05 Aug 2009

Kirchenkrise?!

Kategorie: GOTT, nachfolge — verfasst von Pilgerer um 08:16

Meine Entscheidung die katholische Kirche nicht zu verlassen, habe ich hier ja schon mal beschrieben. Die Gründe habe ich bereits dort genannt. Ich persönlich habe einfach das Gefühl, dass Gott mich an diesem Platz haben will. Das ich als jemand, der die Heilstat Jesus durch Gottes Gnade erfahren hat, dort tätig bin. Ich hatte einfach das Gefühl, dass Gott will, dass ich ihm in meiner Gemeinde dienen soll.

Deshalb bin ich nicht ausgetreten (alleine der Gedanke bereitet mir äußerstes unbehagen, es kommt mir vor, als würde ich meinen Platz verlassen. Schlimmer: es kommt mir vor wie Flucht). Ich habe daher begonnen wieder katholische Gottesdienste in meiner Gemeinde zu besuchen, habe den Pfarrer kennen gelernt, habe Bibelstunde besucht usw. Ich fühle mich wohl hier. Und während ich die ersten Schritte in dieser Gemeinde tue, bemerke ich einen Gesinnungswandel in unserer Gemeinde. Die Mitglieder der Bibelstunde haben mich z.B. sehr berührt. Auch der Pfarrer tut sein Möglichstes, der Gemeinde Jesus nahe zu bringen.

Dennoch: er sagt auch, dass die Mehrzahl der Leute die er tauft, während der Kommunion begleitet, firmt, verheiratet und im Gottesdienst sieht Gott und Jesus eigentlich nicht kennen. Er fragte mich: “Was bleibt über?”. Das klang für mich schon fast frustriert. In der Tageszeitung erschien dann auch ein Artikel über ständig steigende Kirchenaustritte bei den Landeskirchen. Nun wäre es Humbug zu glauben, dass diese Menschen die Landeskirchen für zu lau empfinden und in großen Massen den freien Christengruppen zulaufen würden. Leider ist dies wohl nur zu einem sehr kleinen Prozentsatz der Fall.  Das ist sehr betrüblich. Keine Frage: die Kirchen stecken in einer tiefen Krise. Und für keinen ist das ein Grund zur Freude – denn dadurch sterben Menschen! Zwei mal!
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16 Jun 2009

Ewig leben?

Kategorie: GOTT, Glauben — verfasst von Pilgerer um 07:47

Schon vor längerer Zeit bei Rob im Blog habe ich einen Beitrag gelesen, der mich sofort zum schmunzeln brachte. Nach unserer letzten Diskussion (siehe Beitrag “Kinder fragen eben“) vermeide ich es jetzt mal eine Ping und verlinke nicht direkt auf den Beitrag direkt. Rob bringt immer wieder Videos in seinem Blog – diesmal von QUEEN “Who wants to live forever”. Wer will ewig leben? Schon als ich die Überschrift gelesen habe, schrie mein innerstes: ICH!

Ja ich will ewig leben. Allerdings nicht wie man es sich so vorstellt. Wie es in diversen Kinofilmen verarbeitet wurde. Also wie z.B. in Indiana Jones, als Indi seinem Papa mal mit einem Schluck aus dem heiligen Gral wieder auf die Beine geholfen hat. Oder in zig anderen wo Menschen irgend einem magischen Gegenstand hinterherlaufen, der ewiges Leben verspricht. Seit ich Christ bin, kommen mir bei solchen Utopien immer zwei fragen.

Erstens: wieso geben wir Gegenständen solche Macht? Wieso sollte ein Gegenstand die Macht haben jemanden ewiges Leben zu geben? Wieso sollte etwas wie ein Kelch, aus dem Jesus getrunken hat, dieses vermögen? Mir zeigt das immer wieder, dass es Menschen möglich ist wirklich alles zu glauben. Nur Jesus zu sehen fällt anscheinend schwer, denn der Widerspruch fällt Menschen gar nicht auf. Der Widerspruch nämlich, dass Jesus sowieso jedem ewiges Leben verheißen hat. Es ist viel einfacher als von den bösen Nazi’s gejagt, über unsichtbare Brücken schreitend und unlösbare Rätsel lösend aus einem hölzernen Becher zu trinken. Man muss nur sein Herz öffnen für den, der für uns alle sein Leben gegeben hat. Sein Blut geopfert hat für unsere Sünden. Der auferstanden ist, um uns vor Gott zu rechtfertigen. Sein Herz öffnen für Jesus und glauben, das reicht um ewig zu leben.

