05 Aug 2009

Kirchenkrise?!

Kategorie: GOTT, nachfolge — verfasst von Pilgerer um 08:16

Meine Entscheidung die katholische Kirche nicht zu verlassen, habe ich hier ja schon mal beschrieben. Die Gründe habe ich bereits dort genannt. Ich persönlich habe einfach das Gefühl, dass Gott mich an diesem Platz haben will. Das ich als jemand, der die Heilstat Jesus durch Gottes Gnade erfahren hat, dort tätig bin. Ich hatte einfach das Gefühl, dass Gott will, dass ich ihm in meiner Gemeinde dienen soll.

Deshalb bin ich nicht ausgetreten (alleine der Gedanke bereitet mir äußerstes unbehagen, es kommt mir vor, als würde ich meinen Platz verlassen. Schlimmer: es kommt mir vor wie Flucht). Ich habe daher begonnen wieder katholische Gottesdienste in meiner Gemeinde zu besuchen, habe den Pfarrer kennen gelernt, habe Bibelstunde besucht usw. Ich fühle mich wohl hier. Und während ich die ersten Schritte in dieser Gemeinde tue, bemerke ich einen Gesinnungswandel in unserer Gemeinde. Die Mitglieder der Bibelstunde haben mich z.B. sehr berührt. Auch der Pfarrer tut sein Möglichstes, der Gemeinde Jesus nahe zu bringen.

Dennoch: er sagt auch, dass die Mehrzahl der Leute die er tauft, während der Kommunion begleitet, firmt, verheiratet und im Gottesdienst sieht Gott und Jesus eigentlich nicht kennen. Er fragte mich: “Was bleibt über?”. Das klang für mich schon fast frustriert. In der Tageszeitung erschien dann auch ein Artikel über ständig steigende Kirchenaustritte bei den Landeskirchen. Nun wäre es Humbug zu glauben, dass diese Menschen die Landeskirchen für zu lau empfinden und in großen Massen den freien Christengruppen zulaufen würden. Leider ist dies wohl nur zu einem sehr kleinen Prozentsatz der Fall.  Das ist sehr betrüblich. Keine Frage: die Kirchen stecken in einer tiefen Krise. Und für keinen ist das ein Grund zur Freude – denn dadurch sterben Menschen! Zwei mal!
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21 Jul 2009

Bibel-Projekt

Kategorie: Allgemein — verfasst von Pilgerer um 14:54

Hallo alle miteinander! Ich möchte Euch kurz auf ein Projekt hinweisen, dass mich fasziniert. Als Christ fragt man sich manchmal, was man für Gott tun könnte (ich jedenfalls :D ). Also wie der Dienst für Gott aussehen könnte. Ich denke ich persönlich frage einfach zu viel :) anstatt einfach mal zu machen (mein Verstand muss irgendwie immer alles begreifen, das macht mich oft unblaublich langsam).

Dann sieht man wieder Menschen, die wirklich einfach “machen”. Das ist (für mich gesehen) wohl der bessere Weg. So etwas ist meiner Meinung nach das Projekt BibleZ.  Es handelt sich hierbei um ein Bibelprogramm für den PC und ist momentan nur unter Linux lauffähig (was keinesfalls ein Nachteil ist – Linux ist super!). Das Programm soll jedoch später auch für andere Plattformen zu portieren sein. Zefanja ist der Initiator dieses Projekts. Ich persönlich finde es klasse, denn der PC spielt heute beim Lesen der Schrift doch eine große Rolle (Suche und Recherche).

Was es in diesem Sektor momentan so gibt finde ich nicht so gut und deshalb danke ich Zefanja ganz besonders dafür das Angebot unter Linux zu erweitern und verbessern. Das finde ich einfach klasse! Danke dafür!

Zefanja hat sich viel Arbeit gemacht und ist eifrig dabei sein Programm immer weiter voran zu treiben. Was ihm fehlt, sind Leute, die ihm helfen das Programm zu testen und Fehler zu finden. Oder aber auch Leute, die der engl. Sprache mächtig sind (leider falle ich da nicht so drunter), um Übersetzungen zu leisten.

Wenn ihr dazu lust habt, oder Euch einfach so für das Programm interessiert, könnt ihr Euch hier über den momentanen Stand informieren, bzw das Proggi downloaden.

