Blutige Pfosten

Ich lese momentan ja wieder im Alten Testament und bin mittlerweile beim 2. Buch Mose angekommen. Die Israeliten sind mittlerweile schon 400 Jahre in Ägypten und werden vom Pharao brutal geknechtet. Gott hat Israel sehr fruchtbar gemacht und Ägypten fürchtet sich vor der reinen Masse an Menschen. Doch Gott hört das Schreien seines Volkes und zur festgesetzten Zeit sendet er Mose und Aaron, um das Volk aus der Knechtschaft Ägyptens zu befreien.

Doch Pharao ist stur (auch weil Gott sein Herz „verstockt“ – solche Aktionen von Gott versteh ich noch nicht so ganz) und lässt Israel nicht ziehen. Egal welche Plage auch kommt – er bleibt hart!  Btw. für mich absolut erstaunlich, welche Macht die Zauberer Ägyptens haben. Ich meine in der Bibel steht nicht, dass die vorgegeben haben das zu können oder das die getrickst haben – ne es heißt:

Aber die ägyptischen Zauberer taten dasselbe mit ihren Zauberkünsten!

Krass oder? Aber jetzt kommts – die letzte Plage. Die Tot aller Erstgeburt (puuhh – heftig). Gott gibt Mose genaue Anweisungen wie sich das Volk verhalten soll. Das Passah-Fest wird zum ersten Mal vorbereitet und „gefeiert“. Ein makelloses Lamm sollen sie schlachten, männlich, einjährig. Alles ist genau beschrieben. Und jetzt das Wichtigste: das Blut des geschlachteten Lammes sollen sie an die Türpfosten ihrer Häuser streichen. Denn Gott selbst wird durch die Straßen ziehen und die Erstgeburt in jedem Hause töten.

12 Denn ich will in dieser Nacht durch das Land Ägypten gehen und alle Erstgeburt im Land Ägypten schlagen, vom Menschen bis zum Vieh, und ich will an allen Göttern der Ägypter ein Strafgericht vollziehen, ich, der Herr. 13 Und das Blut soll euch zum Zeichen dienen an euren Häusern, in denen ihr seid. Und wenn ich das Blut sehe, dann werde ich verschonend an euch vorübergehen; und es wird euch keine Plage zu eurem Verderben treffen, wenn ich das Land Ägypten schlagen werde.

Nur wer das Blut des Lammes an seine Tür gestrichen hat, nur an dem geht der Verderber vorbei. Es stellt für Gott den einzigen Unterschied dar. Kein Blut an der Tür – Tot.

Man muss kein Theologe sein, um die wundervolle Parallele zu Jesus zu ziehen. Jesus ist das makellose Lamm Gottes, dass geschlachtet wurde für uns alle. Er ist am Kreuz für unsere, meine, deine Schuld gestorben. Er hat sein Blut zur Vergebung unserer Schuld vergossen. Wer Jesus als seinen Retter und Heiland angenommen hat, für den besteht nur ein Unterschied zu seinem Nachbarn, der dies nicht getan hat: er hat das Blut des Lammes Gottes an die Pfosten seines Herzens gestrichen! Beide sind Sünder, denn es ist nicht einer der Gutes tut – sagt die Bibel. Doch der, der Jesus als seinen Retter angenommen hat, an dem wird das Strafgericht Gottes vorüberziehen. Das Blut macht ihn makellos vor Gott.

Und die Belohnung ist grenzenlos. Die Israeliten durften schließlich das gelobte Land in dem Milch und Honig fließen betreten. Wer dem Herrn Jesus dient, der darf in den Himmel einziehen, hat ewiges Leben, darf Gott sehen – wow, was für eine Verheißung, was für eine Gnade! Denn genau dafür hat Gott Jesus gesandt! Gott zeigt seine Liebe nicht durch Toleranz und Verständnis – er hat klare Regeln aufgestellt. Seine Liebe zeigt sich darin, dass er Jesus zu unserer Erlösung gesandt hat, denn ohne ihn schaffen wir das nicht:

Joh 3,16 Denn so [sehr] hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat.

