Ende der Fastenzeit 2010

Nicht nur die Fastenzeit ist vorüber, auch das Osterfest ist mittlerweile schon wieder ein paar Tage her. Ich hoffe sehr, ihr konntet Ostern genießen. Für einen Christen ist ja immer Ostern im Herzen, dennoch ist Ostern für mich sehr wichtig. Einen Tag zu haben, an dem alle Menschen Gelegenheit haben über das Wunder, dass der Herr da für uns alle vollbracht hat nachzudenken.

Soviele Menschen auf dieser Welt feiern Ostern ohne überhaupt zu wissen warum – das stimmt mich doch sehr traurig. Ich habe die Tage doch einige Blogs aus meinem Reader entfernt, weil ich die Worte dort nicht mehr ertrug. Wie sie sich lustig gemacht haben über den dummen Glauben der Christen und Ostern zu einem heidnischen Fest alter Götter reduziert haben. Meine Schmerzgrenze hierüber ist die Tage sehr leicht erreicht – ich habe einfach nicht mehr die Kraft mit diesen Menschen zum x-ten Male zu reden. Sie sind einfach zu sehr von sich überzeugt, haben die Weisheit mit Löffeln in sich hineingestopft und können gar nicht glauben, dass ich so dumm sein kann.

Doch Gott sein Dank ist Ostern für soviele Menschen ein Grund wirklich zu feiern – denn Jesus Christus ist auferstanden von den Toden. Er hat es vollbracht. Er hat all unsere (meine, DEINE!) Sünden getragen als Opferlamm, hat sich für uns geopfert. Aber nun ist er am Leben und wartet darauf den Plan des Vaters zu vollenden. Halleluja!

Ich selbst wollte heuer die Fastenzeit (jetzt gar nicht so sehr das Fasten an sich) ganz bewusst dazu nutzen, mich auf dieses Fest vorzubereiten. Wollte mehr Zeit mit Jesus verbringen, mehr im Wort lesen und die Exerzitien im Alltag besuchen. Aber selten hatte ich eine unruhigere Fastenzeit als 2010. Ich  hatte ziemliche schwere körperliche Beschwerden und musste mal wieder ne Woche im Krankenhaus verbringen. Kaum wieder draußen, musste ich meine Frau pflegen. Dazwischen kam noch ein schlimmer Streit zwischen Familienangehörigen, der mich (ob des Ausmaßes und der Heftigkeit) wirklich entsetzt hat.

Das alles hat mich von allen meinen Plänen abgehalten (bis auf das Fasten an sich – ich habe tatsächlich die ganze Zeit keinen Alkohol getrunken, bis auf einen Ausrutscher keine Süßigkeiten gefuttert und auf mein Lieblings-Fastfood verzichtet). Dennoch habe ich in meinem Leben noch nie soviel und intensiv zu Gott gebetet wie in dieser Zeit. Habe aber auch noch nie so oft auf eine Zeit mit Gott im Gebet und Wort verzichtet, weil ich zu faul oder müde war (nur um später festzustellen, wieviel Kraft das gibt).

Für mich war die Fastenzeit 2010 wirklich ein auf und ab. Als Christ und als Mensch. Dennoch: egal welche Pläne ich habe, egal wie es mir gerade geht oder wie ich mich fühle: Ostern bleibt. Jesus ist auferstanden. Er lebt. Und damit leben auch all, die an ihn glauben. Damit lebe ich! AMEN!

Über Pilgerer

Du willst mehr mich wissen? Warum? Was ich Dir Dir sagen kann ist, dass Gott sich mir offenbart hat. Er hat mir die Wahrheit gesagt. Jesus ist der Erlöser der Welt! Durch seinen Tod am Kreuz hat er alle Menschen erlöst, die an ihn glauben! Du musst nur glauben! Ich glaube daran. Dennoch ist mein Leben ein Pilgerpfad. Steinig und oft falle ich hin. Daran ist nicht Gott schuld. Nein ich bin es. Ich muss Ihm nur ganz vertrauen und mich ihm ganz hingeben. Aber oft folge ich ihm nicht nach und stolpere. Von diesem Pilgerpfad berichte ich in meinem Blog.
Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Glauben, GOTT, Me, nachfolge und getaggt als , , , , , , , , . Fügen Sie den permalink zu Ihren Favoriten hinzu.

3 Responses to Ende der Fastenzeit 2010

  1. Das hört sich sehr gut an, und es freut mich, dass Du Erfahrungen mit Jesus machen konntest. Für Deine Gesundheit (und die Deiner Frau) alles Gute und dass Gott Euch Unbeschwertheit schenken möge.

  2. Philip sagt:

    Hallo Quincy,

    dazu fällt mir der folgende Bibelvers ein:

    Denn das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren werden; uns aber, die wir selig werden, ist’s eine Gotteskraft. (1. Kor. 1,18)

    Wie schön ist es doch, sich an dieser Kraft zu erfreuen. Da nehme ich gerne die Spötter in Kauf. Auch wenn sie viel Kraft und Nerven kosten, niemals können sie mir das nehmen, was Gott mir gibt.
    Wünsche Dir und Deiner Frau Gesundheit und Gottes Segen.
    Philip

  3. Quincy sagt:

    Hallo ihr Beiden und vielen Dank für Eure Wünsche! Momentan ist das Leben teilweise ganz schön hektisch ;) – deshalb schreibe ich auch erst so spät zurück (dieses WE saß ich mit meiner Schwiegermutter in der Notaufnahme, weil sie allergisch auf Antibiotika reagiert hat und aussah wie ein Hummer frisch aus dem kochenden Wasser ;) ).

    Das blöde mit den Erfahrungen, die man mit Jesus / Gott so sammelt sind die menschlichen Gefühle. Oftmals fühlt es sich einfach nicht so an, was wäre Gott gerade da. Oftmals fühlt man sich einfach alleine und verlassen. Dann kommen die Zweifel.

    Alleine der Glaube holt einen da raus. Beständig bleiben, treu bleiben. Gar nicht so einfach. Aber ich denke wenn man durch ist und dann zurückblickt, dann kann man viel eher sehen, wie Gott einen da durchgehauen hat. Frau Punk hat mal einen Satz geschrieben, der mich sehr beeindruckt hat. Als es ihr mit ihrer Krankheit so schlecht ging, hat sie geschrieben, dass Jesus ihr den Kopf beim Kotzen gehalten hat. Das fand ich einfach ein klasse Bild.

    Nochmals vielen Dank für Eure Wünsche – es geht mir besser, als meine Worte manchmal vermuten lassen. Jesus ist bei mir – bis ans Ende der Welt! :yahoo:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.