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28 Mai 2009

Mein Platz?

Kategorie: Me, Mission — verfasst von Pilgerer um 09:27

Wo ist der Platz, an dem Gott mich will? Das ist eine Frage, die mich schon seit sehr langer Zeit beschäftigt. Als ich ca 20 Jahre alt war (uuups – ist das wirklich schon sooo lange her?) hat Gott mir in seiner Gnade gezeigt wer er ist. Noch besser: er hat mir die Heilstat Jesu erklärt. Ich habe mich bekehrt.

Nun ja ich bin leider kein gutes Kind und immer wieder weggelaufen. Habe mich widersetzt, ihn ignoriert, verletzt. Das ich mir dabei eigentlich nur selber geschadet habe, habe ich erst viel später bemerkt. Gott ist ein guter Vater voller Liebe – und daher hat er mich nicht aufgegeben, sondern mir mal wieder geholfen. Er hat mir die Augen geöffnet und mir gezeigt wie weit ich mich von ihm entfernt habe.

Doch während der ganzen Zeit – egal ob ich Gott nahe war oder ferne – habe ich eigentlich die katholische Kirche und deren Gläubige in eine Ecke verdammt. Ich bin katholisch getauft und erzogen. Doch bekehrt wurde ich von “freien Christen”. Und nach meiner Bekehrung war für mich die katholische Kirche so etwas wie eine Sekte.

So ca 10 Jahre lang empfing ich keine Eucharistie mehr. Durch meine Unentschlossenheit und meine Ungehorsam hatte ich keine Gemeinde mehr, denn die Katholiken mied ich und bei den “anderen” fand ich irgendwie keine Heimat. Ich fühlte mich wie ein Geschwür außerhalb des Leibes Christi.

Im Jahr 2008 sollte alles anders werden. Ich wollte eine Gemeinde, ich wollte über Gottes Wort reden, ich wollte geistlich wachsen, mich engagieren. Ich suchte nach Gemeinden in meiner Nähe und wurde auch fündig. Es gab 2 FEG Gemeinden etwas 25 km von mir entfernt. Ich besuchte einige Gottesdienste, doch mein Herz blieb kalt. Ich hatte das “Gefühl”, als wollte Gott mich nicht an diesem Platz haben. Ich war verwirrt.

In dieser Zeit teilte Stef in seinem Blog mit, dass er sich wieder der katholischen Gemeinde zuwenden wird. Ich war geschockt. Wieso bei den Katholiken? Sowohl in seinem, als auch in den Blogs bei Bento und Philip wurde eifrig diskutiert.

Ich stellte mir plötzlich die Frage, ob Katholiken Christen nach meinem Verständnis wären. In mir kam die Antwort auf, dass ich niemanden das Himmelreich verwehren kann (wie Arrogant ist das denn?), dass kann nur der Herr. Jesus ist der Weg, die Wahrheit und das Leben. Wer an ihn glaubt wird leben. Könnte ich jemanden nicht Bruder / Schwester nennen, der dies von Herzen glaubt, jedoch der “falschen” Denomination angehört? Ist es nicht so, dass Jesus die menschlichen Herzen genau kennt?

Plötzlich fragte ich mich, ob Gott mich nicht genau da haben will. Ist es nicht einfach und schön  seinen Glauben in einer Christengemeinde unter lauter wiedergeborener Menschen auszuleben? Ja das ist es, aber hat Gott das vor mit mir?

Ich lasse die Meinungen der “anderen” über die katholische Kirche jetzt außer Acht, genauso die Meinung der Kirche über die anderen Denominationen. Das ist für meine Entscheidung nicht wichtig. Wichtig ist allein, was Gott für mich vorhat.

Für mich ist die katholische Kirche eine Gemeinschaft von Gläubigen, die ihre Fehler hat. Sie steht mit Sicherheit (oftmals auch zu Recht) am Meisten in der Kritik der anderen Denominationen. Meiner Meinung nach hat sie auch den größten Teil von Namenschristen weltweit.

Dennoch – ist dies der Grund für mich als wiedergeborenen Christen diese Gemeinschaft zu verlassen. Kann dies von Gott gewollt sein? Das wir alle, die wir die Wahrheit erkannt haben eigene kleine Grüppchen aufmachen?

