Vertrauen!

Mein Sohn ist jetzt etwas über 5 Monate alt und es verwundert mich jeden Tag, wieviel er neu hinzulernt. Was mich aber noch mehr erstaunt ist die Tatsache, wieviel ich von ihm lernen kann. Jeder von uns kennt die Stelle wo Jesus sagt:

Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen. (Math. 18,3)

Für mich hat er mittlerweile eine ganz neue Bedeutung erhalten. Denn mein Sohn hat einfach eine Eigenschaft die ich mir für meine Beziehung mit Gott so sehr wünsche: grenzenloses Vertrauen!

Mein Sohn zweifelt keine Sekunde daran, dass ich ihn liebe.
Sein Vertrauen und seine Liebe in mich sind vollkommen.
Er lacht und jubelt, wenn ich ihn hochnehme oder ihn in die Luft hebe.
Er hat keinerlei Zweifel daran, dass ich ihn wieder auffange.
Er weiß: ich lasse ihn nicht fallen (äh hoffentlich).
Wenn er Hunger hat, dann lässt er sich von mir sättigen.
Er lässt all seine Bedürfnisse durch mich befriedigen.
Wenn er Angst hat, dann schreit er nach mir.
Er hat keiner Furcht mehr, wenn ich da bin.
Ich bin (werde) sein einziger Ratgeber.
Er lässt sich von mir trösten.
Er freut sich an mir.

Ich wünschte ich könnte sagen, dass das gleiche kindliche Vertrauen meines Sohnes auch zwischen Gott und mir herrscht. Doch dem ist nicht so. Ich habe  z.B.ständig Angst, dass er nicht da ist, meine Stimme nicht hört, mich fallen lässt. Wenn ich Probleme habe, dann frage ich Google um Lösung, lese Ratgeber. Aber ist denn nicht Gott mein Arzt, mein wunderbarer Ratgeber, mein Heil?

Beschämt muss ich zugeben, dass ich noch einen weiten Weg vor mir und noch viel zu lernen habe. Schade auch, dass sich die Einstellung meines Sohnes zu mir eines Tages wandeln wird. Na ja, ich hoffe, dass dann Jesus in sein Leben tritt. Dann heißt es: ich muss kleiner werden, damit Jesus in ihm wachsen kann!

Bitte Herr hab Geduld mit mir! Bitte Herr vergib mir mein Verhalten. Was bin ich doch für ein untreues Kind! Was bist DU doch für ein guter Vater! Sei gepriesen in Ewigkeit für deine Liebe. Sei gepriesen, dass Du mir das gezeigt hast, sei gepriesen, dass Du mir meinen Sohn geschenkt hast! Sei angebetet in Ewigkeit! Amen!

Über Pilgerer

Du willst mehr mich wissen? Warum? Was ich Dir Dir sagen kann ist, dass Gott sich mir offenbart hat. Er hat mir die Wahrheit gesagt. Jesus ist der Erlöser der Welt! Durch seinen Tod am Kreuz hat er alle Menschen erlöst, die an ihn glauben! Du musst nur glauben! Ich glaube daran. Dennoch ist mein Leben ein Pilgerpfad. Steinig und oft falle ich hin. Daran ist nicht Gott schuld. Nein ich bin es. Ich muss Ihm nur ganz vertrauen und mich ihm ganz hingeben. Aber oft folge ich ihm nicht nach und stolpere. Von diesem Pilgerpfad berichte ich in meinem Blog.
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4 Responses to Vertrauen!

  1. Reine Gnade sagt:

    Jesus liebt uns und starb für uns den Opfertod.

    Vertrauen wir weder auf den äußeren Schein noch auf Gefühle,
    sondern einzig und allein auf Jesus Christus.

    Gegen seine Liebe kommen wir mit unseren Sorgen nicht an. Unsere
    Zweifel können seine Liebe nicht bezwingen.

    Vertrauen wir auf Christus voll und ganz!
    Der Glaube basiert nicht auf Stimmungen. Er ist ein Geschenk, das
    uns durch den Heiligen Geist angetragen wird.
    Bekennen wir ihm ohne Angst und Vorbehalte all unsere Sünden!