Das bringt mich zu zweitens: wieso wollen Menschen unbedingt auf dieser Erde ewig leben? Wieso haben sie den Wunsch dieses Elend, diese Dummheit, diese Jagd nach vergänglichem Ruhm, Macht und Reichtum, die Grausamkeit der Menschen auf ewig mit ansehen zu müssen? Das verstehe ich nicht. Aber dieser insgeheime Wunsche scheint in uns tief verankert zu sein, denn sonst würden sich nicht soviele Bücher, Filme oder Spiele sich mit diesem Thema beschäftigen.

Ich will dennoch ewig leben, jedoch nicht auf dieser Erde. Sondern auf der verheißenen neuen Erde. Wo Jesus einen Platz für mich bereitet hat (das muss man sich mal vorstellen), wo Gott mitten unter uns leben wird, wo es kein Leid, keinen Schmerz, keine Tränen mehr geben wird. Ein ewiges Leben ist uns verheißen in Frieden und Freude!

Yes – i want to live forever!

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12 Jun 2009

Warum Schmerz?

Kategorie: GOTT, Glauben, Me — verfasst von Pilgerer um 09:26

In letzter Zeit hatte ich mal wieder Gelegenheit über Trauer und Schmerz nachzudenken. Das sind niemals schöne Gedanken, was daran liegt, dass auch die Situation, durch die man gerade gehen muss, nicht schön ist. Ich denke für diese Zeiten gibt es einfach keine ausreichende Erklärung oder Trost.

Es sind einfach schwere Zeiten und für keinen leicht.

Die Frage, warum Gott uns mit Leid “quält” tritt doch irgendwie immer auf. Wieso müssen wir leiden? Ich hab keine Ahnung. Sicherlich gibt die Bibel vielfältige Antworten hierauf. Ich war aber irgendwie nicht in der Lage danach zu suchen. Trotzdem kamen mir einige Gedanken, die ich mit euch teilen will.

  1.  Wieso fragt immer alle Welt danach, warum Gott das zulassen muss? Die Welt fragt doch auch nicht nach Gott. Sie ist ungehorsam, handelt nicht nach seinem Wort, verbannt ihn aus Gesellschaft und Leben,  verlacht ihn, verhöhnt ihn, glaubt nicht an ihn. Aber kaum passiert etwas schlimmes fragt alle Welt wieso Gott das zulassen kann. He Welt: Gott ist nicht dein Diener.
  2. Auch Christen sind vom Leid nicht verschont. Ich glaube an Gott, dass er mich liebt, ich sein Kind bin. Dennoch geschehen auch mir Dinge, die ich eigentlich nicht erleben will. Auch ich kann krank werden oder aber einen Unfall haben. Geliebte Menschen sterben.Das ist auch für mich schlimm. Ich leide und weine. Dunkelheit umgibt mich. Gott scheint mir ferne. Ich laufe an dem Bild in meinem Treppenaufgang  ”Spuren im Sand” vorbei und kann nicht glauben, dass die Spuren die man darauf sieht, nur noch die von Gott sein sollen. Das ich gerade getragen werde. Wieso sollte Leid für mich also gut sein? Wie kann mein Vater wollen, dass ich das durchmache?

    Ich glaube, dass er das gar nicht will. Er liebt mich und will mich sicherlich nicht weinen sehen. Wenn ich leiden muss, dann hat das (glaube ich) zwei Ursachen. Die eine ist, dass ich eben auch ein ungezogenes Kind bin und Gott mich erzieht. Das ist nun mal notwendig. Auch unsere Kinder haben ab und an mal einen Klapps notwendig um zu erkennen, dass dies der falsche Weg ist. Und das tut nunmal weh. Mir fällt wieder 2. Korinter 7,10 ein: “Denn Gott kann die Traurigkeit in unserem Leben benutzen, um uns zur Umkehr von der Sünde und zur Suche nach der Erlösung zu bewegen. Diese Traurigkeit werden wir nie bereuen”.

    Die zweite Ursache ist die Welt an sich. Auch wir Christen leben nunmal in einer gefallenen Welt. Diese Welt wird von Satan regiert und in dieser gibt es eben Krankheit, Sünde, Tod. Das ist für uns sehr schlimm und voller Schmerz.  Jesus sagt: “In der Welt habt ihr Bedrängnis; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden!”. Dies ist unsere Hoffnung. Jesus hat die Welt besiegt und alles was darin ist. Er ist uns vorausgegangen und bereitet einen Platz für uns vor, wo Gott mitten unter uns wohnen wird. Wo “Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, weder Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen.”. Manchmal sollen wir vielleicht einfach mal sehen, dass diese Welt  nicht das ist auf das wir unsere Hoffnung richten sollen. Unsere Hoffnung ist ein anderer Ort, ein anderes Leben.