Jesus gab uns allen den Auftrag das Evangelium den Menschen zu verkünden. So senden wir Menschen in die entlegensten Teile der Erde – und das ist gut so. Wir stellen uns auf die Straße und erzählen jedem der es hören will (oder auch nicht) von Jesus – und auch das ist gut so.

Aber wie bitteschön können wir Salz und Licht sein, wenn wir uns in unsere Versammlungsräume setzen und fast unsichtbar von der Welt Jesus anbeten, während Millionen im eigenen Land das nicht sehen? Ist ein “Herzlich Willkommen” Schild an der Tür wirklich genug? Ist das nicht eigentlich Flucht? Ist es nicht besser in einer Gemeinschaft zu leben, die nicht perfekt ist, die Hilfe braucht und sich dort zu engagieren? Ist es nicht besser dort geistliches Leben zu leben wo es gebraucht wird?

Ich entschied mich einfach zu gehen und zu sehen ob es Gottes Wille ist. Denn das war die einzige Antwort die ich von Gott erhielt “Geh einfach”. Ich besuchte Gottesdienste in meiner katholischen Heimatgemeinde und stellte fest, wie bemüht der Pfarrer war Jesus in den Vordergrund zu stellen. Wie sehr er Jesus als den Retter der Menschen darstellte. Das kannte ich aus meiner Heimatgemeinde nicht.

Ich freute mich sehr zu sehen, wie er versuchte den Kindern  Jesus nahe zu bringen (er unterbrach dabei den normalen Gottesdienst und fing an Stellen aus der Predigt den Kindern zu erklären). Ich beschloss mehr zu tun und wollte eine Bibelstunde besuchen. Das hab ich gestern auch getan. Zunächst war ich geschockt, denn ich war bei weitem der jüngste Besucher. Alle haben sich über meinen Besuch gefreut und mich in ihre Mitte aufgenommen. Diese Bibelstunde hat mein Herz geöffnet, denn diese Leute sprachen von Jesus, seiner Heilstat, einer Bekehrung, einer neuen Schöpfung des Menschen. Das sind Brüder und Schwestern! Kein Zweifel.

Ich sprach danach mit dem Pfarrer, der die Bibelstunde geleitet hat. Er weiß, dass von seinen 4.000 Pfarrgemeinde-Mitgliedern zum großen Teil nicht verstehen was Jesus von ihnen will. Trotz seiner Bemühungen (und er ist wirklich sehr engagiert) ist das eben so. Aber sind wir alle nicht auch sehr engagiert und dennoch nehmen viele Menschen das Evangelium nicht an? Ist das ein Grund diese Gemeinde zu meiden? Ist das nicht eher ein Grund sich hier zu engagieren und die Brüder und Schwestern zu unterstützen Gottes Werk zu tun?

Mein Verstand sagt, dass es der richtige Weg ist. Aber noch vielmehr muss ich gestehen, dass sowohl in den Gottesdiensten, als auch in der Bibelstunde mein Herz geglüht hat. Nach mehr als 10 Jahren hab ich die Eucharistie wieder für mich in Anspruch genommen und was soll ich sagen – danach war ich glücklich!

Ich weiß nicht, was Jesus für mich vor hat. Aber ich weiß, dass ich Menschen für Jesus gewinnen will. Warum sollte ich dies nicht gleich mitten in dieser Gemeinde tun?

Ein Ehepaar sagte mal zu einem Missionar, dass sie sich sehr zur Mission hingezogen fühlten. Ihnen liege Vietnam dabei sehr am Herzen. Der Missionar antwortete ihnen: Wenn Ihnen Vietnam sehr am Herzen liegt, dann fangen sie doch einfach bei den Vietnamesen in Ihrer Stadt an…

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06 Mrz 2009

Betet für sie

Kategorie: Gebete, Mission — verfasst von Pilgerer um 09:06

Vielleicht ist Euch ja der Kommentar von Olyly  aufgefallen, wo Sie auffordert “wenn wir doch schon so schön beim beten sind, dann sollten wir das doch gleich auch mal für die Millionen Opfer tun, die von uns Christen hingemeuchelt wurden”.  Das dieser Satz genauso sinnlos ist, als wenn mir heute jemand vorwirft ein “dummer, deutscher Nazi” zu sein leuchtet anscheinend niemanden ein.