    Feiern wir die Freundschaft, die uns mit Gott verbindet, der uns
    liebte und errettete, indem er sich uns in unserer Sündhaftigkeit
    zuwandte und uns der Sünde entledigte. Vertrauen wir auf seine Gnade!

    Seid gesegnet!

  2. Reine Gnade sagt:

    Heb 13,13: Deshalb lasst uns zu ihm hinausgehen, außerhalb des Lagers, seine Schmach tragend. Christus hat „außerhalb des Tores“ gelitten!

    Die Welt hat Ihn gehasst und verworfen. Darum heißt es: „Lasst uns hinausgehen.“
    Wir suchen einen verworfenen Christus „außerhalb des Tores“.

    Der Herr Jesus ist heute ebenso völlig außerhalb des Tores wie vor Jahrhunderten, als Er dort litt.
    Vergessen wir nicht dass die damalige religiöse Welt jener Zeit ist nach Gesinnung und Grundsatz die religiöse Welt unserer Tage. Die Welt ist und bleibt die Welt. „Es gibt nichts Neues unter der Sonne.“ Christus und die Welt sind nie eins.

    Die Welt hat sich in den Mantel des Christentums gehüllt, aber nur, um unter ihm ihren Hass gegen Christus in noch tödlicheren Formen zu entfalten.
    Täuschen wir uns nicht! Wollen wir mit einem verworfenen Christus wandeln, so müssen wir ein verworfenes Volk sein.

    Hat unser Herr „außerhalb des Tores“ gelitten, so können wir nicht erwarten, innerhalb des Tores zu herrschen.
    Wandern wir in Seinen Fußstapfen!

    Unser Herr ist ein verachteter Christus, ein verworfener Christus, ein Christus außerhalb des Lagers. Darum „lasst uns zu ihm hinausgehen, seine Schmach tragend!“ Diese Welt hat den Geliebten gekreuzigt und hasst mit demselben ungeschwächten Hasse noch heute Ihn, dem wir alles, unser gegenwärtiges und ewiges Glück, zu verdanken haben, und der uns mit einer Liebe liebt, die nie auslöschen wird.
    Lasst uns unserem Herrn treu sein und dem leben, der für uns gestorben ist!
    Möge der Herr uns befreien von dem Einfluss der heutzutage so verbreiteten, sich heilig dünkenden Selbstsucht, die nicht ohne Religion sein möchte, die aber eine Feindin des Kreuzes Christi ist!
    Um dieser schrecklichen Form des Bösen mit Erfolg entgegenzutreten, bedürfen wir nicht besonderer Ansichten, Grundsätze und Lehren, sondern einer tiefen Hingebung an die Person des Sohnes Gottes, einer von Herzen kommenden Weihung unser selbst, nach Leib, Seele und Geist, zu Seinem Dienst sowie eines aufrichtigen Verlangens nach Seiner herrlichen Wiederkunft.

  3. Josef Sefton sagt:

    Sehr guter Artikel Quincy! Vielen Dank!

    Liebe Leser dieses Blogs sogar wenn ihr Leben hin und her weht, sei guten Mutes denn mitten im Sturm geht Jesus über das Wasser.
    Solange wir Gott ehren, dürfen wir darauf vertrauen, dass wir in all unseren Sorgen und Nöten nie allein gelassen sind, denn Gott selbst steht gnädig an unserer Seite.

    Bei ihm sind wir immer wunderbar geborgen.
    Wahrlich durch den Herrn erleben wir Gottes Beistand.
    Fühlen sie sich heute, wie auf einem schwankenden Kahn mitten im tosenden Sturm?

    Sei guten Mutes denn sie können auch tiefes Gottvertrauen, Zuversicht und die allertreusten Pflege im Herrn finden.

    Gruß und Segen!

  4. Josef Sefton sagt:

    Stehe auf, rufe den einzig lebendigen Gott an!

    Liebe Leser dieses Blogs, wir sollten den Auftrag Gottes ernster nehmen.
    Die Not ist groß, es droht der Untergang. Das ist in vielen Leben so. Da ist Not, seelische Not. Wahrlich sollte unser erstes und vorrangigstes Ziel den Menschen die frohe Botschaft zu bringen. Seid gesegnet!

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