22 Feb 2010

Fundsachen

Kategorie: gefunden — verfasst von Pilgerer um 14:33

Ich sehe mir eigentlich fast jeden Sonntag Predigten von Pastor Wegert oder aber auch Bayless Conley an. Ich finde diese bringen mir sehr viel, lehren mich, öffnen mir die Augen usw. Eines Sonntags jedoch war ich wohl zu einer falschen Zeit vor dem Fernseher und ich zappte in Hour of Power (was ich eigentlich irgendwie nicht so mag) rein. Und dabei sah ich dann Nick. Nick predigte von Jesus und der Gnade Jesus zu kennen usw.

Dies ist ja an und für sich nichts neues. Das Besondere an der Sache ist Nick selber, denn Nick hat keine Arme -- und auch keine Beine. Vielleicht habt ihr das bei Liane schon gesehen, wenn nicht, dann seht Euch das Video bitte an. Mich jedenfalls hat die Botschaft sehr bewegt.

Ich jedenfalls danke Gott für Nick! Ein bisschen schäme ich mich aber auch, weil ich Arme und Beine habe -- jedoch weit weniger engagiert für Gott arbeite!

Ein anderes Fundstück habe ich ebenfalls bei Liane gefunden. Vielleicht erinnert sich der eine oder andere an meinen Beitrag: Die Hölle ist die Hölle. Damals wurde mir durch einen Film irgendwie plötzlich bewusst wie schrecklich die Hölle sein muss. Was mich damals so fertig gemacht hat waren weniger die Qualen, sondern die Vorstellung dass diese Qualen ewig währen. Durch einen Kommentar von Liane wurde ich auf einen Beitrag von ihr aufmerksam. Wer noch nicht der Meinung ist, dass die Hölle ein furchtbarer (und vor allem ein unter allen Umständen zu meidender) Ort ist, sollte sich diesen Beitrag von ihr wirklich mal durchlesen. Liane beschreibt unglaublich plastisch wie sie die Hölle gesehen hat -- nichts, was ich ebenfalls sehen möchte.

Viele Christen möchten nichts von der Hölle wissen, und möchten auch nicht sehen, dass man ungläubigen Menschen von der Hölle erzählt. Ich bin anderer Meinung! Dies ist nunmal die letzte Konsequenz und niemand in der gesamten Bibel hat den Menschen öfter von “Knirschen und Zähneklappern” ob dieser falsch getroffenen Entscheidung erzählt als Jesus selbst. Von daher ziehts Euch rein und wisst: mit Jesus ist man einfach immer auf der richtigen Seite.

Zum Abschluss noch etwas Stimmungserhellendes von ASBO:

Jaja - die anderen sehen immer so komisch aus :)

Jupp - Jesus starb für uns alle! Halleluja! Auch für DICH!

Ja! Jesus starb für uns alle! Auch für DICH! Segen Dir!

Schöne Woche Euch noch allen! Und Segen vom allmächtigen Gott!

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15 Feb 2010

Mein Freund: Gott

Kategorie: DANKE!, GOTT, Gebete, Lieblinks, gefunden — verfasst von Pilgerer um 10:54

Dies habe ich im Neukirchener Kalender gefunden und muss es einfach an Euch weitergeben:

Mit Liebe kommst Du mir entgegen

Mein Gott, mein Freund,
wie gut, dass du das Licht meines Lebens bist.
Mitten in der Dunkelheit umfängst Du mich,
damit ich nicht nur die Schatten sehe,
sondern auch deine Güte.

Zusammen mit den Kräften deiner Schöpfung
möchte ich dir danken und dich preisen.

In dir hat alles Leben seinen Grund und Ursprung,
das Fröhliche und das Unvergängliche,
die Bewegung und die Ruhe.

Ich staune
über die Brücke vom Schöpfer zur Schöpfung,
von der Ewigkeit in die Zeit und
vom unerschaffenen Licht zum erschaffenen Licht,
das mir vielfarbig entgegenleuchtet.

Mit Liebe kommst Du mir entgegen.

Gib mir Kraft, dass ich aufbreche und mich
auf die Brücke wage, die du baust.

WOW! AMEN!

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08 Dez 2009

Gnadensache!