  3. Schwierigkeiten, Leid, Schmerz – das alles läßt mich auch wachsen. Es verändert mich. Wenn ich bereit bin, darauf einzugehen, zu lernen, weiterzuleben, dann ist Schmerz geeignet mich zu verändern. Menschen sind ein faules Geschlecht. Wenn alles seinen Gang geht, die Sonne immer scheint, die Umstände passen, dann bewegen sich Menschen nicht. Wozu auch. Paulus schildert dies deutlich in mehreren Briefen.Aber man kann es auch deutlich bei Menschen sehen. Wer hat noch nicht Menschen gesehen, die einen beeindrucken. Die auch im hohen Alter noch eine Würde und Ruhe ausstrahlen, die fast übernatürlich erscheint. Alle diese Menschen mussten in ihrem Leben viel erdulden, haben Verantwortung übernommen für viele Menschen, mussten schwere Entscheidungen treffen und die Folgen tragen.

Für den einen oder anderen klingen diese Sätze bestimmt leer und hohl. Letztlich sind Trauer und Schmerz nichts was man sich wünscht. Es tut einfach weh. Wir Menschen sind einfach so. Wir sehen und fühlen nur das “JETZT”. Jetzt bin ich traurig, es tut weh, ich will das es aufhört. Aber ich habe das Glück, dass ich an Gott glaube. Und das ist letztlich doch mein Trost. Er wird mir nichts auferlegen, dass ich nicht tragen kann. Er ist bei mir, alle Tage bis ans Ende der Welt. Er sieht alles, er sieht das ganze Bild.

Jetzt ist es dunkel, doch die Sonne wird wieder scheinen!

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21 Apr 2009

Wo bist du Gott?

Kategorie: GOTT — verfasst von Pilgerer um 14:48

Das ist eine Frage, die man sich als bekennender Christ wohl öfters anhören muss. Natürlich dann auch immer die Frage “Warum hat Gott das zugelassen” – in all ihren Ausführungen. Erst kürzlich sagte ein Verwandter von mir, dass er aus der Kirche austreten werde. Auf Gott ist kein verlass. Er hat nicht verhindert, dass seine Ehe in die Brüche ging. AHA!

Solche Diskussionen bringen mich einerseits in Erklärungsnot, denn ich bin auch nur ein Mensch. Ich kenne Gottes Pläne nicht, ich kann Euch seine Beweggründe nicht nennen. Ich weiß nur, dass er einen Plan hat. Auf der anderen Seite (gerade im Falle meines Verwandten) treiben mir solche Sätze die Zornesfalten auf die Stirn. Denn wie kann man von Gott verlangen, dass er über unser Leben wacht und alles schön in Ordnung hält, wenn man ihm nicht wenigstens ein kleines bischen die Ehre gibt, nicht an ihn glaubt, nicht zu ihm betet, ihm keinen Platz in seinem Leben gibt???

Mal abgesehen davon: He du da draußen – Gott ist nicht dein Diener, Du nicht sein Herr! Es ist genau umgekehrt. Du bist das Geschöpf – er der Schöpfer!

Zu diesen Gedanken passend bekam ich eine (wie ich finde) wunderschöne Powerpoint Presentation, die das so ausdrückt, wie ich es nie könnte. Valentin hat darüber bereits einen Beitrag geschrieben und auch die Presentation wunderbar in sein Blog eingebettet (bei Gelegenheit: wie geht denn sowas?). Ich bitte Euch, schaut Euch diese Presentation mal an.  Ich finde hier wird das ausgedrückt, was unsere Geselschaft ausmacht. Wir entfernen Gott aus unserem Leben (sogar per Gerichtsbeschluss), wir hören auf zu ihm zu beten, wir führen uns auf, als wären wir die Herren und Gott nur unsere Putzfrau.

Wenn dann etwas schreckliches  geschieht, etwas dass selbst unsere kalten Herzen erschüttert, dann führt dies nicht dazu, dass wir demütig unsere Köpfe senken und um Vergebung bitten. Nein wir fragen uns wie ER das zulassen konnte. Schlimmer wir machen ihn verantwortlich und geben ihm die Schuld!