Olyly ist bekennende Atheistin – was irgendwie wohl immer gleichzusetzen ist mit jemanden, der offenbar von tiefen Hass gegen meinen Herrn erfüllt ist. Sie glaubt nicht an Gott, nutzt aber jede Gelegenheit über Christen und den Glauben herzuziehen (komisch – ich glaube jetzt auch nicht an Aliens, aber den größten Teil meines Lebens denke ich gar nicht an sie). Für Atheisten existiert Gott nicht (vermutlich) und Christen sind mindestens etwas komisch.

Ich finde Ted Dekker hat den Zustand von Nichtgläubigen sehr gut beschrieben (Black, Red, White) – ich sehe immer mehr, wie wahr seine Beschreibung ist. Selbst mit vernünftigen Argumenten kommt man nicht weit. Für einen Atheisten ist man als Christ “gehirngewaschen”, “gedopt”, “uneinsichtig”, ein “fundamentaler Radikaler” (nicht falsch verstehen – so hat man mich genannt. Nicht das jemand denkt ich hätte mir das ausgedacht).

Darf ich wütend auf sie sein, weil sie meinen Herrn verunglimpfen, ihn beleidigen, sich über ihn und mich lustig machen, seine Opfertat für uns alle einem “Verrückten” zuschreiben? Ich muss zugeben, dass ich diese Gefühle in mir habe. Aber dann sehe ich dieses Bild (Sabina hatte da mal drüber geschrieben) vor Augen. Dieses Bild in dem ein riesiger Strom Menschen durch das breite Tor geht und nur einige wenige gehen durch die schmale Tür. Und das macht mich traurig. Ich könnte weinen darüber. Sie sind so arm und sehen es nicht mal. So leer. Nur voller Spott und Hohn.

Es ist egal was man sagt, sie weigern sich es zu hören.  Aber beten kann ich, dagegen sind sie alle machtlos! Und das werde ich tun. Und ich bitte Euch alle das gleiche zu tun. Bittet für alle Menschen, dass sie den Herrn sehen. Das er in seiner großen Gnade ihr Herz bewegt, ihnen zeigt welch große Tat Jesus für sie getan hat. Das Jesus auch für sie gestorben ist und auch ihre Sünde getilgt hat. Das der Satan von ihnen ablässt. Das der Herr ihnen die Augen öffnet und sie die Wahrheit sehen können!

Ich denke es gibt gar kein wichtigeres Gebet. Schreien sollten wir zum Herrn deswegen, damit mehr Menschen durch die schmale Tür gehen.

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07 Dez 2008

Bibelarbeit

Kategorie: Bibel — verfasst von Pilgerer um 08:00

Nach den etwas ernsteren Themen möchte ich mal wieder über etwas einfacheres schreiben :). Die Arbeit im und am Wort Gottes ist ja für jeden Christen etwas lebensnotwendiges. Es zieht uns zum Wort. Nun wenn man da so liest erscheint einem beim Lesen mal diese Stellen und beim nächsten mal wieder diese Stellen wichtig. Man bekommt vielleicht plötzlich Erkenntnis bzgl. eine Stelle die man nie verstanden hat und möchte sich Notizen machen.

So nun meine Frage an Euch – wie arbeitet Ihr in der Bibel?

Ich persönlich habe mir einige Farben und einige Abkürzungen angeeignet. Mit Buntstiften markiere ich Textteile, die für mich eine bestimmte Bedeutung haben (z.B. rot für Stellen, die über die die Glaubenstat Jesu berichten, blau für einfach interessante Stellen usw; am Rand notiere ich mit Bleistift Abkürzungen oder Symbole). Das hat den Sinn, dass ich damit versuche bestimmte Textstellen besser und schneller wieder zu finden. Außerdem (denke ich) beschäftigt man sich dann besser mit dem Wort und liest nicht nur einfach so drüber :).