Hast Du den Sohn Gottes als Retter angenommen?

Über Pilgerer

Du willst mehr mich wissen? Warum? Was ich Dir Dir sagen kann ist, dass Gott sich mir offenbart hat. Er hat mir die Wahrheit gesagt. Jesus ist der Erlöser der Welt! Durch seinen Tod am Kreuz hat er alle Menschen erlöst, die an ihn glauben! Du musst nur glauben! Ich glaube daran. Dennoch ist mein Leben ein Pilgerpfad. Steinig und oft falle ich hin. Daran ist nicht Gott schuld. Nein ich bin es. Ich muss Ihm nur ganz vertrauen und mich ihm ganz hingeben. Aber oft folge ich ihm nicht nach und stolpere. Von diesem Pilgerpfad berichte ich in meinem Blog.
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5 Responses to Blutige Pfosten

  1. Nurich sagt:

    Als ich die Geschichte in der Bibel las, war ich mir nicht ganz sicher, ob ich alles richtig verstanden hatte.
    Ich habe mir auch noch keine Gedanken über die Parallelen zu Jesus gemacht gehabt.
    Danke für deinen Bericht, das öffnet mir um einiges die Augen! Und bringt mich zum nachdenken!

  2. Pilgerer sagt:

    Hi Du ;). Ja das ging mir ähnlich. Ich muss zugeben, dass ich die Bücher Mose bestimmt x-mal gelesen habe, aber diese Parallele ging mir erst dieses mal auf. Ich hatte plötzlich vor Augen, wie Gott durch Ägypten lief – puuh. Das war bestimmt furchterregend – auch für die Israeliten. Da dachte ich an das Endgericht unter Gottes Vorsitz, und plötzlich wurde mir klar, wie dringend wir den Schutz durch Jesu bedürfen…

  3. Josef Sefton sagt:

    Das siegreiche Leben erfahren wir in Jesus Christus.
    Jesus und die Samariterin
    Johannes 4:25 Spricht die Frau zu ihm: Ich weiß, daß der Messias kommt, der da Christus heißt. Wenn dieser kommt, wird er uns alles verkündigen.
    4:26 Jesus spricht zu ihr: Ich bin’s, der mit dir redet!

    Wir wollen Seinen Namen loben, solange wir leben, hier auf Erden und im Himmel!
    Preis dem Herrn, denn die Worte Jesu sind von großer Bedeutung. Preis dem Herrn, denn die Befreiung aus dem Leben der Sünde ist ganz und gar ein Werk
    Gottes. Wahrlich Gottes Absichten sind Absichten der Liebe. Studieren wir sein Wort.

    Wie kein anderes Buch hat die Bibel die Kraft, Menschen zur Erkenntnis des allein
    wahren Gottes zu bringen, der Himmel und Erde und auch jeden einzelnen Menschen geschaffen hat. Zugleich führt sie ihre Leser zu Besinnung und Selbsterkenntnis, damit sie ihr Leben im Licht Gottessehen. Und sie zeigt uns, daß Jesus Christus, der Sohn Gottes, der einzige Weg zu Gott ist, der alleinige Retter, der durch sein Sühnopfer am Kreuz sündige Menschen mit einem heiligen Gott versöhnen kann. Die Zusage Jesu Christi gilt auch für jeden von uns heute:

    Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist vom Tod zum Leben hindurchgedrungen.
    Johannes 5,24

    Wahrlich durch den Christus bringt Gott Erlösung und Vergebung von Schuld für alle Menschen, die an ihn glauben. Sei guten Mutes, denn sogar wenn alles
    bricht auf einmal über uns zusammen, können wir Gott aus reinem Herzen preisen!

    Je mehr wir Gott lieben und ehren, desto leichter können wir zu Ihm sagen: “Ich vertraue Dir trotz allem!”
    Wahrlich Gottes Liebe führt uns raus aus dem Sumpf der Verzweiflung, zurück zur Freude und zum echten Glücklichsein.