Höre Freund: egal was in Deinem Leben geschieht, Gott ist nie weiter von Dir entfernt wie Du es zuläßt. Er beugt sich weit zu uns Menschen herab. Er ist immer bereit zu vergeben. Er liebt uns so sehr , dass er seinen eigenen göttlichen Sohn für unsere (DEINE) Schuld geopfert hat.

Gott ist da! Lass ihn rein!

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25 Mrz 2009

Wir sind Helden

Kategorie: Glauben — verfasst von Pilgerer um 20:09

Ich wurde und werde immer wieder gefragt, warum wir Christen denn nicht einfach unsere Klappe halten können. Wieso müssen wir immer und immer wieder damit anfangen die Menschen zu nerven und wieso können wir diesen Jesus nicht einfach mal weglassen.

Das Leben lässt sich doch auch so genießen. So ganz ohne uns und vor allem ohne Jesus.

Neee – können wir nicht – sorry. Der Grund ist ganz einfach! Wir sind Helden – wir können nicht anders :)

Es ist wie in einem Actionfilm. Der Held wacht auf und weiß, dass die Welt untergehen wird (Bombe explodieren wird, Seuche ausbreiten wird – was immer). Er ist der einzige der diese Information hat. Er hat nun genau 2 Möglichkeiten – er kann die Welt untergehen (Bombe explodieren …) lassen und fröhlich seines Weges gehen. Aber Helden machen sowas nicht (schon gar nicht in Actionfilmen). Der Held versucht die Welt zu retten. Er ist der einzige der die Information hat und deshalb erzählt er sie weiter, versucht Verbündete zu finden um soviele wie möglich zu retten.

Jeder wäre enttäuscht wenn der Held anders handeln würde und man kann gar nicht glauben, wieso die anderen dem Helden nicht glauben. Man selber würde selbstverständlich sofort handeln.

Christen geht es genauso! Sie wissen, dass diese Welt untergehen wird. Sie wissen, dass es nur einen Weg gibt, eine Lösung, eine Rettung – und das ist Jesus. Ich weiß, dass die einzige Rettung für Dein Leben Jesus heißt! Nur durch ihn bist du gerettet. Jesus ist der Weg, die Wahrheit und das Leben – auch für Dich! Jesus liebt DICH und möchte, dass DU gerettet wirst.

Welche Rettung denn schon wieder? Dir gehts doch gut und alles ist in Ordnung. Das kommt daher, weil die Menschen das Leben hier als den Maßstab der Dinge ansehen. Und solange das gut läuft bzw. der Bauch gut gefüllt ist, ist alles andere egal. Dieses Leben hier ist aber nicht das Maß aller Dinge. Eines Tages wirst Du dich vor Gott rechtfertigen müssen. Er ist ein gerechter Gott und Du kannst nicht bestehen vor ihm. Deine Rettung ist Jesus, denn durch den Glauben an ihn bist Du gerechtfertigt vor Gott.

Jesus ist auch für Dich gestorben, für deine Sünden, für deine Schuld. Nimm ihn an und glaube an ihn, er macht dich frei! Amen!

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17 Mrz 2009

Samen und Wellen

Kategorie: Glauben — verfasst von Pilgerer um 09:08

In meinem Andachtsbüchlein bin ich wieder mal auf zwei Bibelstellen gestossen, die mich schon immer sehr bewegt haben. Der Text dazu sprach mir aus dem Herzen. Die erste Bibelstelle ist aus Mt 13,18, Mk 4,3 oder auch Lukas 8,5:

5 Es ging ein Sämann aus zu säen seinen Samen. Und indem er säte, fiel einiges auf den Weg und wurde zertreten, und die Vögel unter dem Himmel fraßen’s auf.6 Und einiges fiel auf den Fels; und als es aufging, verdorrte es, weil es keine Feuchtigkeit hatte. 7 Und einiges fiel mitten unter die Dornen; und die Dornen gingen mit auf und erstickten’s. 8 Und einiges fiel auf gutes Land; und es ging auf und trug hundertfach Frucht.

In 3 Evangelien findet man dieses Gleichnis. Und jedesmal wenn ich es lese frage ich mich unterbewusst in welche Kategorie ich falle. Ich hoffe und bete immer sogleich, dass der Herr den Samen bei mir auf gutes Land fallen läßt und ich Frucht bringe. Doch oft kommt (wie Bento ihn liebevoll nennt) Mr. Kacke und flüstert mir ein, dass es wohl nicht so wäre.

