Nervige Handymelodien

Sagt mal nerven Euch nicht auch diese unglaublich doofen Handy-„Lieder“, vorgetragen von quäkenden Hasen, Igeln oder Maulwürfen? Mich schon :) – und zwar tierisch. Irgendwie muss ich mir die Dinger immer dann anhören, wenn ich krank auf dem Sofa liege und einfach nur was entspannendes im Fernsehen schauen will. Und während man so von Programm zu Programm zappt muss man sich leider auch in jeder Werbepause diese Melodien anhören.

Heuriger Höhepunkt: „Ich liebe dich, obwohl du scheiße bist“ vorgetragen von Mauli dem Maulwurf. Als ich das zum ersten mal vernommen habe dacht ich, ich höre nicht recht. Immer öfter wünsche ich mir Augenlieder für die Ohren. Dieses doofe Lied verfolgte mich regelrecht. Ich verurteilte es sofort. Der Text war mir unerträglich, denn wenn ich jemanden liebe, dann kann ich den nicht „scheiße“ finden.

Aber dann kam mir der Gedanke, dass Jesus mich ja auch liebt. So wie ich bin nimmt er mich an. Trotz all meiner Fehler bin ich wertvoll in seinen Augen. Egal wie oft ich falle und egal welchen Mist ich anstelle, er bleibt mir treu. Für ihn bin ich nicht „scheiße“ –  ich bin wertvoll in seinen Augen! Ich liebe Jesus und versuche ihm zu folgen, aber oft mache ich fehler, folge falschen Wegen, höre falschen Dingen zu, lasse meine Augen falsche Dinge sehen. Immer wieder holt mich der Herr auf den rechten Weg und lässt mich nicht allein. 

Wenn ich jetzt das Lied höre, dann bin ich nur noch dankbar. Denn ich habe wirklich jemanden gefunden, der mich liebt, obwohl ich „scheiße“ immer noch voller Sünde bin!

Jesus liebt auch Dich! Und wenn Du dich einsam und verlassen fühlst, von niemanden geliebt oder von niemanden verstanden. Wenn Du denkst, dass Dir niemand zuhört oder Du dich ausgenutzt fühlst, dann wisse, dass Jesus für dich da ist. Er liebt Dich und egal was Du getan hast, diese Liebe wird nie aufhören. Egal wie „scheiße“ Du dich fühlst, er ist da und reicht dir die Hand.  Du musst sie nur noch greifen! Er nimmt dich an, wie Du bist.

Für mich ist Mt. 11, 28 ff immer wieder ein wunderbarer Trost, wenn Jesus spricht:

28 Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, so will ich euch erquicken! 29 Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir, denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen! 30 Denn mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht.

Komm zu Jesus und er wird dich erquicken und Du wirst Ruhe finden für Deine Seele!

Über Pilgerer

Du willst mehr mich wissen? Warum? Was ich Dir Dir sagen kann ist, dass Gott sich mir offenbart hat. Er hat mir die Wahrheit gesagt. Jesus ist der Erlöser der Welt! Durch seinen Tod am Kreuz hat er alle Menschen erlöst, die an ihn glauben! Du musst nur glauben! Ich glaube daran. Dennoch ist mein Leben ein Pilgerpfad. Steinig und oft falle ich hin. Daran ist nicht Gott schuld. Nein ich bin es. Ich muss Ihm nur ganz vertrauen und mich ihm ganz hingeben. Aber oft folge ich ihm nicht nach und stolpere. Von diesem Pilgerpfad berichte ich in meinem Blog.
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6 Responses to Nervige Handymelodien

  1. „Ich liebe dich, obwohl du scheiße bist“… *LOL*. Das hätte, gefälliger formuliert, auch von Jesus sein können…

    Was Handy-Klingeltöne betrifft, da gibt es nichts, was es nicht gibt. Am nervigsten sind die Handys, die die Simulation eines Martinshorns als Klingelton haben – die scheuchen erst mal alle Umstehenden auf, wenn sie loslegen.