Kategorie: GOTT, Glauben, Lieblinks — verfasst von Pilgerer um 13:33

Weihnachten rückt immer näher und die Menschen beginnen wieder sich darauf vorzubereiten. Das heißt sie rennen von einem Termin zum nächsten, von einem Weihnachstmarkt zum anderen. Sie kaufen wie wild Geschenke, geraten deswegen mit anderen in Streit und Stress und je näher der 24.12. rückt, desto schlimmer wird das Ganze.

Klar -- diesen Jesus gabs auch mal. Und  viele Menschen gehen an diesem Tag auch in die Messe (für viele das einzige mal im ganzen Jahr) -- weil es so schön feierlich ist. 

Ich will das alles nicht verurteilen -- und ehrlich gesagt bin ich froh, wenn Menschen zur Messe gehen -- wenigstens an einem Tag im Jahr können wieder Samen gestreut werden. Und vielleicht fallen sie ja auf fruchtbaren Boden.  Dennoch möchte ich der Welt zurufen, dass wir an diesem Tag die Geburt des Retters feiern! Warum Retter? Weil er alleine fähig ist alle Menschen zu erlösen die an ihn glauben. Er macht uns frei von Schuld, egal was wir böses getan haben, egal wieviel gutes wir getan haben -- durch ihn kommen wir zu Gott. Errettung durch Gnade!

Ich habe vor einiger Zeit ein Video bei Rolf gefunden, welches (wie ich finde) einfach ganz herrlich erklärt was Jesus für uns tut. Bitte schaut es Euch doch einmal an! Es ist so wichtig, dass ihr versteht was Gott für uns getan hat.

 

Denn so [sehr] hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.

:heart:

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24 Nov 2009

Jesus Punk

Kategorie: Glauben, Lieblinks — verfasst von Pilgerer um 08:34

Über Bento hab ich einen Blog gefunden, den ich wirklich sehr schön finde und deshalb nicht vorenthalten will. Der Blog von “Jesus Punk” ist (wie wohl auch die Autorin) ist anders als mein Blog (und wohl auch ich). Wir haben unterschiedliche Lebensgeschichten und auch unterschiedliche Lebenseinstellungen (Punk – Konservativ :bye: ). Dennoch: die Botschaft ist die gleiche: Jesus lebt! :yahoo:

Das finde ich wirklich klasse! Aber das ist nicht der Grund, warum ich Euch dieses Blog vorstellen möchte. Der Grund ist einfach, dass das Blog von Jesus Punk von unglaublich ehrlichen, tiefgehenden  und zu Herz gehenden Zeugnissen nur so strotzt! Ich habe mich noch nicht ganz durchgelesen, aber das was ich gelesen habe ist einfach krass!

Besonders gut gefallen hat mir auch ein Beitrag über die Bibel und ob sie wahr oder aber nur ein “Wurschtblatt” wäre. Dieser Beitrag tut mir gerade sehr gut, ob der Narren und Toren die mich gerade umgeben und sich selber und der restlichen Welt einreden möchten, wie dumm es ist diesem Buch zu glauben. Ich selbst rufe hier die Wahrheit ja auch ständig raus: Jesus lebt! Er liebt dich! Er erlöst dich von Deinen Sünden! Er ist der Weg, die Wahrheit und das Leben!

Aber wenn Dir meine Worte nicht  zugänglich sind, dann schau doch mal bei Jesus Punk vorbei!  :good:

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10 Nov 2009

Gerechtigkeit?

Kategorie: GOTT, Glauben, Me — verfasst von Pilgerer um 16:12

Einen großen Anteil meiner Sehnsucht nach Gott, dem Himmel und dem Leben mit Jesus macht mein Hunger nach Gerechtigkeit aus. Leider sieht es in dieser Welt nicht gerade gerecht aus. Und dabei geht es nicht nur um die Ungerechtigkeit bei der Verteilung von Vermögen, Nahrung, Bildungsmöglichkeiten. Ungerechtigkeit findet man in dieser Welt an jeder Ecke.  Gerade eben muss ich wieder miterleben, wie Kollegen und Kolleginnen trotz guter Leistungen nicht berücksichtigt  oder aber schlecht beurteilt werden. Während natürlich andere (ich denke jeder kennt solche Leute), die sonst keine Leistung bringen aber dafür das Talent haben sich in Szene zu setzen, sich in den Vordergrund spielen und die Fleißigen überholen.