Die zweite Stelle ist die bekannte Stillung des Sturms in Lk 8,22 ff:

Und als sie fuhren, schlief er ein. Und es kam ein Windwirbel über den See und die Wellen überfielen sie, und sie waren in großer Gefahr. 24 Da traten sie zu ihm und weckten ihn auf und sprachen: Meister, Meister, wir kommen um! Da stand er auf und bedrohte den Wind und die Wogen des Wassers, und sie legten sich und es entstand eine Stille. 25 Er sprach aber zu ihnen: Wo ist euer Glaube?

So oft in unserem Leben ist es doch so, dass sich scheinbar die Sorgenwellen überhoch über uns auftürmen. Wir sehen gar nichts anderes mehr. Mir geht es jedenfalls so. Ich nenne mich Christ, doch Zweifel schleichen sich in mein Herz und Mr. Kacke meint dann immer “Na wo ist er jetzt dein Gott”.

Für mich selbst bin ich nach langem nachsinnen  zu zwei Einsichten gekommen. Was den Sämann betrifft, so ist es doch so, dass bei allen der Samen gesät wird. Der Herr sät nicht nur bei manchen, sondern bei allen. Nur geben wir dem Samen nicht den Platz den er haben sollte. Ich kann Jesus den besten Platz in meinem Herzen geben, den fruchtbarsten Boden. Und so würde der Glaube aufgehen und Frucht bringen. Ich kann aber auch an diesem Platz zulassen, dass der Glaube überwuchert wird von allerlei Sorgen. Mich ablenken lassen von der Welt und letztlich den Herrn nicht den Platz geben den er verdient. Oder aber ich lasse den Samen gar nicht ein und lasse ihn verdorren außerhalb meines Herzens – na gut, dann kann auch nichts aufgehen.
Was ich sagen will: ich glaube jedermann ist selbst der Gärtner des Glaubens. Wir können ihn stärken und bewahren. Unkraut wird immer wieder aufgehen und sich um das Pflänzchen wickeln – aber das kann man ausreißen und verbrennen.

Was den Sturm angeht, so ist niemand vor den Untiefen dieses Lebens gefeit. Es trifft jeden. Wir werden krank oder jemand den man geliebt hat ist nicht mehr da, wir verlieren unseren Arbeitsplatz oder haben Geldnöte. Wir glauben im Strudel des Lebens zu ertrinken, fühlen uns alleine und verlassen. Aber das sind wir nicht. Jesus ist immer da (er selbst sagte uns “Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an das Ende der Weltzeit!”). Er verlässt uns nicht. Seine Aussagen sind wahr und er ist treu. Jesus Christus ist derselbe gestern und heute und auch in Ewigkeit (Hebräer 13,8). Auf ihn können wir uns verlassen. Egal welche Stürme uns bedrohen, Jesus ist stärker – er trägt uns durch.

Ich weiß nicht, ob das was ich da von mir gebe theologisch richtig ist – ich lasse mich gern belehren. Es ist eben das Ergebnis meiner Gedanken und Überlegungen. Der Glaube an unseren Herrn hilft uns durch die Stürme des Lebens und wie unsere Beziehung für Jesus aussieht, dafür sind eben auch wir selbst verantwortlich.

Was den Sturm angeht, so hat Bayless Conley (Heilungen im Lukasevangelium – Teil 4) erstaunliches mehr herausgelesen. Sehr lesenswert wie ich finde (direktlink).

Segen Euch allen!

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22 Jan 2009

Die Welt ist gegen Jesus!

Kategorie: GOTT, Glauben — verfasst von Pilgerer um 17:16

Ich habe gerade ein paar Rezensionen bei Amazon gelesen über christliche Bücher und bin immer wieder geschockt wie aggressiv die Menschen dagegen vorgehen. Bücher von Dawkings und Co werden dagegen mit Applaus überschüttet (“Brilliante Analyse …”, “Manifest für ein gottlos-glückliches Leben” usw.). Leute das macht mich fertig. Ihr da draußen: ich verliert nichts, wenn ihr an Jesus glaubt – ihr gewinnt immer. Im Leben hier, weil ihr den Sinn endlich finden werdet – und im Leben danach, weil ihr ewig mit Gott leben werdet.