    Jesus „in“ – Moral „in“
    Der russische Dichter Dostojewski, schrieb: „Ich glaube, es gibt niemanden, der lieblicher, tiefer, barmherziger und vollkommener wäre als Jesus.“

    In der Tat war Jesus der bemerkenswerteste Mensch, der je gelebt hat. Jesus ist Gott, denn er hat Kranke geheilt und Tote auferweckt, er hat Wunder getan,
    die kein Mensch hätte vollbringen können.

    Die heilige Bibel wurde von Gottes Geist offenbart und ist daher in höchstem Maß zuverlässig. Die heilige Bibel erweist sich bei vielen Menschen als eine verändernde Kraft denn die Liebe Gottes gibt den Menschen Hoffnung, Mut und einen neuen
    gesunden Sinn im Leben. Jesus hat zu seinen Nachfolgern gesagt: „Ich bin immer und überall bei euch, bis an das Ende dieser Welt!“ (Matthäus 28, 20).

    Was kann man von Gottgläubigen lernen? Sie schätzen die Worte Jesu.

    Der auferstandene Jesus bezeugt, dass er ist die Wurzel und das Geschlecht Davids.Und der Geist und die Gottgläubigen sprechen: Komm! Und wen dürstet, der komme; und wer da will, der nehme das Wasser des Lebens umsonst. Gott, den die Bibel bezeugt, ist ein sympathischer, mitleidender Gott!

    Entscheidend ist, sich mit Gott versöhnen zu lassen, ihm recht zu geben und ganz zu vertrauen! Gottes Liebe und Sorge für uns kämpft gegen das Unrecht
    zwischen den Menschen und gegen den Egoismus, der so unendlich viel Leid verursacht. Gott leidet mit, leidet am Unrecht, am Haß, an der Grausamkeit der Menschen. Am Kreuz Jesu hat er dies verbrieft. Gott kümmert sich um jeden. Das kannst du von ganzem Herzen freudevoll glauben!

    Wenn wir in irgendeiner Weise dem Stolz Raum geben, werden wir auf der falschen Seite vom Herrn stehen, doch wenn wir vor Gott und Menschen demütig sind,können wir nicht besiegt werden, denn Gott schenkt dem Demütigen Gnade. “Demütiget euch vor dem Herrn, so wird er euch erhöhen.” (Jakobus 4,10).

  4. Pilgerer sagt:

    Wahnnsinn: vollkommen unabhängig voneinander ging mir Offenbarung 22.17 auch so durch den Kopf. Habs grad eben in einem anderen Kommentar geschrieben.

    Unfassbar der heilige Geist!

    Wenn doch nur alle Menschen das Angebot Gottes annehmen würden! Bitte Jesus hilf!

  5. Manfred Weiß sagt:

    Wie wäre das blutige Sühneopfer Jesu ausgefallen, wenn die Römer Jesus nicht gekreuzigt hätten.?? Gott wollte den Menschen nach seinem Ebenbild schaffen. Wir wurden nicht
    eimal den Engeln ihm. Der 1.Mensch nach Adam und Eva war ein Mörder. Kain nahm sich eine
    Frau aus einem anderen Land.?? Es reute Gott Menschen und Tiere geschaffen zu haben.
    Daher die Sintflut. Der gute Same von Noah und Familien ging auch nicht auf.
    Hätte hier Gott nicht seinen Geist reichlich geben müssen, damit die neuen Generationen ihm gleich wurden. ? Der Menschheit wäre viel Leid erspart geblieben.
    Denn nicht nur das Gute, sondern auch das Böse wurde von Gott gegeben.
    Nach Jesus sollte der Herrscher der Welt kommen, aber der war schon im Garten Eden und hat
    selbst Jesus zu verführen versucht. Da war eine Gutmachung von Nöten, denn Gott wollte ja
    gerecht sein und er mußte die unterschiedlichen Gene (Talente) auf einen Nenner bringen.
    Möge er mir meine eigene Meinung vergeben. Allein die unterschiedliche Passion in den 4 Evangelien bei der Verurteilung Jesu zeigt, dass die Bibel so nicht vom Geist gegeben sein kann.
    dass die Bibel nichtvom Geist gegeben sein kann

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