Da kocht der Zorn echt hoch bei mir.  Aber in dieser Welt steht man dem einfach recht machtlos gegenüber. :cry:

Da bin ich echt froh und dankbar, dass sich der Herr nicht verkohlen läßt. Das kein Schauspiel, keine Maskerade den Herrn hinters Licht führt. Er schaut direkt ins Herz. Wir liegen offen vor ihm wie ein aufgeschlagenes Buch! Auf den Herrn können wir vertrauen, sein Gericht wird gerecht sein!

Danke Herr, dass Du gerecht bist! Du bist der (einzige) Weg, die Wahrheit und das Leben! AMEN!

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20 Mrz 2009

Nervige Handymelodien

Kategorie: GOTT — verfasst von Pilgerer um 07:23

Sagt mal nerven Euch nicht auch diese unglaublich doofen Handy-”Lieder”, vorgetragen von quäkenden Hasen, Igeln oder Maulwürfen? Mich schon :) - und zwar tierisch. Irgendwie muss ich mir die Dinger immer dann anhören, wenn ich krank auf dem Sofa liege und einfach nur was entspannendes im Fernsehen schauen will. Und während man so von Programm zu Programm zappt muss man sich leider auch in jeder Werbepause diese Melodien anhören.

Heuriger Höhepunkt: “Ich liebe dich, obwohl du scheiße bist” vorgetragen von Mauli dem Maulwurf. Als ich das zum ersten mal vernommen habe dacht ich, ich höre nicht recht. Immer öfter wünsche ich mir Augenlieder für die Ohren. Dieses doofe Lied verfolgte mich regelrecht. Ich verurteilte es sofort. Der Text war mir unerträglich, denn wenn ich jemanden liebe, dann kann ich den nicht “scheiße” finden.

Aber dann kam mir der Gedanke, dass Jesus mich ja auch liebt. So wie ich bin nimmt er mich an. Trotz all meiner Fehler bin ich wertvoll in seinen Augen. Egal wie oft ich falle und egal welchen Mist ich anstelle, er bleibt mir treu. Für ihn bin ich nicht “scheiße” –  ich bin wertvoll in seinen Augen! Ich liebe Jesus und versuche ihm zu folgen, aber oft mache ich fehler, folge falschen Wegen, höre falschen Dingen zu, lasse meine Augen falsche Dinge sehen. Immer wieder holt mich der Herr auf den rechten Weg und lässt mich nicht allein. 

Wenn ich jetzt das Lied höre, dann bin ich nur noch dankbar. Denn ich habe wirklich jemanden gefunden, der mich liebt, obwohl ich “scheiße” immer noch voller Sünde bin!

Jesus liebt auch Dich! Und wenn Du dich einsam und verlassen fühlst, von niemanden geliebt oder von niemanden verstanden. Wenn Du denkst, dass Dir niemand zuhört oder Du dich ausgenutzt fühlst, dann wisse, dass Jesus für dich da ist. Er liebt Dich und egal was Du getan hast, diese Liebe wird nie aufhören. Egal wie “scheiße” Du dich fühlst, er ist da und reicht dir die Hand.  Du musst sie nur noch greifen! Er nimmt dich an, wie Du bist.

Für mich ist Mt. 11, 28 ff immer wieder ein wunderbarer Trost, wenn Jesus spricht:

28 Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, so will ich euch erquicken! 29 Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir, denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen! 30 Denn mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht.

Komm zu Jesus und er wird dich erquicken und Du wirst Ruhe finden für Deine Seele!

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17 Mrz 2009

Samen und Wellen

Kategorie: Glauben — verfasst von Pilgerer um 09:08

In meinem Andachtsbüchlein bin ich wieder mal auf zwei Bibelstellen gestossen, die mich schon immer sehr bewegt haben. Der Text dazu sprach mir aus dem Herzen. Die erste Bibelstelle ist aus Mt 13,18, Mk 4,3 oder auch Lukas 8,5:

5 Es ging ein Sämann aus zu säen seinen Samen. Und indem er säte, fiel einiges auf den Weg und wurde zertreten, und die Vögel unter dem Himmel fraßen’s auf.6 Und einiges fiel auf den Fels; und als es aufging, verdorrte es, weil es keine Feuchtigkeit hatte. 7 Und einiges fiel mitten unter die Dornen; und die Dornen gingen mit auf und erstickten’s. 8 Und einiges fiel auf gutes Land; und es ging auf und trug hundertfach Frucht.