Wenn wir schon beim Markieren sind: kenn jemand wirklich gute Bunt- oder andere Markierstifte. Ich bin bei Büchern (und natürlich gerade bei der Bibel) ein pedant – ich hasse es, wenn sich da was durchdrückt. Das muss alles schön ordentlich sein :) . Daher bin ich schon ewig auf der Suche nach wirklich guten Markierstiften. Also wenn da einer einen Tipp hat – nur her damit!

Neben meiner Bibel habe ich ein Büchlein liegen, in das schreibe ich mir bestimmte und wichtige Aussagen der einzelnen Bücher heraus. Einige versuche ich mir auswendig zu merken. Ich gehe dabei so vor, dass ich immer ein Buch versuche ganz durchzuarbeiten. Für speziellere Sachen (wie z.B. den Artikel mit der Wahrheit an dem ich noch schreibe, hab ich noch einen Block rumliegen, in den ich nur diese ganz speziellen Dinge reinschreibe).

Nicht das ihr denkt ich wäre unglaublich fleißig :) oftmals lese ich einfach nur in meiner stillen Zeit am Abend ein Kapitel und das wars dann. Das kommt vor allem dann vor, wenn ich müde bin und einen harten Tag hinter mir habe (obwohl ich sagen muss, dass die Arbeit am Wort oft wieder unglaublich frisch macht).

Nun interessiert mich wirklich wie ihr in der Bibel arbeitet. Habt ihr ein bestimmtes System oder lest ihr “einfach” nur. Schreibt ihr auf oder versucht ihr im Geist zu behalten, macht ihr Notizen oder nicht? Wie auch immer ihr das macht, wäre schön wenn ihr mir davon berichten könntet.

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17 Nov 2008

Christenverfolgung

Kategorie: Gebete — verfasst von Pilgerer um 08:53

Valentin hat mich in einem Beitrag darauf aufmerksam gemacht, dass Christenverfolgung heute wohl mehr ein Thema ist als je zuvor. Die meisten von uns kennen dies wohl nur aus den “Sandalen”-Filmen der 50er, 60er Jahre (Quo Vadis oder ähnliche).

Valentin machte mir bewusst, wie gut es uns hier eigentlich geht. Wir können uns frei und ungezwungen zu unserem Glauben bekennen, ohne Ressentiments befürchten zu müssen. Sicherlich wird man auch hier mal angefeindet, in der Art, dass man sich über Christen lächerlich macht oder sie einfach für doof und rückständig. In der Regel werden wir jedoch nicht an der Ausübung unseres Glaubens behindert.

Für viele Christen in anderen Teilen unserer schönen blauen Kugel sieht dies jedoch ganz anders aus. Dort bekehren sich Menschen in einer absolut “feindlichen” Umgebung zu Jesus. In einer Umgebung, in der man sofort erkennt ob man nur ein Lippenbekenntnis abgibt oder nicht.

Ich bitte Euch für unsere verfolgten Brüdern und Schwestern zu beten und auch zu spenden. Sie brauchen unsere Hilfe.

Oh Vater im Himmel bitte beschütze Deine Kinder und schenke Ihnen Kraft und Stärke im Glauben. Bitte tröste Sie und hilf ihnen in Ihrer Not!

Bitte Vater hilf auch denen, die gegen deine Kinder vorgehen. Schenke ihnen deinen Geist, dass sie dich erkennen. Das sie erkennen dass DEIN Sohn der Weg ist und die Wahrheit und das Leben. Amen.

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20 Okt 2008

Vertrauen ist gut – nix ist besser!

Kategorie: GOTT, Glauben — verfasst von Pilgerer um 06:51

Ich ertappe mich immer wieder dabei mein geistliches Handeln kontrollieren zu wollen. Immer wieder rechne ich mit mir selber ab, bin mit meiner “Leistung” für Jesus nie zufrieden. Ich vergleiche mich mit anderen Vorbildern (siehe unten) aus der Bibel, oder aber auch mit Brüdern und Schwestern im reellen leben.

Ich kenne diese Menschen oft gar nicht, lese nur deren Websites und Bücher, höre begeistert ihre Lieder oder Predigten. Danach fühle ich mich oft schlecht und unwürdig.

Eines Tages gab mir der Herr eine kleine Erkenntnis und zeigte mir in einer einzigen Sekunde 2 Dinge.

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