Was erreicht ihr mit Dawkins (oder jedem anderen der Euch weis machen will, dass es keinen Gott gibt)? Die eine blinde “Hoffung” auf ein leeres Leben? Das Euch allen “Spass” und alle “Freiheit” gewährt? Was kommt dann am Ende? Die Gewissheit dass das einzige was ihr im Leben erreicht habt von Würmern zerfressen wird. Ihr selbst zu Staub zerfallt. Mir kommt sofort das Bild von der Hölle im Beitrag weiter unten in den Sinn. Ja das ist genau der breite und einfache Weg. Geht ihn nicht! Am Ende werdet ihr alle wie die Lemminge in den Abgrund stürzen.

Ich sagte es schon damals in meinem Artikel “Kinder fragen eben” und in der Diskussion im Blog von Robert Basic: Dem Herrn sei Dank für meinen Glauben an Jesus! Welch ein Geschenk! Welch freudige Hoffnung!

DANKE Jesus! Komm Herr Jesus!

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17 Nov 2008

Warum wir in Jesus bleiben müssen

Kategorie: Glauben — verfasst von Pilgerer um 21:55

In den Diskussionen weiter unten oder aber Roberts Beitrag haben ja einige geschrieben, dass sie wohl an Gott glauben, jedoch nicht an Jesus. Sie glauben zwar, dass es eine Person Namens Jesu gegeben hat, dass sie jedoch dieser Person keine besondere weitere Bedeutung zumessen.

Für jemanden der sein Leben dem Herrn gegeben hat ist dies natürlich nur sehr schwer hinzunehmen. Daher hab ich mich entschlossen etwas über Jesus zu schreiben. Ein etwas größerer Artikel über die Heilstat Jesu für uns Menschen ist noch in Arbeit.

Hier will ich jedoch über die Bedeutung Jesu für uns Christen schreiben. Warum brauchen wir als Christen Jesus? Jesus selbst lehrt es uns im Johannes Evangelium. In Kapitel 15 Vers 4 kann man lesen:

4 Bleibt in mir, und ich [bleibe] in euch! Gleichwie die Rebe nicht von sich selbst aus Frucht bringen kann, wenn sie nicht am Weinstock bleibt, so auch ihr nicht, wenn ihr nicht in mir bleibt. 5 Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn getrennt von mir könnt ihr nichts tun. weiterlesen “Warum wir in Jesus bleiben müssen”

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11 Nov 2008

Kinder fragen eben …

Kategorie: Glauben — verfasst von Pilgerer um 10:17

Ich surfe für mein Leben gern durch andere Blogs. Damit hat das Bloggen für mich angefangen. DAS Blog in Deutschland ist wohl ohne Zweifel das von Robert (Basic Thinking Blog). Ich denke fast jeder Blogger kennt es und hat es auch schon mal angesurft. Ich habe es in meinem Reader abonniert, obwohl ich mit Roberts Ansichten manchmal gar nicht einverstanden bin. Dennoch bin ich von seiner Aktualität und seinem Fleiß (kann schon mal sein, dass Robert übers WE 20 Beiträge published) fasziniert.

Nun bin ich auf diesen Beitrag gestossen, in dem Robert von der Frage seines Sohnes “was passiert, wenn man stirbt” berichtet. Ich muss sagen als Christ war ich von den Ansichten doch schon fast etwas belustigt. Da geht man als kluger und die halbe Welt informierender Mensch durch die selbige und dann kommt ein Kind mit so einer Frage.  Tja was kommt wohl nach dem Tod? weiterlesen “Kinder fragen eben …”

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29 Jul 2008

Welch ein Glaube

Kategorie: Bibel, Glauben — verfasst von Pilgerer um 07:56

Ich lese gerade mal wieder das 1. Buch Mose und bin ganz ergriffen vom Glauben Abrahams. Welch ein Glaube Leute. Ich bitte Gott, dass er mein Herz auch so mit Glauben erfüllt, denn:

Abram glaubte dem HERRN und das rechnete er ihm zur Gerechtigkeit.

Wenn ich nur alles was der Herr mich sagt auch so glauben könnte. Glauben heißt nicht nur in sich aufnehmen, sondern auch handeln. Dies habe ich schon beschämt von Jakobus lernen müssen:

Jak 2,14: Was hilft es, meine Brüder, wenn jemand sagt, er habe Glauben, und hat doch keine Werke? Kann ihn denn dieser Glaube retten?
Jak 2,17: So ist es auch mit dem Glauben: Wenn er keine Werke hat, so ist er an und für sich tot.

weiterlesen “Welch ein Glaube”

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