    Meine Klingeltöne sind: „An Tagen wie diesen“ von Fettes Brot für normale Anrufer und „Precious“ von Depeche Mode für VIPs wie Familie u.ä. Und ich hab das Ding leise gestellt, damit es niemandem auf den Keks geht…

  2. Renate sagt:

    Glücklicherweise komme ich nicht so oft in die Situation, Werbung anzusehen. Fernsehen gibt es für mich nur für ausgewählte Sendungen, die ich wirklich gerne sehen möchte. Aber klar: wenn man krank ist, dann ist Fernsehen eine angenehme Ablenkung. Und diese Handymelodien gehen mir tierisch auf den Keks (willkommen im Club). Ich bin Bahnfahrerin – da klingeln die Handys von allen Seiten. Von den Handys mit „Martinshorn“ als Klingelton kenn ich auch jede Menge Leute. Das sind meist diejenigen, die nebenbei im Rettungsdienst fahren und sich darüber profilieren wollen. Der Hilfsgedanke ist dabei meist nebensächlich, sondern sie machen das, weil sie sich besonders toll finden. Das sind dann auch die gleichen Leute, die auf sogenannten „Blaulichtpartys“ oder Partys mit ähnlichen Bezeichnungen über die spektakulärsten Einsätze sprechen. Aber das ist wieder ein anderes Thema. Die Handymelodie „Ich liebe Dich, obwohl Du scheiße bist“ ist wohl in der modernen Sprache heute ausgedrückt. Aber wenn man es etwas sanfter formulieren würde, ist es durchaus treffend. Wie Ihr schon schreibt, liebt Gott uns wie wir sind und das ist auch gut so. Wir brauchen uns nie ungeliebt fühlen und wissen, dass wir auch mit unseren Fehlern gemocht werden. Aber auch wir selbst: ist es nicht oft so, dass wir unsere Mitmenschen lieben, obwohl oder auch gerade weil sie ihre Fehler/ Macken/ Kanten haben. Und auch wenn wir verletzt werden, hören wir nicht auf, jemanden zu lieben. Man muss es ja nicht gleich als „scheiße“ bezeichnen, aber das scheint heute der moderne Umgangston zu sein – leider.

  3. Quincy sagt:

    Ja dieses Lied verwendet eben eine Sprache, für die ich wohl bereits zu alt bin. Ob bewusst oder unbewusst wird dennoch eigentlich das Prinzip der Liebe weitergegeben.

    Also das es Klingeltöne im Martinshornformat gibt wusste ich gar nicht (man ich bin mittlerweile wohl ziemlich schnell im wegzappen :D ), finde ich aber als Klingelton irgendwie unpassen. Ich glaub da würd ich jedesmal zu Tode erschrecken, denn ich hasse dieses Geräusch. Heißt für mich immer: gerade eben gehts jemanden ziemlich bescheiden …

  4. Renate sagt:

    Ich glaub, diese Martinshorn-Klingeltöne werden nicht im Fernsehen gezeigt; die werden eher so von Person zu Person weitergegeben. Das sind dann die gleichen Leute, die auch auf dem Handy den Ablauf eines Defibrillators als Ton gespeichert haben. Meiner Meinung nach ziemlich geschmacklos. Aber die Menschen kann man nicht ändern. Man kann nur auf sich selbst aufpassen und evtl. an deren Menschlichkeit appellieren, wenn man so jemanden in seinem Umfeld hat. Bei manchen ist da aber alle Hoffnung verloren. Leider.

  5. quincy sagt:

    Na da geb ich dir recht :) – aber ich komm voll vom Land – bis dahin ist das noch nicht so durchgedrungen :D.

    Das nervigste, was mir da passiert ist: war letztens auf einer Geburtstagsfeier und jemand hatte einen SMS Ton, der einer Türglocke zum Verwechseln ähnlich war. Da es sich um das Geburtstagskind handelte könnt ihr Euch vorstellen wie oft jemand zur Tür wollte :)

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