In 3 Evangelien findet man dieses Gleichnis. Und jedesmal wenn ich es lese frage ich mich unterbewusst in welche Kategorie ich falle. Ich hoffe und bete immer sogleich, dass der Herr den Samen bei mir auf gutes Land fallen läßt und ich Frucht bringe. Doch oft kommt (wie Bento ihn liebevoll nennt) Mr. Kacke und flüstert mir ein, dass es wohl nicht so wäre.

Die zweite Stelle ist die bekannte Stillung des Sturms in Lk 8,22 ff:

Und als sie fuhren, schlief er ein. Und es kam ein Windwirbel über den See und die Wellen überfielen sie, und sie waren in großer Gefahr. 24 Da traten sie zu ihm und weckten ihn auf und sprachen: Meister, Meister, wir kommen um! Da stand er auf und bedrohte den Wind und die Wogen des Wassers, und sie legten sich und es entstand eine Stille. 25 Er sprach aber zu ihnen: Wo ist euer Glaube?

So oft in unserem Leben ist es doch so, dass sich scheinbar die Sorgenwellen überhoch über uns auftürmen. Wir sehen gar nichts anderes mehr. Mir geht es jedenfalls so. Ich nenne mich Christ, doch Zweifel schleichen sich in mein Herz und Mr. Kacke meint dann immer “Na wo ist er jetzt dein Gott”.

Für mich selbst bin ich nach langem nachsinnen  zu zwei Einsichten gekommen. Was den Sämann betrifft, so ist es doch so, dass bei allen der Samen gesät wird. Der Herr sät nicht nur bei manchen, sondern bei allen. Nur geben wir dem Samen nicht den Platz den er haben sollte. Ich kann Jesus den besten Platz in meinem Herzen geben, den fruchtbarsten Boden. Und so würde der Glaube aufgehen und Frucht bringen. Ich kann aber auch an diesem Platz zulassen, dass der Glaube überwuchert wird von allerlei Sorgen. Mich ablenken lassen von der Welt und letztlich den Herrn nicht den Platz geben den er verdient. Oder aber ich lasse den Samen gar nicht ein und lasse ihn verdorren außerhalb meines Herzens – na gut, dann kann auch nichts aufgehen.
Was ich sagen will: ich glaube jedermann ist selbst der Gärtner des Glaubens. Wir können ihn stärken und bewahren. Unkraut wird immer wieder aufgehen und sich um das Pflänzchen wickeln – aber das kann man ausreißen und verbrennen.

Was den Sturm angeht, so ist niemand vor den Untiefen dieses Lebens gefeit. Es trifft jeden. Wir werden krank oder jemand den man geliebt hat ist nicht mehr da, wir verlieren unseren Arbeitsplatz oder haben Geldnöte. Wir glauben im Strudel des Lebens zu ertrinken, fühlen uns alleine und verlassen. Aber das sind wir nicht. Jesus ist immer da (er selbst sagte uns “Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an das Ende der Weltzeit!”). Er verlässt uns nicht. Seine Aussagen sind wahr und er ist treu. Jesus Christus ist derselbe gestern und heute und auch in Ewigkeit (Hebräer 13,8). Auf ihn können wir uns verlassen. Egal welche Stürme uns bedrohen, Jesus ist stärker – er trägt uns durch.

Ich weiß nicht, ob das was ich da von mir gebe theologisch richtig ist – ich lasse mich gern belehren. Es ist eben das Ergebnis meiner Gedanken und Überlegungen. Der Glaube an unseren Herrn hilft uns durch die Stürme des Lebens und wie unsere Beziehung für Jesus aussieht, dafür sind eben auch wir selbst verantwortlich.

Was den Sturm angeht, so hat Bayless Conley (Heilungen im Lukasevangelium – Teil 4) erstaunliches mehr herausgelesen. Sehr lesenswert wie ich finde (direktlink).

Segen Euch allen!

