemanden eine Bibel schenkt (was ich schon oft getan habe) lesen darin die wenigsten.

Es ist tatsächlich so, dass die Menschen, mit denen man am meisten zu tun hat den Inhalt des Wortes Gottes nur durch mein Leben sehen können. Das gibt mir natürlich Ansporn und auch Hilfe mein Leben so aussehen zu lassen, dass Jesus herausscheint. Allerdings fallen mir viele Momente ein, wo gerade diese Menschen das Tier in mir (siehe hier) gesehen haben. Mir wird klar, dass es danach nicht mehr so einfach für sie war mir meinen Glauben “abzukaufen”.

Ein Grund mehr mich anzustrengen und gerade diesen Menschen in Liebe zu begegnen. Ein Grund mehr warum das Tier endlich sterben muss…

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07 Dez 2008

Bibelarbeit

Kategorie: Bibel — verfasst von Pilgerer um 08:00

Nach den etwas ernsteren Themen möchte ich mal wieder über etwas einfacheres schreiben :). Die Arbeit im und am Wort Gottes ist ja für jeden Christen etwas lebensnotwendiges. Es zieht uns zum Wort. Nun wenn man da so liest erscheint einem beim Lesen mal diese Stellen und beim nächsten mal wieder diese Stellen wichtig. Man bekommt vielleicht plötzlich Erkenntnis bzgl. eine Stelle die man nie verstanden hat und möchte sich Notizen machen.

So nun meine Frage an Euch – wie arbeitet Ihr in der Bibel?

Ich persönlich habe mir einige Farben und einige Abkürzungen angeeignet. Mit Buntstiften markiere ich Textteile, die für mich eine bestimmte Bedeutung haben (z.B. rot für Stellen, die über die die Glaubenstat Jesu berichten, blau für einfach interessante Stellen usw; am Rand notiere ich mit Bleistift Abkürzungen oder Symbole). Das hat den Sinn, dass ich damit versuche bestimmte Textstellen besser und schneller wieder zu finden. Außerdem (denke ich) beschäftigt man sich dann besser mit dem Wort und liest nicht nur einfach so drüber :).

Wenn wir schon beim Markieren sind: kenn jemand wirklich gute Bunt- oder andere Markierstifte. Ich bin bei Büchern (und natürlich gerade bei der Bibel) ein pedant – ich hasse es, wenn sich da was durchdrückt. Das muss alles schön ordentlich sein :) . Daher bin ich schon ewig auf der Suche nach wirklich guten Markierstiften. Also wenn da einer einen Tipp hat – nur her damit!

Neben meiner Bibel habe ich ein Büchlein liegen, in das schreibe ich mir bestimmte und wichtige Aussagen der einzelnen Bücher heraus. Einige versuche ich mir auswendig zu merken. Ich gehe dabei so vor, dass ich immer ein Buch versuche ganz durchzuarbeiten. Für speziellere Sachen (wie z.B. den Artikel mit der Wahrheit an dem ich noch schreibe, hab ich noch einen Block rumliegen, in den ich nur diese ganz speziellen Dinge reinschreibe).

Nicht das ihr denkt ich wäre unglaublich fleißig :) oftmals lese ich einfach nur in meiner stillen Zeit am Abend ein Kapitel und das wars dann. Das kommt vor allem dann vor, wenn ich müde bin und einen harten Tag hinter mir habe (obwohl ich sagen muss, dass die Arbeit am Wort oft wieder unglaublich frisch macht).

Nun interessiert mich wirklich wie ihr in der Bibel arbeitet. Habt ihr ein bestimmtes System oder lest ihr “einfach” nur. Schreibt ihr auf oder versucht ihr im Geist zu behalten, macht ihr Notizen oder nicht? Wie auch immer ihr das macht, wäre schön wenn ihr mir davon berichten könntet.

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