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25 Feb 2009

Beziehungsstress

Kategorie: GOTT, Me — verfasst von Pilgerer um 08:58

Momentan fühle ich mich fern von Gott. Viele Dinge gehen mir durch den Kopf, resultierend aus Verfehlungen und alten Sünden, Dingen die ich hier im Blog geschrieben habe oder aber bei Wegi, Stefan oder anderen Blogs gelesen/kommentiert habe. Ich fühle mich irgendwie an einem Scheideweg stehend.

Wie immer in Krankheit oder Problemen – egal ob mit Menschen, der Welt oder Gott neige ich dazu mich zurückzuziehen. Ich möchte dann mit niemanden sprechen und auch nicht, dass mich jemand anspricht.

In meiner Beziehung zu Gott drückte sich das in einem kurzen geistlichen “Hallo” am Abend und dem Verzicht des Bibel lesens aus. Ich weiß natürlich, daß das nicht gut für mich ist und das Gott weder etwas für meine Verfehlungen, noch für meine verdrehten Gedanken kann. So konnte das nicht weiter gehen…

So kniete ich mich des Abends hin und bat Gott um Verzeihung für meine Dummheit und meine Gefühle (Glaube ist nunmal kein Gefühl – wann lerne ich das endlich). Ich war nicht in der Lage die Bibel herzunehmen und einfach beim Johannes Evangelium weiterzumachen. Deshalb schloss ich die Bibel und bat Gott eine Stelle auszusuchen für mich. Ich schlug die Bibel auf und ich war beim Psalm 1.

1 Wohl dem, der nicht wandelt nach dem Rat der Gottlosen,2 noch tritt auf den Weg der Sünder, noch sitzt, wo die Spötter sitzen, 2 sondern seine Lust hat am Gesetz3 des Herrn und über sein Gesetz nachsinnt4 Tag und Nacht. 3 Der ist wie ein Baum, gepflanzt an Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit, und seine Blätter verwelken nicht, und alles, was er tut, gerät wohl. 4 Nicht so die Gottlosen, sondern sie sind wie Spreu, die der Wind verweht. 5 Darum werden die Gottlosen nicht bestehen im Gericht, noch die Sünder in der Gemeinde der Gerechten. 6 Denn der Herr kennt den Weg der Gerechten; aber der Weg der Gottlosen führt ins Verderben.

Ich fragte mich, warum Gott mir gerade diese Stelle zeigen will. Beim nachdenken darüber begriff ich, dass der Herr mir hier einen Weg aufzeigt. Es geht nicht so sehr und diese Dinge um die ich mir Gedanken gemacht habe, noch nicht einmal darum, wie ich mich dabei fühle. Es geht letzlich darum den Weg des Herrn zu gehen und Frucht zu bringen. Folge einfach dem Weg des Herrn und du wirst Frucht bringen. Das passte zu den beiden Wörtern, die mir der Herr die letzten Jahre auf meine Fragen immer wieder ins Herz gab: “geh einfach”.

Da der Herr schonmal dabei war mir was zu erklären, beantwortete er mich gleich auch meine (Zweifel) Fragen was die Gottlosen in dem Psalm betrifft: es geht nicht (wie man sofort geneigt ist) um die weltlichen Erfolge des Gottlosen. Es geht um Frucht. Der Gerechte hat Frucht im Sinne Gottes, der Gottlose nicht. Eines Tages wird alles dem Blick des Herrn standhalten müssen. Und dann werden all die weltlichen Erfolge der Gottlosen nicht mehr viel bedeuten …

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28 Jan 2009

Die Liebe

Kategorie: Bibel, GOTT — verfasst von Pilgerer um 11:22

Die Liebe ist eine merkwürdige Sache. Vor allem deshalb, weil wir gar nicht wissen was Liebe eigentlich ist. Ich selbst verstand unter diesem Wort eben eine Gefühlslage, die man eigentlich so gar nicht beschreiben konnte. Ein komische Gefühl in der Magengegend oder so ähnlich.

Ich habe mich im letzten Jahr ziemlich viel mit diesem Wort beschäftigt. Ich habe herausgefunden, dass der Herr Jesus die Liebe das größte Gebot im Gesetz nennt:

36 Meister, welches ist das größte Gebot im Gesetz? 37 Und Jesus sprach zu ihm: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Denken«. 38 Das ist das erste und größte Gebot. 39 Und das zweite ist ihm vergleichbar: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«. An diesen zwei Geboten hängen das ganze Gesetz und die Propheten.

Wow – wie gewaltig. Im Prinzip das ganze AT, das gesamte Gesetz in diesen beiden Geboten. Was für eine Essenz ist dieses Wort. Auch seinen Jüngern gab der Herr (und später auch die Apostel) immer wieder die Anweisung (schon fast sowas wie ein Befehl):

Joh 15,12: Das ist mein Gebot, daß ihr einander liebt, gleichwie ich euch geliebt habe.

Hmm – im Prinzip ist es ein Befehl. Wie kann man jemanden befehlen jemanden anderen zu lieben? Liebe dieses köstliche Gefühl der Zuneigung – das kann man doch nicht jedem zuteil werden lassen? Doch nicht ohne das dieses Gefühl zu einer reinen Oberflächlichkeit verdirbt. Wie kann der Herr so etwas verlangen? weiterlesen “Die Liebe”

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16 Jan 2009

Die Hölle ist die Hölle!

Kategorie: Gebete, Me — verfasst von Pilgerer um 09:17

Nur ein kurzer Gedanke zwischen anderen Artikeln an denen ich arbeite (oder besser die mich gerade innerlich bearbeiten). Ich habe von einigen Tagen mit meiner Frau den dritten Teil von “Fluch der Karibik”. Nun ja – das soll keine Rezension werden, und das ich persönlich den Film nicht mag soll auch keine Rolle spielen.

Es gibt aber in diesem Film eine Szene wo Cpt Jack Sparrow in der “Unterwelt” leben muss. Das Bild von dieser Welt hat mich wirklich sehr erschüttert. Jack ist mit seinem Schiff (der Black Pearl) in einer Wüste ohne einen Windhauch gestrandet. Gefangen in Halluzinationen, Sehnsüchten und sich nicht erfüllenden Hoffnungen (z.B. der verzweifelte Versuch nach Genuss oder die Hoffnung nach einem Windhauch der das Schiff bewegen könnte).

Diese Ansammlung von Halluzinationen und absolut nutzlosen und verzweifelten Handlungen um irgendetwas zu bewirken, was letztlich zu keinerlei Ergebnis führt ist einfach ein schreckliches Bild. Ich konnte mich so gut in dieses Bild hineinversetzen, dass mir davon ganz übel wurde. Ich assoziierte dieses Bild sofort mit der Hölle. Der Strafe nach dem Gericht. Was mir dabei am meisten zusetzte, war der Gedanke an die Ewigkeit und das getrennt sein von Gott.

Ich habe mich mit der Hölle und dem was für die verlorenen Seelen kommt noch nicht so richtig beschäftig muss ich zugeben. Aber nach meinem Verständnis wird man in der Hölle ewig von Gottes Liebe getrennt sein.  Wie es da letztlich aussehen wird, weiß ich nicht.  Allerdings wurde mir in diesem Moment absolut beklemmend klar, dass jeder der letztlich in dieser Hölle sein wird EWIGLICH in einer Welt ohne Gott und Hoffnung gefangen sein würde. Anders wie im Film (wo Sparrow auf wirklich doofsinnige Art und Weise gerettet wird) wird dieser Zustand ewig sein (so wie ich mir das vorstelle). NIE aufhören. Oh Gott wie schrecklich! Diese Hoffnungslosigkeit und Ausweglosigkeit machte mich so unglaublich traurig.  Nicht für mich, denn ich weiß, dass Jesus Christus meine Rettung ist. Durch ihn komme ich zum Leben.

Aber dieser breite Strom der durch die leichte und breite Tür geht, diese unglaubliche Masse an Menschen, die vom Herrn nichts wissen, nichts wissen wollen oder ihn gar ablehnen. Dieses Bild macht mich fertig und traurig.

Eigentlich wollte ich hier noch ein Gebet schreiben, aber ehrlich gesagt weiß ich nicht wie ich es formulieren soll. Der Herr in seiner Gnade hat uns doch schon alles gesagt. Ich kann dem Herrn nur ein Bild in meinem Herzen schicken.

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